CARISMA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen die Werkstättenmesse in Nürnberg

Werkstätten für behinderte Menschen zeigen Leistung-Vielfalt-Qualität

Abfahrt war um 8.10 Uhr vom Gelände der Carisma-Werkstatt in Maberzell in zwei Bussen.

Die Reise verlief über die A7 und die A3 nach Nürnberg  und die Messe wurde erreicht um ca. 10.30 Uhr. Vom Stellplatz auf dem Parkgelände bis zum Eingang der Messe (West) war ein Fußmarsch von gut einer viertel Stunde zu bewältigen. Am Durchgang für Besuchergruppen erhielten die Teilnehmer nach Zahlung des Eintritts ihre Karten ausgehändigt. Es wurde dann verabredet, bis 15.00 Uhr die Messehalle zu erkunden, nach Belieben in Kleingruppen oder allein. Ich, der Verfasser des Berichts, zog es vor, allein und mit Anlehnung eines Messebegleiters (Info-Broschüre), die am Eingang kostenlos zu beziehen war, die Messestände abzulaufen. Teil dieser Broschüre war auch ein Ausstellerverzeichnis, alphabetisch sortiert und anhand eines Hallenplans mit einer Standnummer versehen. Das Motto der Messe lautet dieses mal „Werkstätten für behinderte Menschen zeigen Leistung-Vielfalt-Qualität“. Neben Organisationen und Vereinen sind auf der Messe eigenständige Werkstätten, wie Carisma Fulda eine solche ist, vertreten. Um einige der Organisationen zu nennen seien hier genannt: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Lebenshilfe LV Bayern, Arbeitsgemeinschaft pädagogische Systeme, Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bundesvereinigung der LAG Werkstätte, BAG Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM). Weiterhin sind Beratungsunternehmen sowie Firmen, die spezielle Managementsoftware für Behindertenwerkstätten anbieten, auf der Messe zugegen. Besonders aufgefallen, weil sehr umfangreich im dargebotenen Leistungsumfang, ist mir der Stand 227 der Rummelsberger Diakonie für Menschen mit Behinderung gGmbH. Diese Einrichtung hat nach meiner Einschätzung die größte Palette an Dienstleistungen präsentiert. Eine Recherche im Internet hat gezeigt, dass diese Einrichtung eine vorbildliche Ausgestaltung besitzt. Unter der Homepage www.behindertenhilfe-rummelsberg.de lassen sich diese nachvollziehen. Zu den angebotenen Produkten der von den Werkstätten hergestellten Waren lässt sich die Vielfalt und die Qualität, wie das Motto der Messe es beschreibt, erkennen. Artikel aus Holz, wie Möbel für Kindergärten, Holzspielzeug und Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, Dekorationen aber auch vielfältige Waren aus Textilien, wie Kissenbezüge, Trockentücher, Topflappen, Mützen, bestickte Sporttaschen, Waren aus gebranntem Ton, gehören zum Angebot. Es würde an dieser Stelle den Rahmen der Messebeschreibung sprengen, alle Gegenstände im Einzelnen zu beschreiben. Wer wirklich auf Vollständigkeit wert legt, sollte im nächsten Jahr die Messe besuchen, die vom 12.-15. März 2015 stattfindet. Einige der Stände haben sich zu einer Werbegemeinschaft der Werkstätten (Initiative Eigenvermarktung) zusammen getan. Zu dem Ausstellungsprogramm stehen eine Reihe von Fachvorträgen im Messebegleiter aufgelistet, die in 17 Kategorien eingeteilt sind. Arbeits- und Gesundheitsschutz, Bildung, Europa, Finanzen/Finanzierung, Grüner Bereich, individuelle Teilhabeleistung, Kunst/Design, Marketing, Politik, Produktion, Qualitätsmanagement, Recht, Steuern, Strategische Entwicklung, Übergang, Werkstattalltag/Werkstattleben, Werkstatträte. Die Vorträge werden in dafür benannten Räumen abgehalten, die jeweils einen Städtenamen tragen und die sich entweder auf der Ebene 1 oder der Ebene 2 der Halle 12 befinden. An den Bussen angelangt, traten die Teilnehmer gegen 15.30 Uhr die Heimfahrt an.

Ein Bericht von M. Röhrig (Mitarbeiter der CARISMA media, Mitglied im Werkstattrat)

Bilder (J. Göller – Caritas/FD)

 
 
 
 
 

 

 

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