Alle Beiträge von J. Göller

Mitarbeiterehrung im Caritas Wohnen

Für ihre langjährige Zugehörigkeit zur kirchlichen Dienstgemeinschaft wurden im Rahmen der Jahresabschlussfeier des „Caritas Wohnens Fulda und Hünfeld“ Dennis Roth, Annabelle Walter und Karin Möller für 10 Jahre geehrt. Michaela Bohl, Dirk Hohmann und Ulrich Giebenhain sind 20 Jahre sowie Claudia Jost 25 Jahre für die Caritas tätig. (es fehlt: Andrea Bamberger, 25 Jahre). Es gratulierten vom Vorstand Ansgar Erb, vom Aufsichtsrat Ernst-Paul Walter, der Leiter des Wohnens, Theo Münker. Für die Mitarbeitervertretung überbrachte David Hasenauer die Glückwünsche.

v.l., vorne:Dennis Roth, Claudia Jost, Karin Möller, Ulrich Giebenhain, mittig: Annabelle Walter, David Hasenauer, Michaela Bohl, Dominique Vilmin, hinten: Dirk Hohmann, Ernst-Paul Walter, Theo Münker, Ansgar Erb

Wieder volles Haus in Künzell

Weihnachtsfeier der Caritas-Werkstätten im Künzeller Gemeindezentrum – buntes Programm mit Musik, Jubilaren und lebendem Adventskalender

Künzell (cif). Auf der diesjährigen Weihnachtsfeier der Caritas Werkstatt Fulda kürzlich im gut gefüllten Gemeindezentrum in Künzell wurde den zahlreichen versammelten Mitarbeitern, ihren Angehörigen sowie allen Freunden der Caritas-Behindertenhilfe ein buntes, abwechslungsreiches Programm geboten. Den musikalischen Rahmen zum Fest lieferte das Orchester des Marianums Fulda. Große Aufmerksamkeit erhielt der durch das Theaterensemble unter der Werkstatt-Mitarbeiterschaft einstudierte „lebendige Adventskalender“ – die Aufführung sorgte im Publikum gleichermaßen für gute Unterhaltung und so manche Gedankenanregung. Unter Leitung von Magdalene Fechner öffnete die Sternenfrau Ulrike Stadler ein Türchen nach dem anderen, und dahinter verbargen sich so  schöne Auftritte und Szenen wie etwa der „Tanz der Schönen und des Biests“ oder das „Müsli des Lebens“, das dem Publikum den Ratschlag gab, einmal über die wirklich wichtigen „Zutaten im Leben“ nachzudenken. Zum Mitsingen regte das hinter einem Türchen verborgene Lied „O Tannenbaum“ an, das zugleich auch von den Mitarbeitern auf der Bühne gebärdet wurde.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurden zudem auch neun Mitarbeiter geehrt: Karl Klee und Rainer Mathes erhielten ihre Auszeichnung für das 40-jährige Dienstjubiläum. Alexandra Post,  Ulrike Groß, Melanie Albersmeyer sowie Thorsten Fritz, Christoph Schmitt, Steffen Zentgraf und Ralf Romeis konnten sich über Urkunden zum 25-jährigen Werkstattjubiläum freuen. Grüße an die versammelten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überbrachten in kleinen Ansprachen eine Reihe von Ehrengästen. Fürs Bistum sprach der ständige Vertreter des Diözesanadministrators, Prof. Dr. Gerhard Stanke, Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel trat für das Hessische Sozialministerium ans Rednerpult. Weitere Grußworte kamen vom Kreisbeigeordneten Bernd Eckart, der Fuldaer Stadträtin Sibylle Herbert, vom Künzeller Bürgermeister  Timo Zentgraf als dem Hausherrn und vom Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb. Auch der Elternbeirat, ein Vertreter des Werkstattrates sowie die Einrichtungsleiterin Melanie Odenwald richteten ein paar Worte an die Feiernden.

Halbzeit am Weihnachtsmarktstand der Caritas

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld half als ehrenamtlicher Verkäufer – Waren am Stand oft Unikate – Wollsocken gehen gut – Auch Caritas-Kalender 2019 erhältlich 

Fulda (cif). Schon über zwei Wochen sind um, und noch bis zum 23. Dezember geht der Fuldaer Weihnachtsmarkt. Die Zwischenbilanz bei der Caritas-Behindertenhilfe ist positiv, auch wenn es in früheren Jahren natürlich schon besseres Weihnachtsmarktwetter gegeben hatte. Die Stimmung am Stand ist aber gut, der Verkauf läuft reibungslos – dank der vielen ehrenamtlichen Helfer, die in Verkaufsteams täglich die gesamte Marktzeit von elf bis 20 Uhr in der Marktbude abdecken und für Nachschub in den Auslagen sorgen. 

Auch zahlreiche freiwillige Verkäufer aus Kirche und Politik helfen immer wieder einmal mit großem Elan am Stand aus. So war kürzlich auch Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld im Einsatz, der am Caritas-Marktstand die Passanten persönlich ansprach und auf die Waren – allesamt Produkte der Werkstätten für Menschen mit Behinderung und oft Unikate – aufmerksam machte. Von seinen Verkäufer-Qualitäten überzeugte sich auch Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch: „Unser Weihnachtsmarktstand lebt genau davon, dass sich so viele Menschen ehrenamtlich beteiligen. Schön, wenn dann zum Beispiel auch Fuldas Oberbürgermeister im Dienst der guten Sache hier tätig werden möchte. Meinen herzlichen Dank an alle Helfer hier am Caritas-Stand!“ 

Zu den Angeboten beim Caritas-Weihnachtsmarktstand gehören zahlreiche Geschenkartikel wie u. a. Vogelhäuser und Krippen aus Holz, Schmuck-Accessoires, Kunstpostkarten, Honig und Honigwachsprodukte sowie unterschiedliche Strickwaren, bei denen die Wollsocken wieder der „Renner“ sind und in manchen Größen schon knapp werden. Auch die Caritas-Kalender sind am Stand neben der Stadtpfarrkirche erhältlich. Für 2019 gibt es sowohl den Abreißkalender „Unser täglich Brot“ als auch den Buchkalender mit Geschichten und lesefreundlich präsentierten Rezepten und Tipps etwa für Gesundheit, Haushalt und Garten. Jeder beim Weihnachtsmarkt eingenommene Euro dient übrigens dazu, für die Menschen mit Behinderung, die in den Fuldaer Caritas-Werkstätten tätig sind, maßgeschneiderte Freizeitangebote zu entwickeln und durchzuführen.

Unser Foto zeigt Oberbürgermeister Wingenfeld mit der ehrenamtlichen Verkäuferin Annelies Wilhelm hinter dem Tresen des Caritas-Markstands. Davor als Standbesucher (v. re.) Caritasdirektor Juch, Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb sowie der Ressortleiter Caritas-Behindertenhilfe, Dominique Vilmin. 

Caritas-BegleitetesWohnen (BW) begeht vorweihnachtliche Feier

Alle Jahrewieder, …

… begonnen wurde die Feierlichkeit mit einem Wortgottesdienst zum “Mitmachen”, gestaltet von Herrn Monsignore Elmar Gurk, dem Organisten Herrn Stefan Schwobe und Mitwirkenden aus dem Bereich BW. Unter der Thematik “ein Stern” wurden alle in die adventliche Stimmung mitgenommen. Neben passenden Liedern und einem “Vater Unser” mit Bewegung bekam am Ende jeder einen gebastelten Stern mit auf den Weg.

Nach diesem schönen Gottesdienst, versammelten sich alle im weihnachtlich hergerichteten Speisesaal des Caritas-Hauses St. Elisabeth. Mit ca. 90 Personen beging man nun die Feierlichkeit. Der Leiter des Begleiteten Wohnens Herr Harald Schäfer begrüßte alle Gäste bevor Frau Ulrike Stadler mit einem Gedicht aufwartete, bei dem dann ein jeder ein Teelicht anzünden konnte, welches zuvor ausgegeben wurde.

Ein Rückblick über das vergangene Jahr mit verschiedenen Fakten und Informationen rund um den Bereich BW, sowie ein weiteres Weihnachtsgedicht schlossen sich dem an. Als Höhepunkt konnte die Ehrung von Frau Edith Hippert für 25 Jahre arbeiten im kirchlichen Dienst angesehen werden. Als Gratulanten waren vom Aufsichtsrat Herr Monsignore Elmar Gurk, vom Vorstand Herr Ansgar Erb, Herr Dominique Vilmin (Ressortleiter der Behindertenhilfe und Psychiatrie Fulda), Herr Harald Schäfer (Leiter BW und BWF), sowie alle Mitarbeiter und Klienten anwesend. Den Abschluss dieses feierlichen Rahmens bot Herr Jochen Blum mit seinem musikalischen Beitrag auf seiner “Veeh-Harfe”.

Neben einem reichhaltigen Buffet, an dem sich jeder gütig tun konnte, war es für die meisten wichtig, Gespräche zu führen, zusammen zu kommen und ein “Wir-Gefühl” zu erfahren.

Mt 2,9
Als sie nun den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.

Vernissage im Parkhotel Fulda feierlich eröffnet

15 Jahre mit Herz und Hand

Gemeinsame Ausstellung der Künstlergruppen FarbKleckse (Lebenshilfe) und KullerArt (Caritas Wohnen) unter dem Motto: „15 Jahre mit Herz und Hand“

Die außergewöhnliche Ausstellung wurde am Sonntag, 25.11.2018 von Herrn Christof Weisenborn, Geschäftsführer des Parkhotel Fulda, feierlich eröffnet. Als Redner begrüßte neben Rainer Bub (Vorsitzender Lebenshilfe Fulda-Hünfeld e.V.), Dominique Vilmin (Ressortleiter Behindertenhilfe) auch der Bürgermeister der Stadt Fulda, Dag Wehner die Gäste im Saal des Parkhotels.

Dag Wehner

Die Leiterin der beiden Künstlergruppen, Kunsttherapeutin Nicole Kümmel, stellte alle anwesenden Künstler vor. In einem Film wurde allen Besuchern eindrücklich vorgeführt, mit welch großem Engagement die Künstler am Werk sind.

Nicole Kümmel

Als Dankeschön für 15 Jahre Wirken überreichte Frau Kümmel allen anwesenden Künstlern einen „Kunst-Oscar“ für ihr Schaffen, den alle mit großer Freude in Empfang nahmen.

Die Künstler mit den Oscars

Die Ausstellung ist noch bis zum 07.02.2019 im ParkHotel Kolpinghaus Fulda in der Goethestraße 13 zu besichtigen.

Seit 15 Jahren Stand der Caritas-Werkstätten auf dem Fuldaer Weihnachtsmarkt – Standort auch dieses Jahr wieder an der Mauer der Stadtpfarrkirche

Viele VIPs aus Politik und Kirche unterstützen erneut den Verkauf von Caritas-Werkstattprodukten – ausschließlich ehrenamtliche Verkäufer am Caritas-Stand

 

 

Fulda (cif). Rechtzeitig zum Beginn des Fuldaer Weihnachtsmarktes gehen die Temperaturen „in den Keller“. So wird die richtige Winterstimmung herrschen, wenn am Freitag, dem 23. November, das erste ehrenamtliche Verkaufsteam den Stand öffnet und die beliebten Artikel aus dem Caritas-Sortiment anbietet: Kaufen kann  man u.a. Holzartikel, Schmuck-Accessoires, künstlerische Grußkarten, Plätzchen, Honig, aber natürlich auch wieder die begehrten Wollstrickwaren wie Mützen und Socken. Natürlich sind auch wieder die Caritas-Kalender für das kommende Jahr 2019 am Stand erhältlich.

Der Caritas-Weihnachtsmarktstand ist alle Markttage vom 23. November bis 23. Dezember (außer am 25.11. Totensonntag) geöffnet und befindet sich direkt an der Mauer der Stadtpfarrkirche. Die Marktbude der Caritas-Werkstätten ist damit unübersehbar und gut für alle Marktbesucher erreichbar. Unterstützt wird das Team der freiwilligen Helfer am Stand – dazu gehören Werkstattbeschäftigte, ihre Angehörigen und auch Caritas-Mitarbeiter aus verschiedensten Arbeitsfelder – auch von vielen VIPs aus Politik und Bistumsleitung. Den Auftakt machen am Samstag, 1. Dezember, Sibylle Herbert aus dem Fuldaer Magistrat und MdB Michael Brand. Beide beginnen um 11 Uhr und werden bis 13 Uhr (Herr Brand) bzw. bis 15 Uhr (Frau Herbert) zugegen sein. Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld kommt am Montag, 3. Dezember von 14 bis 15 Uhr, um als Marktverkäufer beim Caritas-Stand zu fungieren. Am Samstag, 8. Dezember ist sodann die Landtagsabgeordnete Sabine Waschke im Weihnachtsmarktstand der Werkstätten tätig. Ihre Verkaufsschicht beginnt um 11 Uhr. Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel, der schon als Bürgermeister Fuldas die Caritas als Standverkäufer ehrenamtlich unterstützte, ist auch 2018 mit dabei und wird am Mittwoch, dem 12. Dezember, von 13 bis 15 Uhr hinter dem Tresen stehen. Am gleichen Tag übernimmt um 15 Uhr der Ständige Vertreter des Diözesanadministrators, Prof. Dr. Gerhard Stanke, „das Zepter“ am Stand und wird bis 18 Uhr zugegen sein. Nur einen Tag später, am Donnerstag, 13. Dezember, wird Bürgermeister Dag Wehner von 11 bis 12 Uhr für einen guten Verkauf am Stand sorgen. Ebenfalls am 13. Dezember, nachmittags von 15 bis 17 Uhr, folgt sein Amtskollege aus Künzell: Timo Zentgraf hat auch schon in den Vorjahren Standverkaufserfahrungen bei der Caritas gesammelt. Ebenfalls erfahrener „Weihnachtsmarkt-Profi“ ist Landrat Bernd Woide, der die Caritas-Werkstätten diesmal mit einem abendlichen Standdienst am 13. Dezember von 17 bis 18 Uhr unterstützt. Ein Team von Bündnis 90/Die Grünen übernimmt den Caritas-Stand quasi komplett am Samstag, 15. Dezember, und wird an diesem Tag die gesamte Marktzeit von 11 bis 20 Uhr abdecken. Den Abschluss macht der frisch gewählte Landtagsabgeordnete Thomas Hering, der neu im VIP-Verkäuferteam ist. Er ist am Montag, dem 17. Dezember, von 17 bis 19 Uhr am Caritas-Stand anzutreffen. Überhaupt stehen alle VIP wie auch die übrigen ehrenamtlichen Verkäuferinnen und Verkäufer immer für Gespräche mit den Kunden und Passanten zur Verfügung, denn der Caritas-Weihnachtsmarktstand der soll ein lebendiger Ort auch für Austausch und Begegnung sein.

Weihnachtsmarktstand der Caritas im Vorjahr 2017 zusammen mit den VIP-Verkäufern Bürgermeister Dag Wehner und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt, im Vordergrund Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb)

Mit am Stand wird bei den „Verkaufsschichten“ der Vertreter aus Politik und Kirchenleitung auch immer Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb sein, und auch Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch plant am Caritas-Weihnachtsmarktstand gelegentliche Stippvisiten. Der Erlös aus dem Verkauf  dient dem guten Zweck und kommt in voller Höhe der Elterninitiative des Freitzeitclubs und damit also den Werkstatt-Beschäftigten zugute. Die Initiative wird auch im Jahr 2019 für die Menschen mit Behinderung über das ganze Jahr verteilt maßgeschneiderte Freizeitangebote wie Ausflüge, Theater- und Kinobesuche sowie Besichtigungen organisieren und durchführen, welche die Betroffenen ohne die organisierte Begleitung sonst kaum in solcher Form wahrnehmen könnten.

 

Fuldaer Berufsbildungsbereichsgruppe „Auf Wolke Sieben“

Fuldaer Werkstatt-Starter sind Preisträger im Literaturwettbewerb 2018 „Die Wortfinder“ – zur Preisvergabe ging es gemeinsam nach Bielefeld

 

Fulda, Bielefeld (cif). Die Stadtbibliothek Bielefeld bot den würdigen Rahmen für die feierliche Preisverleihung und eine Lesung des Vereins „Die Wortfinder“ zu dessen Jahresthema 2018 „Luft und Liebe“. Der im Jahr 2010 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kreative Schreiben und die Literatur von besonderen Menschen in besonderen Lebenslagen zu fördern.

Mehr als 750 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg reichten insgesamt 1.100 Texte und Gedichte ein, darunter auch die Berufsbildungsbereichsgruppe der Caritas-Werkstatt in Fulda. Aus den eingereichten Werken wählte eine fünfköpfige Jury die Beiträge der Preisträger aus. Mit bei den Gewinnern war auch die Fuldaer Gruppe, die besonders geehrt wurde, da ihr geschriebenes Gedicht das einzige war, das aus einer künstlerischen Teamarbeit resultierte. Auch die Layout-Gestaltung, wie das Gedicht präsentiert wurde, hatte sich die Gruppe gemeinsam überlegt.

Die insgesamt bunte Mischung aus heiteren und nachdenklich stimmenden Texten rund um die Liebe zu Mensch und Tier, zu Kaffee und Herta BSC, zum Frühling und zur Arbeit erscheint nun unter dem Titel „luftig lieben“ in einem literarischen Wandkalender für das Jahr 2019, der im Netz unter www.diewortfinder.com bestellt werden kann.

Berufsbildungsbereich der Fuldaer Caritas-Werkstatt mit Spende gefördert

Eingeworbener Spendenertrag aus „Tag der Offenen Tür“ bei Firma „Garten und Hof“ kommt im vollen Umfang der Arbeit mit den Berufsstartern der Behindertenhilfe zu Gute

Fulda (cif). Berufliche Förderung für ganz besondere Menschen – dies wollte man gerne unterstützen, betonte Firmengründer Roland Baier von „Garten und Hof“ in Fulda-Dieterhan bei der Übergabe von 580 Euro durch die Ehefrau des Firmeninhabers, Susanne Baier, an Matthias Kielenz, Gruppenleiter im Berufsbildungsbereich. Deshalb sollte das Geld, das auf Grund eines Spendenaufrufes anlässlich des Tages der Offenen Tür auf dem Gelände des Gartenbaubetriebs zusammengekommen war, in die Arbeit des Berufsbildungsbereiches der Caritas-Werkstatt Fulda fließen und dort natürlich auch sehr gerne speziell zu Tätigkeiten und Fähigkeiten im Bereich von Gartenbau und -pflege anregen.

Matthias Kielenz nutzte die willkommene Spende und baute in einer Projektwoche zusammen mit den Bildungsteilnehmern ein barrierefreies Hochbeet, das nun während der Qualifizierungsphase von allen jungen Berufsanfängern im Arbeitsbereich „Garten- und Landschaftspflege“ genutzt werden kann, um fachliche Arbeitsabläufe im Qualifizierungsfeld „Garten- und Landschaftpflege“ zu erlernen. Das Team der Firma Garten und Hof zeigte sich über diese Verwendung der Spende sehr erfreut. Ohnehin, so unterstreicht Werkstattleiterin Melanie Odenwald, arbeiten Werkstatt und die Dieterhaner Gartenbaufirma sehr eng und partnerschaftlich zusammen. So könne inzwischen sogar auch ein Werkstattmitarbeiter bei Garten und Hof ein Praktikum absolvieren. Unser Foto zeigt das durch die Spende finanzierte, barrierefreie Hochbeet mit der Spendenüberbringerin Susanne Baier und der am Projekt beteiligten Berufsbildungsgruppe.

Zwei-Tages-Wanderung der Caritas Wohnheime und des Begleiteten Wohnens vom 19. bis zum 20.09.2018

Nach Abfahrt vom Wohnheim in der St. Vinzenzstraße ging es zunächst mit Wohnheimbussen frühmorgens nach Hilders, unserem Start dieser schönen Wandertour.

Der Main-Werra Wanderweg führte am ersten Tag den Winterberg rauf zur Ziegelhof-Kapelle wo ausgiebig gevespert wurde, natürlich nicht ohne vorher dem lieben Gott einen Besuch in der herrlichen Kapelle abzustatten.

Der Weg führte weiter über Rupsroth, Danzwiesen und Bubenbader Stein bis zu einer Einkehr auf der Enzyanhütte. Gutgelaunt ging es nun bis in die frühen Abendstunden zum Ziel des ersten Tages, dem Fuldaer Haus. Nach allgemeinem “Frisch-machen” auf den einfachen Wanderer-Zimmern, wurde sich bei deftiger Rhöner Kost gestärkt und die müden Knochen ausgeruht. Ein Geburtstagskind ließ die Truppe noch hochleben und als besondere Überraschung wurden Urkunden für die 10. Teilnahme an der Zwei-Tages-Wanderung an vier Wandersleut` überreicht.

Der zweite Tag verlief weitestgehend bergab, über den Teufelsstein und das malerische Schöpfersbacher Tal nach Poppenhausen.

Außerhalb Poppenhausens kehrten wir am späten Mittag zu Kaffee & Kuchen beim Biohof Gensler ein und konnten dieses Kaffeestündchen im Freien genießen.

Derart gestärkt ging es an die letzten Kilometer über den Grasberg, Poppenhausen, Rodholz zum Ziel dieser schönen Tour, dem Heckenhöfchen, wo auch der gemütliche Abschluss dieser immerhin gut 29 Kilometer langen Wanderung stattfand. Die freundliche Wirtin überraschte die Wandertruppe noch mit einem Gratis Eis zum Nachtisch, so daß alle gut gelaunt diesen herrlichen Wanderausflug beendeten.

Das Fazit aller Teilnehmer:  Stolz auf das Geleistete und nächstes Jahr unbedingt wieder!!!

Kooperationspartner BDH Bundesverband Rehabilitation und Caritas stellten bei BDH- Bundesdelegiertentagung im Esperanto geplantes Pilotprojekt vor

Fulda (cif). Vieles drehte sich bei der Bundesdelegiertentagung des BDH Bundesverbandes Rehabilitation im Fuldaer Kongresszentrum Esperanto um eine neuartige Tagesförderstätte für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen: Der Caritasverband für die Diözese Fulda als Kooperationspartner des BDH Bundesverbandes wird  diese Tagesförderstätte ab November am Neuenberg in der St.-Vinzenz-Straße im einem Gebäudekomplex zusammen mit einer stationären Pflegeeinrichtung für Menschen mit Behinderungen errichten. Vonseiten der Caritas stellten Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch sowie der Gesamtleiter Berufswege und Werkstätten der Caritas-Behindertenhilfe, Bernd Wystrach, die Idee für eine solche Tagesstätte vor.

Caritasdirektor Juch und Gesamtleiter Caritas-Berufswege Bernd Wystrach bei der Vorstellung der geplanten Tagesförderstätte vor dem Plenum der BDH-Delegierten

Man habe immer wieder erleben müssen, dass eine Tagesförderung speziell für den Personenkreis der Menschen mit erworbenen Hirnschäden bisher einfach nicht existent sei – der BDH habe den Betroffenen diesbezüglich nicht weiterhelfen können und war durch Hinweise auf diesen Bedarf – vor allem in Person des Fuldaer Kreisvorsitzenden Hermann Auth – wichtiger Impulsgeber für die Caritas-Behindertenhilfe. Bisher, so Dr. Juch in seinem Vortrag, seien die Betroffenen und ihre Angehörigen weitgehend allein gelassen, wenn sie im medizinischen Sinne rehabilitiert seien. Trotz ihrer Behinderungen passten sie – was die weitere Hilfe anginge – weder in die Schemata der Menschen mit Behinderung noch der psychisch kranken Menschen. Die Caritas-Behindertenhilfe habe diese Lücke erkannt und ihre Werkstätten als Rehabilitationseinrichtungen für Menschen mit erworbenen Hirnschäden anerkennen lassen. Dabei ginge es aber um mehr als die Teilhabe an Arbeit und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben, sondern die Betroffenen müssten darüber hinaus ganzheitlich Begleitung und Rehabilitation von Körper und Seele erfahren, worauf die Tagesförderstätte mit ihren 20 Plätzen ausgerichtet sein werde.

 

Die Tagesförderstätte, so Caritasdirektor Juch sodann in seinen Ausführungen, werde eine wichtige Lücke im Angebot der Caritas-Behindertenhilfe schließen und für den neuen Personenkreis Förderung und Teilhabe ermöglichen. Darüber hinaus biete die geplante Einrichtung den betroffenen Familien durch eine verlässliche Betreuungszeiten spürbare Entlastung. Die Tagesförderstätte werde nach Plan im Jahr 2020 eingeweiht, und er hoffe, so Juch, dass viele der anwesenden Delegierten dann wieder in Fulda sein werden, um dies gemeinsam zu feiern.