Besuch des Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in den Caritas Werkstätten

Positive Impulse für die Arbeit der Werkstatträte

Auf Einladung des Vorsitzenden des Gesamtwerkstattrates der Caritas Werkstätten, Herrn Mathias Boecken, besuchte eine kleine Delegation der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte am Mittwoch, den 19. Februar 2014 den Caritasverband.

Das Treffen fand in der Einrichtung St.-Vinzenz-Straße im Konferenzraum statt. Teilnehmer waren: Herr Walter Emmerich, Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates der Werkstätten des Behindertenwerkes Main-Kinzig-Kreis zugleich Landesvorsitzender und Mitglied im Bundesvorstand, Vertrauensperson Herrn Florian Hummel, Frau Dagmar Neudeck Vorsitzende des Werkstattrates der Diakoniewerkstatt Wetterau des Diakonischen Werkes.

Herr Mathias Boecken, Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates der Caritas Werkstätten, Stellvertreter Herr Emil Herbst, Gesamtleiter Caritas Berufswege und Werkstätten Herr Bernd Wystrach.

Nach der Begrüßung durch Mathias Boecken und einer kurzen Vorstellungsrunde erläuterte Herr Walter Emmerich die Aufgaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte und begrüßte den Wunsch der Caritas Werkstätten nach einer Zusammenarbeit und Mitwirkung.

Konkret wurde vereinbart, dass im Jahre 2014 durch die LAG eine zweitägige Schulung für den neu gewählten Werkstattrat in Fulda erfolgen wird. Der Termin wird noch vereinbart.

Die LAG ist zwischenzeitlich auch Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten und demzufolge ist auch ein überregionaler Austausch der Interessen und Erfahrungen der Werkstätte in Deutschland möglich.

Herr Emmerich berichtete von vielen positiven Impulsen für die Arbeit der Werkstatträte und betonte die Wichtigkeit der Werkstättenmitwirkungsverordnung (WMWVO). Herr Wystrach sagte, dass  die Caritas eine eigene Caritaswerkstättenmitwirkungsverordnung (CWMWVO) hat, diese orientiert sich aber im Wesentlichen an der Bundesverordnung. Diese ist wichtig um die Interessen der Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter dauerhaft sicher zu stellen.

Mathias Boecken berichtete über seine Arbeit, gemeinsam mit den weiteren 10 im November letzten Jahres gewählten Mitgliedern, die die Interessen der über 500 Werkstattbeschäftigten an den 4 Standorten der Caritas Werkstätten in Fulda, Haselstein und Maberzell vertritt.

Eine Schulung sei sehr wichtig, da doch von den Mitgliedern einige Personen neu in das Amt gewählt wurden.

Mathias Boecken berichtete auch von den vielen Aktivitäten zur Information und Beratung der Werkstattbeschäftigten und darüber, dass es immer wieder auch Gespräch mit den politischen Verantwortungsträgern oder mit Geschäftsführern von Betrieben gibt.

Frau Dagmar Neubeck machte deutlich, dass auch für die Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen der Werkstattrat eine sehr wichtige Bedeutung hat und sie selbst diese Interessen in der Landesarbeitsgemeinschaft vertritt.

Nach einer kurzen Besichtigung der Werkstatt wurde das Gespräch im Rahmen eines Arbeitsessens im Restaurant Flair in Fulda-Bronnzell fortgeführt. Es zeigt sich, dass es doch immer wieder ganz unterschiedliche Fragestellungen und Problemlagen in den Einrichtungen gibt und das es wichtig ist sich in einem größeren Kreis auf Landesebene darüber auszutauschen.

Nach dem Gespräch und dem gemeinsamen Essen gab es noch ein Abschlussfoto.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine weitere Zusammenarbeit wichtig ist. Der nächste Schritt ist die Schulung durch die erfahrenen Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft.

 
 
 
 

 

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