Ausflug der Ehrenamtlichen Helfer des Freizeitclubs der Werkstätten

Grenzmuseum Schifflersgrund bei Bad Soden/Allendorf

18 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen aus dem Elternbeirat der Caritas Werkstatt und dem Caritas Freizeitclub unternahmen einen Ausflug zum Grenzmuseum Schifflersgrund bei Bad Soden – Allendorf. Ein junger Mann, der mit hervorragenden Kenntnissen durch das Museum führte, weckte bei den Besuchern wieder die Innerdeutsche Geschichte zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland nach dem Mauerbau 1961. Sehr viele Schicksale ereigneten sich damals an der Grenze, dem sogenannten Todesstreifen. Herausragend wird an diesem Grenzstreifen die Geschichte des Baggerfahrers Heinz Josef Grosse erzählt, der seine Flucht in den Westen schon sehr lange geplant hatte. Aber er musste seine gewünschte Freiheit mit dem Tode bezahlen und das wegen ein paar wenige Habseligkeiten, die er mitnehmen wollte, er wurde beobachtet und erschossen. Das ist nur eine Geschichte, die sich dort ereignete, es gibt sehr viel zu sehen und an anschaulichen Schautafeln zu lesen, ein Besuch an diese Gedenkstätte lohnt sich auf jeden Fall.

Das Mittagessen nahm die Gruppe aus Fulda in einem alten Gasthaus, deren Geschichte bis 15. Jahrhundert reicht, ein.

Die Gaststätte befindet sich unterhalb der Burg Hanstein, die man anschließend auch noch besichtigte. Wer den Turmaufstieg mit den vielen Treppen nicht scheute, wurde mit einem einzigartigen Ausblick belohnt, über das Eichsfeld, die Berge des Thüringer Waldes, den hohen Meißner, die Göttinger Berge und schließlich, das vor einem liegenden Werratal.

Mit einem Spaziergang durch den Kurpark und den Salinen in Bad Soden – Allendorf, endete der schöne Tag der Fuldaer.

 
 

 
 

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