Archiv der Kategorie: Presse

Endlich – Caritas-Laden am Dom ab Dienstag – 11. August – wieder geöffnet

Caritas-Werkstatt Carisma wagt zum Ende der Ferien Beendigung der Corona-bedingten Zwangspause – Einheimische und Fulda-Gäste haben Lädchen in der Altstadt vermisst

 Fulda (cif). Was lange währt, wird endlich gut: Der Caritas-Laden in der Fuldaer Kanalstraße hat nach eintägigem Probelauf am vergangenen Freitag nun ab Dienstag, 11. August wieder geöffnet. Corona-bedingt hatte die Caritas-Behindertenhilfe das kleine Geschäft im Frühjahr schließen müssen, denn das Geschäft gehört zur „Carisma“, der Caritas-Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen, und zum Konzept gehört es, dass Werkstatt-Mitarbeitende in dem Laden als Verkäuferinnen und Verkäufer tätig sind.

Nun werden in der Neustartphase erst einmal hauptamtliche Kräfte aus dem Carisma-Betreuerteam den Laden versorgen und für die Kundschaft zur Verfügung stehen – dienstags bis freitags von zehn bis 16.15 Uhr sowie am Samstag von zehn bis 14.00 Uhr. Am Montag ist Ruhetag. 

Der Caritas-Laden am Dom existiert seit drei Jahren und erfreut sich bei Einheimischen wie Fulda-Gästen gleichermaßen großer Beliebtheit. Die Waren sind durchweg Werkstattprodukte. Es gibt zum Beispiel Taschen, Kleidung (für Kinder) und Accessoires – alles durch Upcycling von Lkw-Planen oder alten Vorhängen und Tischdecken entstanden und weitgehend Unikate. Auch originelle Stofftiere sind im Angebot, dazu die Produkte des Caritas-Werkstatt-Labels „Rhöner Fruchtgenuss“ z. B. mit süßen Brotaufstrichen, Gewürzen und Likören sowie auch Esswaren wie die „Cari-Kekse“ aus eigener Herstellung von Carisma. Wegen der zentralen Lage ist das Caritas-Lädchen auch für Ortsfremde bei einem Rundgang durch Altstadt und Barockviertel gut erreichbar und kann somit en passant mitgenommen werden… Die genaue Adresse: Caritas-Laden am Dom, Kanalstraße 7, 36037 Fulda.

 

Berufsstart bei der Caritas: Verbandsspitze begrüßte die „Neulinge“

Vorstand des Caritasverbandes traf mit Jahrgang 2020 der Auszubildenden und Berufsbildungsteilnehmer zusammen ­– neuer Pflegeschuljahrgang startet im Herbst

 

Fulda (cif). Ausbildungsstart auch in Corona-Zeiten: Der Jahrgang 2020 der kaufmännischen Auszubildenden der Caritas und der Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs der Caritas-Werkstätten traf sich zur offiziellen Begrüßung mit der Verbandsspitze des Diözesan-Caritasverbandes Fulda. Für die Ausbildungszeit und die ersten Schritte auf der Berufslaufbahn wünschte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch allen Caritas-Neulingen viel Glück. Zum Foto ging es dann vor den Dom: Neben den Auszubildenden Angelina Herrmann, Efruz-Dilay Alarslan, Rifat Deliq sowie Justin Treffon (vordere Reihe v. li.) sind dabei die Ausbildungszuständigen Werner Jahn, Bildungsbegleiter Michael Becker, Christoph Hosenfeld (hintere Reihe v. li.) sowie rechts im Bild Aufsichtsratsvorsitzender Msgr. Elmar Gurk, Vorstandsmitglied Ansgar Erb und Caritasdirektor Juch. 

 

Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement bzw. im Gesundheitswesen sowie die Möglichkeit zur Ausbildung im Berufsbildungsbereich der Caritas-Werkstätten sind zwei der Ausbildungssäulen des Diözesan-Caritasverbandes Fulda. Die Pflegeschülerinnen und -schüler – ein weiterer wichtiger Caritas-Ausbildungsbereich – starten zum 1. Oktober mit ihrem Kurs an der Caritas-Pflegeschule und sind deshalb jetzt bei dieser Fotoaktion noch nicht mit dabei gewesen. Infos und Kontakt bei Interesse an Jobs und Ausbildung bei der Caritas:personal@caritas-fulda.de.   

Spende über 20 Schutzvisiere durch Optik Wachter an die Caritas Werkstatt Fulda

Ein großes Dankeschön möchte die Caritas Werkstatt Fulda an Optik Wachter aussprechen! Optik Wachter spendete 20 Schutzvisiere für die Mitarbeiterschaft der Werkstatt! Die Visiere werden dort dringend benötigt, gerade da nun das in Hessen geltende Betretungsverbot für Werkstätten mehr und mehr aufgelöst wird. Die Schutzschilde sind wunderbar geeignet um zu Zeiten von Corona zum Beispiel auch mit hörgeschädigten Menschen gut kommunizieren zu können. Auch im Arbeitsbereich Wäscherei können diese sehr gut eingesetzt werden um beispielsweise weiterhin im Team an der Mangel arbeiten zu können! Vielen Dank dafür!

Merkel-Brief für Wohngruppe in der Fuldaer St.-Vinzenz-Straße

Wohngemeinschaft Philipp im Caritas-Haus St. Elisabeth sandte im Corona-Shutdown Dankesbrief an Bundeskanzlerin für Schutzmaßnahmen – Antwort aus Berlin kam zügig

 Fulda (cif). Ein Brief aus dem Bundeskanzleramt? Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und auch das Leitungsteam des Caritas-Ressorts Behindertenhilfe zeigten sich gleichermaßen angenehm überrascht, als ein freundliches Schreiben von Bundeskanzlerin Merkel in der Eingangspost des Caritas-Hauses St. Elisabeth zu finden war.

Da es sich an die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppe Philipp richtete, wurde es umgehend dorthin weitergeleitet.

Die kleine Geschichte dahinter wollten nun aber natürlich alle im Caritasverband und in der Behindertenhilfe erfahren: Während des Shutdowns wegen der Corona-Pandemie hatte die Wohngemeinschaft Philipp sich entschieden, der Bundeskanzlerin ein positives Signal zu senden, dass man die Einschränkungen als notwendige Schutzmaßnahmen verstand und damit einverstanden war. Bundeskanzlerin Merkel reagierte erfreut und schrieb in ihrem Antwortbrief: „Dass Sie … ein so großes Verständnis aufbringen und die Maßnahmen befürworten, finde ich großartig und danke Ihnen dafür von ganzem Herzen. … So haben Sie mit dazu beigetragen, dass wir gemeinsam so viel in den letzten Monaten geschafft haben!“

Die Mitglieder der Wohngruppe Philipp sind selbstverständlich stolz über das Kanzlerinnen-Schreiben, dass jetzt natürlich für alle sichtbar gerahmt an der Wand im Gemeinschaftsraum hängt…

 

Gottesdienstfeier mit Bischof Dr. Michael Gerber bei der Caritas

Gemeinsame Gottesdienstfeier im Carisma-Werkstattgebäude der Caritas in Maberzell mit einigen Werkstatt-Mitarbeitenden und -Betreuern – Gottesdienst live online

 

Fulda-Maberzell (cif). Bischof Dr. Michael Gerber war am vergangenen Sonntag nach Maberzell gekommen, um in der dortigen Carisma-Werkstatt gemeinsam mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und weiteren Caritas-Vertretern, vor allem aber auch mit einigen Mitarbeitenden der Caritas-Werkstätten den Gottesdienst zu feiern. Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung gehören zu solchen Orten, welche von der Corona-Krise im besonderen Maße durch völlige Schließung oder zumindest durch Einschränkungen betroffen waren. Deshalb hatte Bischof Gerber die Carisma-Werkstatt – wie eine Woche zuvor auch das Seniorenhaus in Kassel – als Caritas-Einrichtung in eine besondere Reihe von Themen-Sonntagsgottesdiensten miteinbezogen, die auch live im Internet übertragen wurden.

In seiner Begrüßungsansprache und in der Predigt sprach Bischof Gerber über das Thema des „Eingeschränkt seins“, welches in der Corona-Krise alle Menschen gleichermaßen betrifft, aber doch für manche Betroffene ganz besondere Auswirkungen hat. Der Bischof betonte in seiner Predigt, dass Einschränkungen in besonderen Situationen auch zu einer Chance werden können. „Ihre Werkstatt heißt sehr passend Carisma“, wandte sich Bischof Gerber an die anwesenden Werkstatt-Mitarbeitenden. Es komme also darauf an, dass jeder trotz seiner Handicaps und Einschränkungen die besonderen Charismen, die Talente und Begabungen, über die jeder verfügt, aufspüre und einsetze.  

Werkstattmitarbeitende waren durch Vortragen der Lesung und der Fürbitten in den Gottesdienst aktiv mit einbezogen. Musikalisch untermalt war die Feier durch Sangesbeiträge von einigen Mitgliedern der jungen Chöre am Dom. 

 

Ausnahmslos waren mir alle Begegnungen wichtig und von Bedeutung

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Nachrichtenportal war mir von Anfang an ein wichtiges Anliegen und Medium um über die Entwicklungen der Caritas Berufswege und Werkstätten in eine breite Öffentlichkeit hinein zu informieren.

Dieses Medium möchte ich nun auch nutzen um mich aus meiner Aufgabe als Gesamtwerkstättenleiter im Caritasverband für die Diözese zu verabschieden.

Nach 17 Jahren in der Verantwortung für den Bereich Caritas Berufswege und Werkstätten im Caritasverband für die Diözese Fulda e.V. werde ich am 1. Juli 2020 in Altersrente gehen, das heißt nach, beinahe auf den Tag genau, 50 Berufsjahren, nach 30 Jahren der Verantwortung für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen und nach 25 Jahren Arbeit in verschiedenen Aufgabenstellungen der Caritas in Deutschland.

In diesen Jahren sind mir viele Menschen begegnet. Ausnahmslos waren mir alle Begegnungen wichtig und von Bedeutung. Besonders wichtig  waren mir die Menschen von denen ich lernen durfte. 

Caritas Berufswege Fulda ist ein offenes Konzept, insbesondere mit dem Ziel für Menschen mit Einschränkungen die Eingliederung zur Teilhabe am Arbeitsleben und Wege in den sog. Allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen. Etwa 10 % der Werkstattmitarbeiter arbeiten zwischenzeitlich auf Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen in der Region. Insofern sah ich mich in den Jahren in der Verpflichtung die Teilhabe an Arbeit von Menschen mit Behinderungen oder mit psychischen Erkrankungen, sei es in den Werkstätten oder in Betrieben der Region aktiv beizutragen. Die Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention war mir seit dem Jahre 2009 ein besonders Anliegen. Ich bitte um Verzeihung, wenn ich in dieser Zeit nicht allen Menschen oder deren Erwartungen, für die ich Verantwortung getragen habe, gerecht werden konnte. Danke sage ich allen, die mich in diesen Jahren in meiner Arbeit unterstützt haben und mit denen ich gemeinsam die Entwicklung der Caritas Berufswege und Werkstätten in die Zukunft führen konnte. Ihnen allen wünsche ich sehr herzlich Gesundheit, Kraft und Gottes Segen für diese Zukunft. In diesen Wunsch beziehe ich ausdrücklich auch meinen Nachfolger, Herrn Markus Reiter ein.

Ihr Bernd Wystrach

Caritas-Behindertenhilfe: Markus Reiter zum Ressortleiter und Gesamtleiter Berufswege und Werkstätten ernannt

Leitung im Bereich Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie mit dieser Personalentscheidung nach Wechsel bzw. Ausscheiden der Amtsvorgänger geregelt  

 

Fulda (cif). Zum 1. Juli wird Markus Reiter als neuer Leiter das Caritas-Ressort Behindertenhilfe und Psychiatrie vom Amtsvorgänger Dominique Vilmin übernehmen, der ins Jugendhilfe-Ressort wechselt. Gleichzeitig löst Reiter auch den langjährigen Gesamtleiter Berufswege und Werkstätten Bernd Wystrach ab, der zum 30. Juni in den Ruhestand geht.

Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb zeigten sich erfreut darüber, dass die Ressortleitung im Verband damit so zügig umfassend neu geregelt werden konnte. „Wir haben mit Markus Reiter eine fachlich kompetente und erfahrene Leitungspersönlichkeit für diese bedeutsame Doppelfunktion gewinnen können“, stellte Caritasdirektor Juch fest. „Da Herr Reiter bereits seit Anfang des Jahres in unseren Bereichen der Behindertenhilfe und Psychiatrie tätig ist, war eine mehrmonatige Übergabephase bezüglich der Leitungsaufgaben gewährleistet, und als Ressortleiter-Kollegen werden Markus Reiter und sein Amtsvorgänger Dominique Vilmin ohnehin auch zukünftig eng kooperieren, so dass auch über den 1. Juli hinaus die Möglichkeit zu einem fachlichen Austausch innerhalb der Caritas sichergestellt bleibt!“

Markus Reiter ist gebürtiger Fuldaer. Als gelernter Schreiner und studierter Bauingenieur ist er seit dem Jahr 2003 in leitender Funktion in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung tätig und wechselte im vergangenen Winter aus dem Main-Kinzig-Kreis zur Fuldaer Caritas-Behindertenhilfe. Als Arbeitsschwerpunkte in der Behindertenhilfe sieht Reiter für sich erklärtermaßen den weiteren Ausbau der Möglichkeiten für Menschen mit Handicap, eine berufliche Ausbildung nach Wunsch absolvieren und unter weitgehend normalisierten Bedingungen arbeiten zu können. Das Arbeitsfeld „Wohnen“ mit den angebotenen betreuten Wohnformen ist für Markus Reiter selbst ein neuer Bereich; hier geht es nach seinem Erachten aber ebenfalls vor allem darum, den Betroffenen durch die dargebotene Unterstützung ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. „Im Bereich Wohnen werde ich für mich sicher viel Neues lernen, kann aber dabei zum Glück auf die fachliche Unterstützung vieler erfahrener Kolleginnen und Kollegen in diesem Bereich bauen“, zeigte sich Reiter bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Ressortleiter durch den Caritas-Vorstand optimistisch und in Hinblick auf die wartenden Aufgaben positiv gestimmt. Unser Foto zeigt den neuen Ressortleiter bei der offiziellen Vorstellung gemeinsam mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Juch (rechts im Bild) und Vorstandsmitglied Ansgar Erb (links im Bild) vor dem Fuldaer Caritas-Haus an der Wilhelmstraße.

Der betreute Mensch stand immer im Mittelpunkt

Gesamtleiter Werkstätten und Berufswege Bernd Wystrach geht nach 17 Jahren bei der Fuldaer Caritas-Behindertenhilfe in den Ruhestand  

 Fulda (cif). Seit 2003 leitete Bernd Wystrach bei der Fuldaer Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie den Bereich „Bildung und Arbeit für Menschen mit Behinderung“ und damit die Geschicke der fünf Werkstattstandorte in Fulda und in der Rhön. Nun wurde er vom Verbandsvorstand und der Ressortleitung in den Ruhestand verabschiedet.

Dabei betonte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch in seiner Begrüßung, man hätte Bernd Wystrach seiner Funktion, langjährigen prägenden Tätigkeit und auch seiner Beliebtheit in der Behindertenhilfe und im Verband gemäß gerne wesentlich größer verabschiedet. Doch die Corona-Pandemie ließe eine solche große Feier leider nicht zu, und so müsse die offizielle Verabschiedung im kleinen Rahmen stattfinden. Juch betonte, dass der Fortgang Wystrachs aus seiner Sicht ein großer Verlust für den Verband sei, dem dadurch eine Führungskraft mit viel Engagement und Erfahrung verloren gingen. Gleichzeitig sei es aus seiner Sicht zudem auch menschlich schade, dass diese gemeinsame Zeit zu Ende ginge, denn man habe immer sehr gut zusammengearbeitet. „Sie haben die Werkstätten und den Bereich „Berufswege“ in ihrer verlässlichen und genauen Art nachhaltig geprägt“, betonte Juch abschließend.

Vorstandsmitglied Ansgar Erb ließ einige ausgesuchte Projekte und Arbeitsschwerpunkte von Bernd Wystrach Revue passieren, welche dieser „mit viel Herzblut angegangen“ sei. So erwähnte Erb beispielhaft das noch in Aufbau befindliche neue Arbeitsfeld der Rehabilitation  von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, das umfassende Qualitätsmanagement sowie die Partnerschaft mit der Behindertenhilfe in der Westukraine, wo man in den vergangenen Jahren geholfen hatte, gleich dem Fuldaer Modell Angehörigen-Initiativen zur Selbsthilfe aufzubauen. Erb übergab Bernd Wystrach sodann auch noch zum Abschied die Ehrenurkunde der Deutschen Caritas für 25-jähige Dienstzugehörigkeit, denn dieses Vierteljahrhundert-Dienstjubiläum habe er in diesen letzten Arbeitswochen auch gerade noch erreicht.

Der Caritas-Aufsichtsratsvorsitzende Msgr. Elmar Gurk unterstrich die Funktion von Bernd Wystrach in der Behindertenhilfe als gleichfalls seelsorgerisch tätiger Mensch, der als Diakon auch mit solchen Kompetenzen ausgestattet sei und alle Aufgaben daher immer sehr ganzheitlich gesehen und angegangen habe. Behindertenhilfe-Ressortleiter Dominique Vilmin schließlich betonte die gute Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Gesamtleiter Werkstätten, der in seiner „Ära“ durch den deutlichen Ausbau des Bereiches ‚Berufswege‘ auch ein Zeichen dafür gesetzt habe, dass Menschen mit Behinderung fähig und willens seien, über eine ‚behütete Beschäftigung‘ hinaus im Rahmen ihrer körperlichen Möglichkeiten produktive Arbeit zu leisten.

Bernd Wystrach unterstrich in seiner Dankesrede seinerseits, dass ihm die Arbeit für die Caritas und für die Menschen mit Behinderung immer ein wichtiges persönliches Anliegen gewesen war. Aus familiären Gründen sei er nach beruflichen Stationen in den Bistümern Würzburg, Mainz und Hildesheim schließlich in Fulda angekommen, was sich für ihn als gute Wahl erwiesen habe. Ihn habe bei seiner Tätigkeit insbesondere gereizt, dass er sowohl als Betriebswirt als auch als Pädagoge gefordert gewesen war. Mittlerweile würden in den Werkstätten der Fuldaer Caritas mit 570 Personen mehr denn je betreut; umso wichtiger sei es ihm gewesen, dass die Qualität der Arbeit in den Caritas-Einrichtungen durch entsprechende Zertifizierung nachweisbar sei, und dass die Caritas-Berufswege mittlerweile auch als Bildungsträger anerkannt seien. „Bei allen Tätigkeiten der Caritas-Behindertenhilfe“, so Bernd Wystrach abschließend, „steht selbstverständlich immer der betreute Mensch im Mittelpunkt!“ Er sei sich sicher, dass dies bei der gefundenen Nachfolgeregelung auch in Zukunft so bleiben werde.

Verabschiedung in Corona-Zeiten: Der ausscheidende Bernd Wystrach (Bildmitte) mit (v. li.) Ressortleiter Vilmin, Caritasdirektor Juch, Aufsichtsratsvorsitzender Gurk und Vorstandsmitglied Erb.  

Spende über 20 Schutzvisiere durch Optik Wachter an die Caritas Werkstatt Fulda

Ein großes Dankeschön möchte die Caritas Werkstatt Fulda an Optik Wachter aussprechen! Optik Wachter spendete 20 Schutzvisiere für die Mitarbeiterschaft der Werkstatt! Die Visiere werden dort dringend benötigt, gerade da nun das in Hessen geltende Betretungsverbot für Werkstätten mehr und mehr aufgelöst wird.

Die Schutzschilde sind wunderbar geeignet um zu Zeiten von Corona zum Beispiel auch mit hörgeschädigten Menschen gut kommunizieren zu können. Auch im Arbeitsbereich Wäscherei können diese sehr gut eingesetzt werden um beispielsweise weiterhin im Team an der Mangel arbeiten zu können! Vielen Dank dafür!

Dominique Vilmin übernimmt beim Diözesan-Caritasverband Fulda die Ressortleitung im Bereich der Jugendhilfe

Wechsel von der Ressortleitung der Behindertenhilfe und Psychiatrie erfolgt auf Bitten des Caritas-Verbandsvorstands – Nachfolge bei Behindertenhilfe wird zeitnah geregelt 

 

Fulda (cif). Der langjährige Caritas-Ressortleiter Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dominique Vilmin, wechselt zum 1. Juli auf Bitten des Caritas-Vorstandes in die Leitung des Ressorts Jugendhilfe. Diese Leitungsposition ist durch den mittlerweile feststehenden Weggang von der jetzigen Ressortleiterin Susanne Saradj als Geschäftsführerin zum Regional-Caritasverband Fulda vakant geworden. 

 

Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb zeigten sich gleichermaßen erfreut über die Bereitschaft Vilmins, die Verantwortung für den Bereich Jugendhilfe zu übernehmen. „Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein wesentlicher Pfeiler der Caritas-Arbeit im Bistum Fulda mit bedeutsamem gesellschaftlichen Gewicht“, betonen die beiden Vorstände in einem gemeinsamen Statement. Engagement und Unterstützung benachteiligter und hilfebedürftiger Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien käme daher einer wichtigen Investition in die Zukunft der Gesellschaft gleich. Die Caritas arbeite in diesem Bereich eng mit den zuständigen Behörden auf Landesebene wie im kommunalen Bereich zusammen. „Für diese“, so Juch und Erb weiter, „sind eine verlässliche Anlaufstelle und ein kompetenter Ansprechpartner bei der Caritas-Jugendhilfe absolut wichtig. Wir sind uns dabei sicher, dass Dominique Vilmin diese Funktion hervorragend ausfüllen wird!“

 

Für Dominique Vilmin ist die Jugendhilfe bekanntes Terrain, denn obwohl sein Arbeitsschwerpunkt zuletzt bei der Behindertenhilfe, hatte Vilmin ursprünglich vor allem  Aufgaben im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe wahrgenommen. So hatte er nach einem Anerkennungsjahr im damaligen Kinderdorf St. Elisabeth in Maberzell, dem heutigen Jugendhilfeverbund, von 1994 bis 2006 verschiedene Leitungsfunktionen in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe sowie ambulanter und stationärer Jugendhilfe inne. 2006 erfolgte dann mit der Übernahme der Werkstattleitung von Carisma in Maberzell der Wechsel in die Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie und schließlich die Übernahme der Ressortleitung. Dazu leitete Dominique Vilmin bereits 2017/2018 kommissarisch auch das Ressort Jugendhilfe, das er nun offiziell übernimmt. Dabei schaut Vilmin nach eigenem Bekunden mit etwas Wehmut und Stolz auf die Jahre bei der Behindertenhilfe zurück, in denen man vieles für das Wohl und die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen erreicht habe.  Er freue sich nun aber über die neue, anspruchsvolle Aufgabe in der Jugendhilfe, möchte erklärtermaßen den von seiner Vorgängerin Saradj eingeschlagenen Kurs fortsetzen und in einem guten Miteinander die Einrichtungsleitungen und Teams der drei Caritas-Jugendhilfeeinrichtungen Jugendhilfeverbund St. Elisabeth mit Sitz in Fulda, Haus Carl Sonnenschein in Fritzlar sowie Gertrudisheim in Marburg bei ihrer Arbeit konstruktiv begleiten. Spitzenverbandlich möchte Vilmin nach seinem Bekunden auf Landes- und Bundesebene im Rahmen der Gremienarbeit dazu beitragen, die Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt weiter zu verbessern. Dabei wäre es am einfachsten und effizientesten, so Vilmin, wenn die notwendigen Hilfen für unterstützungsbedürftige Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderungen letztendlich aus einer Hand kämen.

 

Antrittsfoto mit Corona-Abstand vor dem Caritas-Haus: Dominique Vilmin, der neue Jugendhilfe-Ressortleiter, mit Diözesan-Caritasdirektor Juch und Vorstandsmitglied Erb (v. li.)