Aktionstag: Inklusion beginnt im Kopf

Caritas Fulda war mit einem Stand auf dem Heinrich-von-Bibra-Platz dabei

Fulda (cif ). Unter dem Motto „Eine Schule für alle“ fand auch in Fulda der diesjährige Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Dazu gab es unter anderem Informationsstände auf dem Heinrich-von-Bibra-Platz in der Innenstadt.

Wir befinden uns am Caritas-Stand auf dem Aktionstag auf dem Heinrich-von-Bibra-Platz. Ein weiß gedeckter Tisch ist mit Infomaterial bestückt. Neben ihm steht ein weißer Sonnenschirm mit verschiedenen Caritas Logos. Vor dem Tisch ist ein Rollstuhlfahrer im Gespräch mit einem Besucher. Hintern Tisch signalisieren weitere Mitarbeiter der Caritas-Behindertenhilfe ihre Gesprächsbereitschaft.
Am Caritas-Stand auf dem Heinrich-von-Bibra-Platz (Foto: C. Scharf)

Viele Passanten nutzten entsprechend das Informationsangebot. Die Caritas-Behindertenhilfe, für die „Inklusion“ schon längere Zeit ein ganz wesentliches Thema für die Ausrichtung der Arbeit ist, war mit zwei Ständen vertreten. Vertreter des Beirates der Menschen mit Behinderungen in der Caritas Behindertenhilfe – gewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Werkstätten – luden unter dem Motto „Nichts über uns ohne uns“ zu Gesprächen mit Interessierten bereit. In allen Diskussionen und den Fragen der Realisierung haben vornehmlich die Menschen mit Behinderungen die Kompetenz; entsprechend sind sie zu respektieren.

Am sonnigen Nachmittag fragt ein Interessierter am Stand nach. Der Betreuer reagiert auf die Anfrage mit dem zeigen auf  ein Ausstellungsstück. Links ist ein Mitarbeiter aus den Caritas Werkstätten in seinem Rollstuhl unterwegs. Auch er scheint eine Antwort geben zu wollen.
Mitarbeiter und Betreuer aus der Caritas Behindertenhilfe stehen Rede und Antwort (Foto: C. Scharf)

Der Vorsitzende Mathias Boecken machte deutlich, dass der Beirat in den vergangenen Monaten in Betrieben und in die Kreisverwaltung zu Gesprächen über das Thema Inklusion eingeladen wurde und wünschte sich weitere Gesprächspartner aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Inklusion ist eine durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen angeregte gesellschaftliche Haltung, die einfach praktisch gelebt werden muss.

An der Ecke des Heinrich-von-Bibra-Platzes ist ein Stand zur Vorstellung der Berufswege innerhalb der Caritas Behindertenhilfe zu sehen. Eine Tafel zeigt die möglichen Wege der beruflichen Qualifikation. Neben dieser Tafel sind ein Stehtisch und Beistelltische mit Inforationsmaterial zu sehen. Mitarbeiter der Caritas stehen Interessenten gesprächsbereit zur Verfügung.
Der zweite Stand war dem Thema „Inklusive Berufsschule“ gewidmet (Foto: C. Scharf)

Seit vielen Jahren nehmen die Teilnehmer des Berufsbildungsbereiches der Werkstätten den Berufsschulunterricht in den Kreisberufsschulen wahr.

Lehrer Fischer, eine Bildungsteilnehmerin und die Sozialpädagogin Anja Heil präsentierten Produkte aus der praktischen Bildungsarbeit im Garten- und Landschaftsbau und erläuterten das inklusiv ausgerichtete Konzept der Kreisberufsschule mit allen ihren fachlichen und technischen Möglichkeiten der Bildung.

Rechts im Bild ist ein Sonnenschirm mit Caritassymbolen aufgestellt. Unter ihm sehen Stellwände des Caritasverbandes  für die Regionen Fulda und Geisa. Vor diesen Werbeträgern sind viele  Menschen in Kleingruppen im Gespräch.
Am Stand des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa (Foto: C. Scharf)

Auch vom Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa waren Mitarbeiter der Sozialen Dienste zugegen, um gegebenenfalls Fragen zu beantworten oder Interessierte gezielt zu informieren.

 

 

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