Alle Beiträge von J. Göller

Berufseinsteiger 2021 auch bei der Caritas-Behindertenhilfe gestartet

Die Bereiche „Wohnen“ und „Arbeiten“ bieten gleichermaßen Ausbildungsmöglichkeiten und Angebote zum Hineinschnuppern auf Zeit

 Fulda (cif). Viele junge Leute auf einem Foto vereint vor dem Caritas-Haus St. Elisabeth in der Ratgarstraße, dem Sitz der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie: So präsentierte sich kürzlich ein Teil der vielen Berufsstarterinnen und Berufsstarter in diesem Caritas-Arbeitsfeld.

Die Behindertenhilfe bietet viele ganz verschiedene Möglichkeiten, die berufliche Laufbahn zu beginnen. In den Caritas-Werkstätten ermöglicht der Berufsbildungsbereich Menschen mit Handicap den alljährlichen Einstieg ins Berufsleben. Dabei kann jeder aus einer großen Auswahl an Möglichkeiten wählen, sich zu betätigen: Innerhalb zweier Jahre finden die Teilnehmenden sodann ihr persönliches Arbeitsfeld wie zum Beispiel die Schlosserei, die Gartengruppe oder Montage und Verpackung, entwickeln dafür ihre handwerklichen und arbeitstechnischen Fähigkeiten und Leidenschaften  und bauen im Folgenden dann individuell ihre Berufsfeldspezialisierung in den Werkstätten oder auch am Ersten Arbeitsmarkt in Betrieben der Region weiter aus. Drei dieser Neulinge im Berufsbildungsbereich waren beim Fototermin mit dabei.

Ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) kann man gleichermaßen in der Caritas-Werkstatt und zur Betreuung der verschiedenen angebotenen Caritas-Wohnformen absolvieren – zwei frisch gestartete FSJ-lerinnen waren mit auf dem Foto dabei. Vom Behindertenhilfe-Wohnen waren zum „Shooting“ darüber hinaus auch die Auszubildenden in der Heilerziehungspflege sowie in der Sozialassistenz gekommen. Für diese Ausbildungen, die gewissermaßen dual in Theorie an der Schule und Praxis bei der Behindertenhilfe erlernt werden, arbeitet die Caritas mit entsprechenden berufsbildenden Fachschulen in der Fuldaer Region zusammen.

Infos zur Ausbildung in den Tätigkeitsbereichen der Caritas im Bistum Fulda für alle Interessierten bei der Caritas im Netz unter https://www.dicvfulda.caritas.de/arbeitsplatz-caritas/ausbildung/ausbildung.

Caritas-Laden ab sofort wieder zwei Mal wöchentlich geöffnet 

Verkauf im Caritas-Laden am Dom wiederaufgenommen – Originelle Werkstattprodukte erhältlich – Verkauf mittwochs zehn bis 17 Uhr und samstags zehn bis 14 Uhr

 Fulda (cif). Nun ist der Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 in Fuldas Altstadt endlich wieder geöffnet: Originelle Werkstattprodukte, auch völlig Neues aus den Caritas-Werkstätten kann man ab sofort immer mittwochs von zehn bis 17 Uhr und samstags von zehn bis 14 Uhr in dem kleinen Lädchen aussuchen und erwerben. Die Produkte vom Carisma-bunt.Werk, vor allem die aus dem Bereich „Upcycling und Näherei“, sind oft Unikate. Dazu gibt es jetzt zur Wiedereröffnung auch völlig Neues aus der Werkstatt – wie Taschen und Tassen mit einer Fulda-„Skyline“ : „Die Grafik für diese neue Fulda-Produktlinie hat einer unserer Werkstatt-Mitarbeiter gezeichnet“, erläutert Einrichtungsleiter Stefan Schwobe. „Insofern können Sie diese Produkte in diesem Design auch wirklich nur bei der Caritas erhalten!“ 

Auch vom Rhöner Fruchtgenuss aus der Caritas-Werkstatt Haselstein sind natürlich wieder zahlreiche leckere Erzeugnisse im Angebot. Bezüglich einer weiteren Öffnung des Ladens will man seitens der Carisma-Werkstatt jetzt erst einmal schauen, wie der Verkauf wieder anläuft, und auch das Verkaufsteam aus dem Kreis der Werkstatt-Mitarbeitenden muss sich erst wieder formieren nach der langen Zwangspause. „Zudem gehörten Menschen mit psychischer Erkrankung in der Corona-Pandemie ja zum Kreis der besonders gefährdeten Personen. Und da die Pandemie noch keineswegs ausgestanden ist, wollen wir es auf jeden Fall ruhig angehen lassen. Aber telefonische Bestellungen sind montags bis freitags ganztags möglich unter der Fuldaer Rufnummer 0661 / 38094063. Insofern lohnt sich auf jeden Fall auch einmal ein gelegentlicher Blick ins Schaufenster unseres Lädchens“, unterstreicht Stefan Schwobe.

 

 

Sich trauen und an Eigenständigkeit dazu gewinnen

Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen: Das neue Caritas-Angebot will Menschen helfen, die durch Unfall oder Schlaganfall gehandicapt sind

 Fulda (cif). Im neuen Caritas-Gebäudekomplex an der St.-Vinzenz-Straße im Fuldaer Stadtteil Neuenberg ist neben dem Wohnpflegeheim St. Lucia auch eine ambulante Einrichtung der Caritas-Behindertenhilfe eingezogen. Die „Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen“, wie sie offiziell heißt, belegt im Erdgeschoss einen lichten und hellen Flügel des neuen Hauses, vis-à-vis zur benachbarten Caritas-Werkstatt und mit Blick auf deren Fenster von Kantine, Sporthalle und Therapiebad.

„Mit der Tagesförderstätte haben wir eine ganz neue Zielgruppe in den Blick genommen“, sagt Markus Reiter, Ressortleiter der Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie. „Menschen, die zum Beispiel durch Unfall oder Schlaganfall Hirnschädigungen und damit einhergehend Einschränkungen erfahren haben, erleben aus verschiedenen Gründen oft einen Stillstand in ihrer Rehabilitation. Die ärztliche Betreuung ist womöglich abgeschlossen, doch viele Defizite sind einfach noch vorhanden. Die Betroffenen sind auf Hilfe von Angehörigen angewiesen, benötigen viel Unterstützung und können nicht in den alten Beruf zurückkehren. Sie ziehen sich mehr und mehr zurück. Bei diesen Menschen setzt unsere neue Hilfe an!“

Werktäglich von Montag bis Freitag oder auf Wunsch auch nur an einzelnen Tagen können die Betroffenen dieses Angebot annehmen. Ein Team von speziell ausgebildeten Therapeuten, Pädagogik- und Pflegekräften sorgt für eine bedarfsgerechte und individuelle Begleitung. „Bei uns geht es um die Fortsetzung der Rehabilitation“, erläutert Michael Glüber, Bereichsleiter „Tagesförderung“ bei der Behindertenhilfe. „Die Betroffenen sollen durch geeignete Angebote mehr Selbstvertrauen fassen, Eigenständigkeit erlangen, um wieder möglichst viel Alltagkompetenz zu erreichen.“ Wer wolle, so Glüber weiter, könne auch in Bezug auf die Rückkehr in eine berufliche Tätigkeit schauen, ob die frühere oder eine neue Beschäftigung wieder in Frage komme oder ob über den Berufsbildungsbereich in der benachbarten Werkstatt womöglich eine geeignete oder zufriedenstellende Arbeit zu finden sei. Wichtig, da sind sich Ressortleiter Reiter und Bereichsleiter Glüber einig, „…ist es vor allem als erster Schritt der Betroffenen, Kontakt zu uns aufzunehmen und unser Angebot überhaupt kennenzulernen! Denn gerade bei diesem Betroffenenkreis ist es ja so, dass sich das Leben ganz abrupt von gestern auf heute verändert hat und dementsprechend große Verluste zu bewältigen sind!“ „Es gehört viel Mut und Kraft dazu, wieder neu durchzustarten“, betont Markus Reiter. „Dies wollen und können wir unterstützend begleiten!“

Was erwartet aber Personen, die mit der Tagesförderstätte in Kontakt getreten sind? „Wir bieten zum Anfang erst einmal Gespräche zum Kennenlernen an. Dabei schauen wir gemeinsam, was geht, was hilfreich ist, und erstellen mit den Betroffenen zusammen einen individuellen Plan, nach dem wir vorgehen wollen“, erläutert Michael Glüber. „Ziel für den Betroffenen ist es, wieder mehr Eigenständigkeit zu erlangen und das Leben verstärkt in die eigenen Hände nehmen zu können. Wer auf diesem Wege weitere fachliche Beratung wünscht, kann diese beim BDH Bundesverband Rehabilitation erhalten, mit dem die Caritas bezüglich des neuen Angebotes kooperiert. Der Fuldaer BDH-Kreisverband steht für die Klärung von fachlichen und rechtlichen Fragen und auch für die so genannte Teilhabeberatung zur Verfügung“.

Infos und Kontakt: Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH), Ansprechpartner Michael Glüber, Tel. 0661 / 902330, E-Mail michael.glueber@caritas-fulda.de.

Schönes Umfeld: Die Gartenanlage in Fulda-Neuenberg rund um die Caritas-Werkstatt (links) und die neue Caritas-Doppeleinrichtung mit Pflegeheim St. Lucia (mittig oben und Gebäudeflügel nach rechts) sowie der vorgestellten Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (unten Mitte) zeigt sich mittlerweile im üppigen Grün und lädt daherkommt und zum Flanieren und Verweilen ein. 

Ein beiderseitiger Glücksfall

 

Verabschiedung: Theo Münker – Leiter des Bereichs „Wohnen“ – geht nach 34 Jahren Tätigkeit bei der Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie in den Ruhestand

 Fulda (cif). Mit dem Eintritt als Sozialpädagoge im damaligen Fuldaer „Wohnheim für Behinderte“ begann im Jahre 1987 die Laufbahn von Theo Münker in der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie in Fulda. Nun wurde der jahrelange Leiter des Bereichs „Wohnen“ der Behindertenhilfe von Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb als Vertretern der Verbandsspitze sowie von Behindertenhilfe-Ressortleiter Markus Reiter offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Auch sein bisheriger Stellvertreter und designierter Nachfolger Thomas Vogel war bei der Verabschiedung in Corona-konform kleiner Runde in der Aula des Caritas-Hauses St. Elisabeth am Standort Ratgarstraße, dem Sitz der Behindertenhilfe, mit dabei.

Es sei ein Glücksfall gewesen, so Theo Münker, dass er Ende der achtziger Jahre zur Caritas-Behindertenhilfe gekommen sei. So konnte er sich nach seinem Studium der Sozialpädagogik auf die Heilpädagogik spezialisieren und sich mit dem Wachsen der Caritas-Behindertenhilfe stets fachlich weiterentwickeln, was für ihn beruflich stets sehr spannend und befriedigend gewesen sei.

In ihren kleinen Ansprachen unterstrichen die beiden Vorstände, dass Theo Münker als Leitungskraft absolut verlässlich und für die Caritas also auch „ein Glücksfall“ gewesen sei, denn er habe stets für ein gutes Miteinander in den Caritas-Wohneinrichtungen – sowohl in Bezug auf die Betreuungsteams als auch bezüglich der Bewohnerschaft und ihrer Angehörigen – gesorgt. „Sie haben“, so Caritasdirektor Juch, den Menschen mit Behinderung in den Caritas-Wohneinrichtungen ein wirkliches Zuhause gegeben!“

Vorstandsmitglied Ansgar Erb betonte, dass Münker als lenkende Kraft in der Behindertenhilfe auch eine hohe Fachlichkeit einbrachte und auf diese Weise verschiedenen Projekten wie etwa der Konzeption des Hünfelder St-Ulrich-Quartiers mit verschiedenen Caritas-Wohn- und Beratungsangeboten mit zum Erfolg verhalf. Einhellig mit dem Ressortleiter Reiter zollten Juch und Erb Theo Münker abschließend großen Respekt für seine Gesamtarbeitsleistung im Dienste der Caritas – auch das letzte schwierige Dienstjahr im Zeichen der Corona-Krise habe Münker souverän gemeistert. Alle Anwesenden wünschten dem Pensionär für den neuen Lebensabschnitt einen guten Start und nur das Beste.

Blumen zum Abschied und Dank für den Pensionär: v. li. Behindertenhilfe-Ressortleiter Markus Reiter und Theo Münker
Theo Münker (Mitte) bei der Verabschiedung durch (v. li.)  Markus Juch, Markus Reiter, Ansgar Erb und Thomas Vogel

Künstlerische Etiketten und ein leckerer Inhalt

Zum Jubiläum des Unesco-Biosphärenreservats Rhön bietet der Rhöner Fruchtgenuss eine besondere Künstleredition

Das Unesco-Biosphärenreservat feiert 30jähriges Bestehen. Die Caritas-Werkstatt Schloss Haselstein feiert mit und bietet – aus Liebe zur Rhön und zu den gesunden Rhöner Früchten – eine Künstleredition mit drei besonderen Fruchtaufstrichen mit ausgewählten Rhöner Spezialitäten: Hagebutten aus der Thüringischen Rhön, Erdbeeren aus dem fränkischen Teil des Mittelgebirges und Äpfel von den hessischen Berghängen. Die Etiketten der Gläser in der praktisch zu tragende Geschenkpackung haben Künstlerinnen und Künstler aus dem Schloss Haselsteiner Mitarbeiterteam geschaffen. Unsere Fotos zeigen Helmut Bellinger und Sandra Lorenz mit ihren Werken. Rhöner Fruchtgenuss gibt es zum Beispiel direkt im Laden im Hof des Schlosses Haselstein und im Fuldaer Caritas-Laden am Dom. Online schauen, was der Rhöner Fruchtgenuss im Einzelnen bietet, kann man hier: www.rhoener-fruchtgenuss.de. Infos zur Caritas-Behindertenhilfe und zur Werkstatt Haselstein: www.behindertenhilfe-fulda.de. Infos zum Biosphärenreservat Rhön: www.biosphaerenreservat-rhoen.de.  

Fotos: A. Bohl/Caritas FD

Drei Wohlfahrtsmarken zum Märchen von Frau Holle

Neue Wohlfahrtsmarken-Serie 2021 mit Werten für Standard-, Kompakt- und Großbrief –  Zuschlag für den guten Zweck – Marken ab Lockdown-Ende im Caritas-Laden erhältlich

Fulda, Berlin (cif). Die Wohlfahrtsmarken 2021 zeigen erneut originelle Motive aus einem der Grimmschen Märchen: Drei in ihrer Grundfarbe himmelblaue Briefmarken erzählen die Geschichte von Frau Holle, die das Wohlverhalten der fleißigen Stieftochter belohnt und die Faulheit der leiblichen Tochter bestraft. Das berühmte Motiv der im Himmelsfenster ausgeschüttelten Kissen, die zum Schneefall auf der Erde führen, fehlt natürlich auch nicht. Die drei Markenwerte mit 80, 95 und 155 Cent sind für Standard- Kompakt- und Großbriefe geeignet; die über den Markenwert hinausgehenden Zuschläge in Höhe von 40, 45 bzw. 55 Cent kommen direkt der Arbeit der Wohlfahrtsverbände und – im Falle der bei der Caritas im Bistum Fulda erworbenen Briefmarken – direkt der Caritas und ihren regionalen Projekten zum Wohle der Menschen mit Hilfebedarf zugute.  

Erhältlich sind die Marken mit dem Zuschlag für den guten Zweck ab Donnerstag, dem 4. Februar. Der Fuldaer Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Dom ist auf Grund des Corona-Lockdowns leider noch geschlossen. Nach Wiedereröffnung kann man die Wohlfahrtsmarken dann aber dort bequem kaufen – neben vielen schönen und originellen Werkstatterzeugnissen sowie den Produkten vom Rhöner Fruchtgenuss. Bis zur Laden-Wiedereröffnung sind die Wohlfahrtsmarken aber auf jeden Fall schon in jeder Postfiliale zu haben.

Ab dem morgigen Freitag Weihnachtsgeschenkewochen im Caritas-Laden 

In den Adventswochen alle beliebten Weihnachtsmarktprodukte erhältlich – Caritas-Laden am Dom erweitert extra Öffnungszeiten – jede Woche spezielle Rabattaktion

 Fulda (cif). Der Fuldaer Weihnachtsmarkt fällt bekanntermaßen Corona-Pandemie-bedingt aus. Doch die beliebten Weihnachtsmarktprodukte vom Weihnachtsmarktstand der Caritas-Behindertenhilfe gibt es auch in diesem Jahr zu kaufen: Ab Freitag, dem 27. November, bis einschließlich Mittwoch, dem 23. Dezember, zeigt sich der Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 in Fuldas Altstadt im vorweihnachtlichen Glanz und hält alles bereit, was in den vergangenen Jahren am Stand auf dem Universitätsplatz auch erhältlich war. Ganz wichtig dabei natürlich: Wieder haben die ehrenamtlichen Strickfrauen das Jahr genutzt, um Wollstrümpfe und andere Wollsachen wie Mützen und Schals in vielen Farben und Größen zu produzieren.  Zu den Werkstatt-Produkten der Carisma-Werkstatt gehören Holzkrippen, kleine weihnachtliche Accessoires wie Holzengelchen und handgenähte Unikate sowie verschiedene jahreszeitlich passende Leckereien. Zudem wird das Sortiment mit dem Rhöner Fruchtgenuss ergänzt. Dazu sind natürlich auch die bekannten Caritas-Kalender für 2021 im Caritas-Laden erhältlich.   

Geöffnet ist der kleine Shop in der Adventszeit auch montags. Werktäglich kann man von zehn bis 19 Uhr einkaufen, samstags sogar bis 20 Uhr. Die Verkäufer sind Mitarbeitende der Carisma-Werkstatt, am Samstag übernimmt aus dem Personal des Werkstatt-Betreuungsteams ehrenamtlich den Verkauf. „Unser Weihnachtsmarktstand lebt üblicherweise vor allem vom Einsatz ehrenamtlicher Verkäuferinnen und Verkäufer“, erläutern Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb. „Wegen der Pandemie haben wir schon frühzeitig entschieden, dass wir aus Fürsorge für diese Menschen Externe in diesem Jahr nicht einsetzen können. Daher sind wir im Verband jetzt froh, dass auch die erweiterten Verkaufszeiten im Laden komplett mit den Werkstattmitarbeitenden abgedeckt werden können.“

„Selbstverständlich gilt für den Weihnachtsverkauf dabei ein Hygiene- und Schutzkonzept“, erläutert ergänzend der für den Laden verantwortliche Carisma-Einrichtungsleiter Stefan Schwobe. „Wir freuen uns, den Kunden ein schönes weihnachtliches Sortiment aus eigener Fertigung anbieten zu können! Der Geschäftsraum im Caritas-Laden ist aber nicht sehr groß. Insofern bitte ich gegebenenfalls um Geduld, wenn man womöglich wegen Kundenandrangs ein paar Minuten warten muss, bevor man an der Reihe ist…“

Während jeder Adventswoche plant das Verkaufsteam verschiedene Rabattaktionen, so dass Aufmerksame auch besondere Schnäppchen machen können. Der Erlös aus den Strickprodukten fließt der Elterninitiative Freizeitclub zu, die für die Werkstattmitarbeitenden maßgeschneiderte kostenlose Freizeitangebote wie Ausflüge oder Theaterbesuche organisiert und durchführt. Der Verkauf der Werkstattprodukte trägt – wie die übrige Werkstatttätigkeit auch – mit zur Absicherung der Löhne der Werkstattmitarbeiter bei. Unser Pressefoto zeigt den Caritas-Laden bereits in seinem adventlichen Interieur, so wie er sich ab Freitag den Kunden präsentieren wird.

Der Caritas-Laden am Dom präsentiert sich jetzt mit weihnachtlicher Dekoration
Ganz verschiedene weihnachtliche Geschenkideen laden zum Schauen und Stöbern ein
Die Stricksocken sind in den Weihnachtsgeschenkewochen natürlich ganz wichtig – auch im Caritas-Laden am Dom!

Caritas-Kalender 2021 liegen zum Verkauf bereit – Erhältlich im Caritas-Laden am Dom

Tagesabreißkalender „Unser täglich Brot“ oder Caritas-Buchkalender stehen zur Auswahl

Fulda (cif). Das Jahr 2020 wird vielen sicher als das Jahr der Corona-Pandemie in Erinnerung bleiben. Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang ein schöner Gedanke, dass schon bald ein neues Jahr folgen wird, in dem ja hoffentlich Corona dann auch nicht mehr ganz so sehr im Vordergrund stehen wird. Zumindest aber gibt es für das Jahr 2021 wieder beschauliche und bereichernde Begleiter: Sowohl der Caritas-Tagesabreißkalender „Unser täglich Brot“ als auch der Caritas-Buchkalender sind erschienen und liegen zum Verkauf bereit.

Verkaufsstelle für die Kalender in Fulda ist der Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Fuldaer Dom. Sofern ab Ende des für November angeordneten Lockdowns Anfang Dezember das Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße auf dem Mehler-Gelände wieder geöffnet sein darf, werden dann auch dort die Kalender erhältlich sein.

Beide Caritas-Kalender haben ihre „Fan-Gemeinde“. Im Abreißkalender mit dem täglichen Kalenderblättchen wechseln sich spirituelle Gedanken und Sprüche aus der Bibel ab mit alten Volksweisheiten, klugen Worte von Schriftstellern oder Wissenschaftlern und weltgewandten Politiker. Die kurzen Texte geben einen täglichen Impuls. Dazu wird datumsbezogen auf Namens- und Festtage hingewiesen.

Ein „dicker Schmöker“ ist demgegenüber mit seinen 160 Seiten das Caritas-Kalenderbuch. Darin gibt es Kurzgeschichten, Anekdoten und Gedichte, informative Beiträge und Tipps zu verschiedensten Themenbereichen wie Zusammenleben und Gesellschaft, Gesundheit, Ernährung und Garten. 

 

Der Abreißkalender kostet 5,50 Euro, der Buchkalender ist für 6,50 Euro zu haben. Wer nicht den Caritas-Laden aufsuchen kann oder von außerhalb kommt: Bestellungen des Kalenders sind online direkt beim Verlag unter www.lambertus.de möglich. 

„Hessische“ Weihnachtsmarke 2020 zeigt Kirchenfensterausschnitt „Die Geburt Christi“ von Kirche in Bad Soden im Taunus

80-Cent-Sonderbriefmarke für Standardbriefe ab 2. November im Verkauf – auch im Caritas-Laden am Dom erhältlich – 40 Cent Zusatzbeitrag je Marke für die soziale Arbeit

Fulda (cif). Die diesjährige Weihnachtsmarke 2020 ist ab 2. November verfügbar: Die Marke zeigt einen Kirchenfenster-Ausschnitt mit der Darstellung der Geburt Christi vom großen Portalfenster der Pfarrkirche St. Katharina in Bad Soden am Taunus. Das Werk schuf der Künstler Johannes Beeck (1927 – 2010) aus Mönchengladbach, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für über 360 Kirchen, Kapellen und Profanbauten im In- und Ausland Fenster erstellte.

Der Portowert dieser weihnachtlichen Sonderbriefmarke beträgt 80 Cent und entspricht damit dem aktuellen Porto von Standardbriefen innerhalb Deutschlands. Daneben wird zugunsten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, zu der auch die Caritas gehört, ein Zuschlag von 40 Cent erhoben. Mit dem Kauf jeder Weihnachtsmarke kommt also den Sozialverbänden ein kleiner Spendenbeitrag für ihre Arbeit zu.   

Fuldaer Briefmarkenliebhaber und fleißige Briefeschreiber können die neue Weihnachtsmarke sowie die noch gültigen Wohlfahrtsmarken 2020 des Märchen-Satzes „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ im Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 erhalten. – Die Zuschläge dort gekaufter Wohlfahrtsmarken kommen im vollen Umfang der vielfältigen Arbeit des katholischen Wohlfahrtsverbandes zum Wohle aller Bedürftigen im Bistum Fulda zu Gute. Außer den Briefmarken bietet der Caritas-Laden auch die beliebten Caritas-Kalender und verschiedenste Werkstattprodukte aus Holz, Stoffen, Papier – vielfach auch Unikate – sowie Kunstartikel und Accessoires und leckere Produkte vom Rhöner Fruchtgenuss. Wegen der Corona-Pandemie hat der Laden zurzeit folgende Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von zehn bis 16 Uhr geöffnet, samstags von zehn bis 14 Uhr. Die Weihnachtsmarke ist darüber hinaus in allen Postagenturen erhältlich.

UTH-Ausbildungsprojekt: Entwicklung eines innovativen Arbeitsmittels für Fuldaer Caritas

Vom Entwurf bis zur Realisierung einer arbeitserleichternden Vorrichtung – engagierte Nachwuchskräfte nutzen Projektarbeit zur Unterstützung einer sozialen Einrichtung.

Fulda. Jannes-Daniel Froese und Siyamend Muhammed Abdullah gefiel die Idee des UTH-Ausbildungsprojekts für die Fuldaer Caritas-Werkstatt von Anfang an. Die angehenden Industriemechaniker im dritten Lehrjahr übernahmen gerne die Verantwortung für das „Tüftler-Team“, das für Menschen mit Handicap eine arbeitserleichternde Vorrichtung entwickeln und realisieren sollte. Dabei war die To-do-Liste von UTH-Ausbilder Bernhard Reith „schon sportlich“, sind sich die jungen Mitarbeiter einig. Vom Entwurf über die Angebotserstellung bis zur Realisierung des Arbeitsmittels inklusive Präsentation und Einweisung beim Kunden lag alles fest in der Hand des Fachkräftenachwuchses.

Bei dem Auftrag ging es laut Reith um die Optimierung eines Arbeitsschritts in der Caritas-Werkstatt, bei dem Schrauben in einen Gummidübel exakt 20 Millimeter tief einzustecken sind. Vorgabe für die jungen „Entwickler“: Die Arbeit sollte durch ein technisches Hilfsmittel mit weniger Kraftaufwand und damit leichter ausgeführt werden können – unter der Berücksichtigung, jegliche Verletzungsgefahr nahezu auszuschließen.

„Beeindruckendes Engagement“

Nachdem Lasten- und Pflichtenheft erstellt waren, begannen die Kollegen aus der Konstruktionsabteilung schon sehr bald mit den Zeichnungen, die sich nach den Vorstellungen der beiden Azubis richteten. Parallel dazu mussten Siyamend Muhammed Abdullah und Jannes-Daniel Froese ein Angebot erstellen – völliges Neuland für die jungen Techniker. „Bei der Präsentation und der Übergabe des fertiggestellten Prototyps konnten unsere Azubis schließlich beweisen, dass sie auch im persönlichen Kontakt mit Menschen punkten können.“, lobt Ausbilder Reith.  Siyamend Muhammed Abdullah und Jannes-Daniel Froese zeigten den Caritas-Mitarbeitern, wie die neue Vorrichtung zu benutzen ist – nach ersten Testläufen unter Anleitung des UTH-„Entwickler-Teams“ gab es anerkennenden Applaus. Produktionsverantwortlicher Christian Müller bedankte sich im Namen der Caritas-Beschäftigten bei den „pfiffigen“ Auszubildenden für ihr Engagement und die Aufwertung der Arbeitsplätze ganz im Sinne der Mitarbeiter mit Behinderungen.

Prägende Erfahrung für die berufliche Zukunft

„Wir sind froh darüber, dass es in unserem Unternehmen Freiräume für solche Projekte gibt, und wir schätzen das soziale Engagement von UTH, denn immerhin hat die Firma die Kosten für diese Entwicklung komplett übernommen. Uns bot sich mit dieser außergewöhnlichen Aufgabe auch eine besondere Chance: Wir konnten daraus wertvolle Erfahrungen mitnehmen“, erklären die zwei Azubis einstimmig. „Nun wissen wir, wie ein Projekt angelegt und von A bis Z durchgeführt wird, wie es ist, dafür Verantwortung zu übernehmen und relativ eigenständig zu arbeiten.“

Ausbildung hat bei UTH einen hohen Stellenwert. „Dabei sind neben einer intensiven Begleitung Wertschätzung, Fairness und ein kollegiales Arbeitsklima Grundvoraussetzung. Von Anfang an sind die Auszubildenden wichtiger Teil des Teams und übernehmen frühzeitig Verantwortung – unter anderem durch solche anspruchsvollen Projekte, die vor allem auch zur Förderung der sozialen Kompetenz beitragen“, sagt Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche Eva-Maria Uth. Aktuelle Ausbildungsangebote finden Interessierte unter: https://uth-gmbh.com/karriere/

Mit finanzieller Unterstützung des Fuldaer Maschinenbauers UTH konnte die Neuentwicklung der arbeitserleichternden Vorrichtung für die Caritas-Werkstatt durch das Ausbildungsprojekt umgesetzt werden. Kniend von rechts: „UTH-Entwickler“ Jannes-Daniel Froese und Siyamend Muhammed Abdullah, Melanie Odenwald (Einrichtungsleiterin). Stehend: Vierter von links: Christian Müller (Produktionsverantwortlicher), vierter von rechts: Kay Mittelsdorf (Gruppenleiter Arbeitsbereich Metall), rechts außen: Bernhard Reith (UTH-Ausbilder) und weitere Mitarbeiter der Caritas, die mit der neuen Vorrichtung arbeiten.
Nachwuchskräfte mit „Entwicklungsauftrag“: Zwei UTH-Azubis machten sich gemeinsam mit ihrem Ausbilder für eine arbeitserleichternde Vorrichtung in der Fuldaer Caritas-Werkstatt stark.
Siyamend Muhammed (rechts) und Jannes-Daniel Froese (links), Auszubildende beim Maschinenbauer UTH in Fulda, entwickelten eine arbeitserleichternde Vorrichtung für die Fuldaer Caritas-Werkstatt. Die Einweisung der Mitarbeiter rund um das neue Arbeitsmittel übernahmen sie ebenfalls gerne selbst – natürlich unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsvorschriften.

Fotos: UTH GmbH