Ab und zu wird es auch mal eng

Seit einem Jahr bietet der „Caritas Laden am Dom“ in der Fuldaer Kanalstraße Produkte der Caritas-Werkstätten – Schauen und Kaufen bei Kunden gleichermaßen beliebt

 

Fulda (cif). Ersten „Geburtstag“ konnte der Caritas-Laden in der Kanalstraße in der Fuldaer Altstadt kürzlich feiern – schon ein Jahr gibt es das kleine Lädchen nahe dem Dom, in dem nur Produkte von Caritas und ihren Werkstätten angeboten werden – vieles davon echte Unikate. Die Idee des Ladens ist bestechend einfach: Viele Menschen wissen gar nicht, was alles in den Caritas-Werkstätten fabriziert wird. Im Laden können sie diese Produkte kennenlernen, anschauen und auch erwerben. So gibt es zum Beispiel textile Taschen-Unikate, Spielsachen, Kerzen, Kunst und Accessoires aus Specksteinen, Metall und Holz, aber auch Brotaufstriche und Liköre vom Rhöner Fruchtgenuss, CariKekse und man kann die rote CariBank bestellen, die vor der Tür des Ladens zum Sitzen einlädt… Der Verkauf erfolgt ebenfalls durch Menschen mit Handicap. So schafft der Laden doppelt Arbeit für diesen Personenkreis: einmal als Abnehmer der Produkte und zum anderen in Form von Arbeitsplätzen für die Verkäufer. Zudem erhielt die Caritas durch ihren laden ein Schaufenster in die Öffentlichkeit: Einheimische, Gäste, Touristen – der Laden ist für alle offen, auch wenn es auf den wenigen Quadratmetern dann auch mal enger werden kann.

Auf der Bank vor dem Laden (v. li): Verkäufer Peter Idel, Gesamtleiter Werkstätten Bernd Wystrach, Verkäuferin Andrea Weissenborn, Werkstattleiter Haselstein Michael Wehner und Michael Haag, zuständig bei „Caritas-Berufswege“ für berufliche Integration, gehörten von Anfang an zum Team.

Wer jetzt neugierig geworden ist und mal schauen will: Der Caritas-Laden hat dienstags bis freitags geöffnet von 10 bis 17 Uhr, am Samstag von zehn bis 14 Uhr. Die Adresse: Kanalstraße 7, 36037 Fulda.

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