Behindertenhilfe-Partnerprojekt mit Ukraine:

Caritas Fulda tritt ein Fahrzeug zur Personenbeförderung an Partnercaritas ab

Fulda, Iwano-Frankiwsk (cif ). Erneut startet eine Delegation der Caritas Fulda in das ca. 1.500 Kilometer östlich gelegene ukrainische Iwano-Frankiwsk , um die Fortschritte des Partner-Projektes der dortigen Caritas, den Fortschritt beim Aufbau eines Rehabilitationszentrums für Menschen mit Behinderung mit Arbeitsplätzen, therapeutischen Angeboten und Beratung für die Betroffenen und ihre Familien zu begutachten.

Wir befinden uns an einem sonnigen Morgen vor der Geschäftsstelle des Caritasverbandes in der Wilhelmstr. 2 in Fulda. Vor dem Gebäude ist ein roter Caritas Bus geparkt.  Es ist ein für uns üblicher Ford Transit, der zukünftig im Fahrdienst der Ukraine eingesetzt wird. Davor haben sich die Anwesenden zu einem Foto aufgestellt. Sie schauen uns freundlich an.

v.l.: Gesamtwerkstättenleiter Bernd Wystrach, Pressereferent Dr. Christian Scharf,
Diözesancaritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb

Als zusätzliches Geschenk zu der vereinbarten finanziellen Unterstützung entschied der Vorstand des Fuldaer Diözesanverbandes, ein Fahrzeug aus der Flotte der Behindertenhilfe der Caritas von Iwano-Frankiwsk zur Verfügung zu stellen. Dazu Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, der im Jahr 2010 selbst eine Besuchsdelegation nach Iwano-Frankiwsk begleitete: „Die Bedingungen für Menschen mit Behinderungen in der Ukraine sind mit denen bei uns nicht vergleichbar. Das Leben ist dort schon für nicht behinderte Menschen hart. Für behinderte Personen gibt es kaum Strukturen. Da leistet die Caritas in Iwano-Frankiwsk etwa 150 Kilometer südlich von Lemberg hervorragende Aufbauarbeit. Das wollen wir unterstützen. Der Wagen wird helfen, auch behinderte Menschen in die Hilfe einzubeziehen, die bisher nicht ins Rehabilitationszentrum gelangen konnten“. Ansgar Erb, Vorstandsmitglied und für das Arbeitsfeld Behindertenhilfe zuständig, ergänzt: „Ein behindertengerecht ausgestatteter Kleinbus mit Auffahrrampe für Rollstühle ist für die ukrainische Caritas kaum erschwinglich. Insofern hat dieses Fahrzeug – auch wenn es gebraucht ist – für unseren Schwesterverband in Osteuropa einen wirklichen Mehrwert und wird dort sicher viele Jahre gute Dienste tun!“

Unser Foto zeigt Dr. Markus Juch und Ansgar Erb rechts im Bild. Links daneben Gesamtwerkstättenleiter Bernd Wystrach und Pressereferent Dr. Christian Scharf, die das Fahrzeug mit drei weiteren Caritas-Mitarbeitern nach Iwano-Frankiwsk überführen werden.

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