Caritas Partnerschaft mit Iwano-Frankiwsk

Hospitantin Mariia schaut sich um: Zwei Monate bei der Fuldaer Behindertenhilfe

Fulda, Iwano-Frankiwsk (cif). Die fremde Sprache ist noch die größte Hürde für Mariia Kushniryk, Caritas-Mitarbeiterin bei der Behindertenhilfe in Iwano-Frankiwsk in der Ukraine. Im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der Caritas-Schwesterverbände in Fulda und Iwano-Frankiwsk ist die junge Frau seit Anfang Oktober zwei Monate in Fulda zu Gast und hospitiert in dieser Zeit in der Tagesbetreuung für Schwerstbehinderte sowie in der Werkstatt Vinzenzstraße, um die Behindertenarbeit in Deutschland kennenzulernen und womöglich neue Eindrücke für den weiteren Ausbau der Behindertenhilfe in der Ukraine zu gewinnen. „Die Kooperation zwischen der Caritas in Fulda und in Iwano-Frankiwsk ist auf eine wechselseitige Zusammenarbeit auf ganz unterschiedlichen Ebenen angelegt“, sagte Vorstandsmitglied Ansgar Erb, der gemeinsam mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch bei einer Zusammenkunft in der Behindertenhilfe-Zentrale in der Ratgarstraße Mariia Kushniryk offiziell im Namen der gesamten Fuldaer Caritas begrüßte. Mit dabei waren auch Gesamtwerkstättenleiter Bernd Wystrach sowie Behindertenhilfe-Mitarbeiter Holger Schwan und Mechthild Klöckner-Franz, die selbst bereits in Iwano-Frankiwsk das gemeinsame Projekt, den Aufbau eines Rehabilitationszentrums für behinderte Menschen, in Augenschein hatten nehmen können und nun hier für Mariia während ihres Fulda-Aufenthaltes als „Paten“ fungieren. Ebenfalls mit dabei war Oksana Nedovba, Fuldaer Studentin mit ukrainischen Wurzeln, die das Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern dolmetschte. 

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Caritasdirektor Juch hieß die Hospitantin herzlich in Fulda willkommen und wünschte ihr einen schönen und für die eigene und die Arbeit der gesamten Caritas in Iwano-Frankiwsk fruchtbaren Aufenthalt. „Wir freuen uns, dass Sie da sind, und dass unser Projekt mit Ihrem Besuch hier bei uns in ganz neuer Form intensiviert werden konnte.“ Im Gespräch mit der Hospitantin erkundigten sich Markus Juch und Ansgar Erb nach ihren ersten Eindrücken von der Arbeit, aber auch von Fulda und der Region. Mariia Kushniryk berichtete, dass die Kommunikation mit den behinderten Menschen erstaunlich gut klappte – auch deshalb, weil einige von ihnen als Aussiedler russisch sprechen könnten. In der Tagesbetreuung für schwerstbehinderte Menschen konnte sie gleich bei einem zünftigen  Oktoberfest mit dabei sein und so auch die Betreuten aus allen Gruppen gleichzeitig kennenlernen.     

 

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