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Countdown für den Weihnachtsmarktstand der Caritas

Letzte Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – am Stand die beliebten Waren aus Wekstattproduktion sowie die Caritas-Kalender inklusive Wandkalender „Ich und Wir“

 

Fulda (cif). Am 25. November ist es tatsächlich schon wieder so weit: In Fuldas Innenstadt eröffnet dann der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Universitätsplatz und drum herum. Natürlich werden die Caritas Werkstätten auch wieder mit ihrem Stand vertreten sein. Schon seit Wochen, eigentlich schon das ganze Jahr, laufen die Vorbereitungen. Viele ehrenamtliche Strickfrauen und -männer strickten und häkelten für die gute Sache Socken, Schals, Mützen, Topflappen und vieles mehr. Die Strickprodukte sind einer der Verkaufsschlager. In der Werkstatt wurden dementsprechend schon über 500 Paar Socken ausgemessen, gekennzeichnet und sortiert.

 

Aber auch die anderen Werkstattprodukte wie zum Beispiel Holzkrippen und Vogelhäuser, kleine Schmuckaccessoires, künstlerische Postkarten aus Papier und verschiedene Leckereien vom bunt.Werk  finden erfahrungsgemäß viele Liebhaber.  Dazu sollen auch die Caritas-Kalender am Stand vorrätig sein, einschließlich der diesjährige Eigenproduktion: Der Wandkalender „Ich und wir“ zeigt preisgekrönte und bunt illustriere Prosa und Lyrik von Menschen mit Behinderung aus Fulda und Rhön.  

 

Auch die Standdienste über die kompletten vier Marktwochen hinweg werden alle ehrenamtlich sein. Eingesetzt sind Mitarbeitende aus den Werkstätten, ihre Angehörigen und Freunde, Caritas-Mitarbeitende aus anderen Einrichtungen und der Zentrale sowie auch VIPs aus Politik und Kirche. Standdienst wollen auch dieses Jahr wieder u.a. übernehmen Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke  sowie sein designierter Nachfolger im Amt, Prälat Christof Steinert, Bundestagsabgeordneter Michael Brand und viele mehr. Einen kompletten Markttag wollen zum Beispiel auch die Grünen wieder „stemmen“. Alle VIPs stehen als Verkäufer aber auch natürlich als Gesprächspartner für die Passanten und Kunden am Stand zur Verfügung. Wann genau wer da ist, wird die Caritas noch rechtzeitig in einer exakten  Aufstellung bekanntgeben.

Der gesamte Erlös des Weihnachtsmarktstandes fließt der Elterninitiative Freizeitclub zu, die für die Werkstattmitarbeitenden maßgeschneiderte kostenlose Freizeitangebote wie Ausflüge oder Theaterbesuche organisiert und durchführt. Unser Pressefoto entstand in der Werkstatt bei der Marktstandvorbereitung und zeigt, dass alle  Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beim Vorbereiten der Waren emsig mit dabei sind.

 

Ein buntes Potpourri aus Texten und Bildern

Literaturwettbewerb „Ich und wir“ der Caritas-Behindertenhilfe: Im Beisein von Bischof Gerber Gewinner ausgezeichnet – Kalender 2020 mit Preisträger-Gedichten vorgestellt 

                                         

Fulda (cif). Große Feier im Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße: Unter dem  Motto „Ich und wir” hatte es aus Anlass von 50 Jahren Caritas-Werkstätten Fulda im Sommer einen Literaturwettbwerb für alle Werkstattangehörigen und auch für die Menschen im Bereich der Caritas-Wohnbetreuung gegeben. Nun fand im Beisein des Fuldaer Bischofs Dr. Michael Gerber die Preisverleihung zu diesem Schreibwettbewerb statt.

 

Eine Jury mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Bürgermeister Dag Wehner, dem Redakteur der Fuldaer Zeitung, Rainer Ickler sowie dem Vorsitzenden des Fuldaer Hochschulrats, Dr. Michael Imhof, hatte aus 40 Einreichungen zwölf Texte ausgewählt. Gesammelt gibt es diese Texte nun in einem farbenfrohen Kalender für das Jahr 2020 „Ich und wir“, der ab diesem Wochenende im Caritas-Laden am Dom, im Café bunt.Werk und – sobald dieser eröffnet ist – auch am Caritas-Stand auf dem diesjährigen  Weihnachtsmarkt erhältlich ist. Der Kalender im Hochformat DIN A 3 kostet 14,90 Euro.

 

Während der Preisverleihung im Café bunt.Werk gingen die ersten frisch gedruckten Kalender an Bischof Gerber und an die Gewinner des Wettbewerbes, die auch für die jeweiligen bunten Illustrationen ihrer Texte selbst gesorgt hatten. Der Bischof zeigte sich in einer launigen Ansprache sehr begeistert über die sehr verschiedenen Gedichte und Texte, die sich aber alle um das „Ich als Teil des Wir“ drehten. Zudem erfreute  der Bischof die Anwesenden mit einem eigenen kleinen Gedicht zum Wettbewerbsthema, das er spontan vortrug.

 

Vorgelesen wurden die Siegerbeiträge im Wechsel von dem Künstler Michael Bleuel und Charlene Toles, selbst Werkstattmitarbeiterin und als eine der Gewinnerinnen und Gewinner im Wettbewerb auch mit einem eigenen Text vertreten. Für den musikalischen Rahmen sorgte Roland Sauer vom Duo „Chris and me“, als Moderatoren führten Anja Heil vom Sozialen Dienst der Caritas-Werkstätten, der Initiatorin des Literaturwettbewerbs, sowie Pressereferent Dr. Christian Scharf durch den Veranstaltungsnachmittag.

 

Aufmerksames Publikum: Vorleserin und Vorleser tragen die Sieger-Texte vor.
Bischof Gerber präsentiert den ersten Kalender „Ich und wir“ – Neben ihm der Caritas-Aufsichtsratsvorsitzende Msgr. Elmar Gurk.
Gruppenbild mit allen Gewinnern des Literaturwettbewerbs, weiteren Teilnehmern, dem Bischof und den Vertretern der Caritas-Verbandssptze Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Ansgar Erb und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Msgr. Elmar Gurk.

Caritas-Kalender 2020 jetzt erhältlich – Verkaufsstellen Caritas-Laden und Café bunt.Werk in Fulda, Imkerei-Laden bei der Carisma-Werkstatt in Maberzell

Es gibt wieder Tagesabreißkalender „Unser täglich Brot“ und Caritas-Buchkalender

 Fulda (cif). Der Sommer neigt sich dem Ende zu, mit den ersten Vorboten des Herbstes richten sich manche Gedanken auch schon einmal in Richtung Winter und Jahreswechsel. Dementsprechend erschienen nun die Caritas-Kalender 2020 und sind ab sofort im Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Fuldaer Dom erhältlich. Weitere Verkaufsstellen sind das Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße 44 und in Fulda-Maberzell der Imkerei-Bedarfsladen bei der Werkstatt Carisma. Angeboten werden wie in den Vorjahren der Abreißkalender „Unser täglich Brot“ und auch der rund 160 Seiten starke Buchkalender.  

 

Der Abreißkalender mit dem täglichen Kalenderblättchen bietet spirituelle Impulse und ermutigende Worte für jeden Tag: Sprüche aus der Bibel, alte Volksweisheiten, philosophische  Sprüche von Schriftstellern oder kluge Worte von Wissenschaftlern und Politikern wechseln dabei einander ab. Auch auf Namenstage und kirchliche Hinweise wird sozusagen tagesaktuell hingewiesen.

 

Wer demgegenüber lieber mehr blättert und schmökert, greift sicher eher auf den Caritas-Buchkalender zurück. Darin gibt es kurze Geschichten, Anekdoten und Gedichte, Sachtexte und Tipps zu verschiedensten Themen wie Gesellschaft, Lifestyle, Gesundheit, Haushalt und Garten. 

 

Die Kalenderpreise haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Abreißkalender kostet im Einzelpreis 4,95 Euro, den Buchkalender gibt es für 5,90 Euro, gegebenenfalls zzgl. Versandkosten. Bestellungen des Kalenders zur Zusendung können an die Caritas gerichtet werden. Bei größeren Bestellmengen ab fünf Exemplaren einer Kalender-Sorte wird ein Mengenrabatt gewährt. Verbindliche Bestellungen senden Interessierte bitte per Mail an oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de.

Weihnachtsmarke 2019 zeigt Kirchenfenster „Die Geburt Christi“

80 Cent-Sonderbriefmarke bereits jetzt erschienen – Im Caritas-Laden am Dom erhältlich – 40 Cent Zusatzbeitrag je Marke für die soziale Arbeit – Aktueller Portowert für Briefe

 

Fulda (cif). Die diesjährige Weihnachtsmarke 2019 ist bereits am 10. Oktober erschienen! Die Marke ziert die Lithographie eines Ausschnitts aus dem dritten Medaillon (einem Rundelement) des sogenannten Menschwerdungsfensters an der Westfassade der Kathedrale Notre Dame in Chartres. Die zwischen 1194 und 1260 erbaute hochgotische Kathedrale beherbergt die reichhaltigste und älteste Sammlung von Farbglasfenstern in Frankreich. Das Motiv der Geburt Jesu stammt aus einem der ältesten Fenster. 

 

Der Portowert dieser weihnachtlichen Sonderbriefmarke beträgt 80 Cent und entspricht damit dem aktuellen Porto von Standardbriefen innerhalb Deutschlands. Ergänzungsmarken zur Weihnachtsmarke werden also nicht benötigt, was für deren sofortige Nutzung spricht, auch wenn es bis zur Verschickung der eigentlichen Weihnachtspost womöglich noch etwas dauert. Was auch für die Verwendung der Weihnachtsmarke spricht: Neben dem Briefporto wird zugunsten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, zu der auch die Caritas gehört, ein Zuschlag von 40 Cent erhoben. Mit dem Kauf jeder Weihnachtsmarke kommt also den Sozialverbänden ein kleiner Spendenbeitrag für ihre Arbeit zu.   

 

Fuldaer Briefmarkenliebhaber und fleißige Briefeschreiber können die neue Weihnachtsmarke sowie die noch gültigen Wohlfahrtsmarken 2019 des Märchen-Satzes „Das tapfere Schneiderlein“ jederzeit im Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 erhalten. – Die Zuschläge dort gekaufter Wohlfahrtsmarken kommen im vollen Umfang der vielfältigen Arbeit des katholischen Wohlfahrtsverbandes zum Wohle aller Bedürftigen im Bistum Fulda zu Gute. Der Caritas-Laden, der übrigens auch die neuen Caritas-Kalender für 2020 und viele schöne Waren wie Holz- und andere Kunstartikel sowie Produkte des Rhöner Fruchtgenusses bereit hält, ist dienstags bis freitags von zehn bis 17 Uhr geöffnet, samstags von zehn bis 14 Uhr. Die Weihnachtsmarke ist darüber hinaus in allen Postagenturen erhältlich.

 

Erntedank in der Werkstatt gefeiert

Im Rahmen eines offenen Angebots für alle Werkstattmitarbeitenden feierte eine große Gruppe in der Werkstatt St.-Vinzenz-Straße gemeinsam in einer kleinen, vom Seelsorgeteam organisierten Mittagsandacht Erntedank. Die bunten Erntegaben wie Obst, ein Brotlaib, ein Kürbis, wurden auf einem Tisch präsentiert. In Gebeten und Fürbitten machten sich die Teilnehmenden klar, wie gut es ist, wenn man genug zu essen hat, wie wenig selbstverständlich dies aber in der Welt ist, in der viele Menschen Hunger leiden müssen. Eigentlich wäre genug für alle da, es muss nur gerecht geteilt werden… Dafür – so der Kerngedanke in der Andacht – wolle man sich als Christinnen und Christen zusammen einsetzen und immer wieder auch etwas dafür tun. Zum Abschluss der Erntedankfeier teilten die Werkstattmitarbeitenden Brot miteinander.

 

Gruppe aus der Werkstatt Vinzenzstraße pilgerte

Der Weg war das Ziel für sieben Mitarbeitende aus der Werkstatt Vinzenzstraße, die sich gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Melanie Odenwald, der Seelsorgebeauftragten Mechthild Klöckner-Franz, Gruppenleiter Michael Becker sowie Pfarrer Markus Schneider und dem Theologiestudenten Benedikt Föh auf der Bonifatius-Route per Pedes auf den Weg machte. Von Haimbach ging es bis Fulda an den Dom. Kleine Impulse gaben der Pilgertour einen inhaltlichen Rahmen. So nahm jeder aus der Gruppe einen Stein mit auf den weg – Symbol für die Lasten, die man im Leben mit sich trägt, und denen man sich entledigen kann (Ablage des Steins im Rahmen einer Andacht in der Bonifatiusgruft im Dom, wo der Weg endete). Nach der Pilgerwanderung begutachteten die Pilger stolz die gesammelten Stempel im Pilgerausweis. 

Die Pilgerer beim „Endspurt“, schon sieht man die Domkuppel und die Türme.
Die Pilgerer beim „Endspurt“, schon sieht man die Domkuppel und die Türme.
Auf der Pilgertour sammelte die Gruppe erste Stempel im Pilgerausweis
Am Ziel: Beim Fuldaer Dom stellten sich die Pilgerer nochmals zum Abschlussfoto auf. (Foto: Behindertenhilfe Fulda).

Ein Plakat macht Furore

Auf dem Platz Unterm Heiligen Kreuz an der Stadtpfarrkirche fand kürzlich anlässlich des Hessischen Familientages eine Preisverleihung statt: Kinder und Jugendliche aus Schulklassen und Jugendgruppen waren aufgerufen gewesen, Großplakate zum Thema „Pro Vielfalt Toleranz und Demokratie“ zu gestalten. Sieger wurden in den Altersgruppen „Neun bis 13 Jahre“ und „14 bis 21 Jahre“ gekürt. Der erste Platz in letzterer Alterskategorie ging an eine Gruppe vom Caritas-Berufsbildungsbereich in der Werkstatt Vinzenzstraße. Das ausgezeichnete Plakat hat das Motto „Menschlichkeit, Mitbestimmung, Mitmachen“ und wurde u. a. auch für die „ausgefallene verwendete Schrift“ bewundert. Nun, die gibt es nur original bei einem der Gestalter aus der Caritas-Werkstatt… 

Das Plakatbild der Gruppe aus der Vinzenzstraße war bis Ende September in einer öffentlichen Ausstellung zu sehen. Als Großplakat hängt das Motiv seit dem 20. September öffentlich in der Kurfürstenstraße.   

Das Großplakat des Berufsbildungsbereichs hängt gut zu sehen gegenüber dem ZOB am Bahnhofsparkplatz neben dem Gleis 1. (Foto: Behindertenhilfe Fulda).

Fachtag zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG)

Die Caritas Landesarbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe und Psychiatrie Hessen führte am 03.09.2019 für seine Träger und für den Caritas-Landesangehörigenbeirat einen Fachtag zum WBVG im Caritas-Haus St. Elisabeth in Fulda durch. Der Vorsitzende Herr Messer und die Geschäftsführerin Frau Dr. Groß begrüßten die Referentin Frau Tatjana Sorge, die im  Deutschen Caritasverband in Berlin die Arbeitsstelle Sozialrecht leitet und durch das Programm führte. Bedeutsam ist das WBVG vor allem, so der Ressortleiter der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie Fulda Dominique Vilmin, für alle Menschen, die in einem Wohnheim wohnen. Nach dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird diese Leistung ab 2020 als “besondere Wohnform” benannt, die alten Verträge verlieren ihre Rechtskraft und neue Verträge müssen geschlossen werden.

 

Fortbildung Trauerbegleitung

Referentin Karin Heil gab ihre umfangreichen Hospizerfahrungen an die Gruppe weiter

16 Mitarbeiter*innen der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie nahmen am 21.08.2019 an der Fortbildung „Trauerbegleitung“  im Caritas-Haus St. Elisabeth teil. Im Laufe ihres Berufslebens stehen alle Fachkräfte vielfach vor der emotionalen Herausforderung, trauernde Menschen zu unterstützen. Um mit solchen Situationen noch besser umgehen zu können, gab die Referentin Karin Heil ihre umfangreichen Hospizerfahrungen an die Gruppe weiter. Nach Begrüßung von Monsignore Gurk und Ressortleiter Dominique Vilmin führte die Referentin in die Thematik ein. Ergänzend zu den zahlreichen Ritualen, die in den Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie zur Trauerbegleitung schon durchgeführt werden, gab es viele neue Informationen und Hilfestellungen zur Frage der eigenen Haltung, christlichen Haltung, zu Methoden und Angeboten.