Archiv der Kategorie: Presse

Bemalte und verzierte Friedenssteine auf dem Universitätsplatz verteilt

Mitarbeitende der Caritas-Werkstatt Fulda und Betreute der Tagesförderung setzten ein Friedenszeichen – mit Kunstprojekt Betroffenheit wegen Ukraine-Krieg sichtbar gemacht

Fulda (cif). Endlich wieder Frieden für die Ukraine – dazu wollten auch die Mitarbeitenden der Caritas-Werkstatt in der Fuldaer St.-Vinzenz-Straße sowie die Betreuten aus der Tagesförderung ein sichtbares Zeichen setzen. Betroffen von dem Krieg in der Ukraine fühlen sie sich auch deshalb, weil die Caritas-Behindertenhilfe Fulda seit dem Jahr 2009 in enger Beziehung zu der Caritas Iwano-Frankiwsk und derer Behindertenhilfe in der Westukraine steht, gemeinsame Projekte hat und Austausch pflegt.

Um sichtbar für den Frieden in der Ukraine einzutreten, verzierten die Werkstatt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter – jeder nach eigenen künstlerischen Vorstellungen – Steine in den Nationalfarben Blau-Gelb der Ukraine und mit Friedenssymbolen wie z. B. einer Taube. Diese Friedenssteine wurden dann auf dem Uniplatz präsentiert und – meist verbunden mit einem kleinen Gespräch, um die Aktion zu erläutern – an Passanten abgegeben. Viele Vorbeikommende ließen sich damit gerne beschenken.  Unsere beiden Pressefotos zeigen die Gruppe der Aktionskünstler auf dem Universitätsplatz und einige Einzelexemplare der Friedenssteine.

Gruppenbild der Aktionskünstler von der Caritas Behindertenhilfe Fulda

Einzelne Friedenssteine, ausgelegt zum Peace-Zeichen auf dem Uniplatz Fulda

In der Näherei in der St.-Vinzenz-Straße entstanden handgefertigte Präsente für die Schülerinnen und Schüler der Fünften Klassen in den weiterführenden Kreisschulen

Fulda (cif). Erneut ließ der Landkreis Fulda in einer der Caritas-Werkstätten für die Schülerinnen und Schüler der Fünften Klassen in den weiterführenden Kreisschulen hochwertige Stoffbeutel produzieren. Im Jahr 2018 war ein solcher Auftrag zum ersten Mal erteilt worden.

Die benötigten 1.250 Stück – aus Naturmaterial und verziert mit dem 200-Jahre-Logo des Kreises, fertigte diesmal das Team aus der Näherei in der St.-Vinzenz-Straße. Welches Volumen der Auftrag hatte, lässt sich daraus ersehen, dass die Produktion der Beutel bereits im Dezember 2021 begann. Dafür wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert, die in vielen kleinen Teilschritten gemeinsam an diesem Projekt gearbeitet haben. Alle Arbeitsschritte waren dabei echte Handarbeit, vom Stoffzuschneiden über das Zusammennähen bis hin zum Bügeln und Kordel durchziehen. Die Mitarbeitenden, die an diesem Projekt beteiligt waren, sind erklärtermaßen stolz auf ihre Fähigkeiten und freuen sich schon jetzt, Kinder mit diesen Rucksäcken in der Stadt zu sehen.

Zur Endabnahme der fertigen Beutel, die im April ausgeliefert werden sollen und für die erfahrungsgemäß die Schülerinnen und Schüler ganz vielseitige Verwendung finden, war auch Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb in die Werkstatt gekommen. „Die Landkreis-Stoffbeutel sind ein schmuckes Produkt und zeigen beispielhaft, zu welcher Qualitätsarbeit unsere Werkstatteams in der Lage sind“, betonte Erb nach der Begutachtung. „Das Team der Näherei hat hier wirklich eine tolle Arbeit geleistet. Ich freue mich sehr, dass der Landkreis in dieser Form hier mit unseren Werkstätten zusammenarbeitet!“   

  

Mit der Nähmaschine werden die Taschen nach dem Zuschneiden der Stoffe sauber zusammengefügt.

Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb präsentiert gemeinsam mit dem Näherei-Team (v. li. Ulrike Stadler, Celine Vogel Franziska Röbig und Teamleiterin Ellen Kalb) die fertigen Stoffbeutel für den Landkreis.

Behindertenhilfe in der Westukraine: Seit Kriegsbeginn Betreuung virtuell

Caritas Fulda und Caritas Iwano-Frankiwsk bauten seit 2009 Behindertenhilfe in Iwano-Frankiwsk aus – der Krieg soll die guten Ergebnisse nicht wieder kaputtmachen


Fulda, Iwano-Frankiwsk (cif). Seit 2009 verbindet die Caritas Fulda und die Caritas Iwano-Frankiwsk eine feste Partnerschaft. In verschiedenen Projekten baute man gemeinsam die Angebote für Menschen mit Handicap in der westukrainischen Region im Vorland der Karpaten aus, machte Lobbyarbeit für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen und sorgte zuletzt sehr erfolgreich für ein Netz von Selbsthilfegruppen nicht nur für die Menschen mit Einschränkungen selbst, sondern auch für ihre Angehörigen. Diese Gruppen, oftmals in den Kirchengemeinden angesiedelt, boten den Mitgliedern Austausch durch Gespräch, gegenseitige Unterstützung, größere Mobilität für die Menschen mit Behinderung, und es konnten sogar an manchen Orten Arbeits- und Freizeitangebote durch die Selbsthilfestrukturen geschaffen werden.
Nun herrscht seit vier über Wochen Krieg im Land. Die Partner-Caritas in Iwano-Frankiwsk ist praktisch seit dem ersten Kriegstag im Ausnahmezustand. Das Caritas-Haus dient als ein großes Lager für Hilfsgüter, alles dreht sich um die Versorgung der Menschen, die als Binnenflüchtlinge aus der Ost- und Zentralukraine in und durch die Stadt strömen. „Wir sind mit dem ganzen Team Tag und Nacht im Einsatz, um die Binnenflüchtlinge aus der Ost- und Zentralukraine hier zu empfangen und zu betreuen“, sagt Natalija Kozakevych, Geschäftsführerin der Caritas Iwano-Frankiwsk. „Viele der Menschen haben daheim ja alles stehen und liegen gelassen und sind ohne großes Gepäck Richtung Westen aufgebrochen. Wir müssen sie mit dem Nötigsten ausstatten, sie versorgen, und bei vielen geht es auch um psychische Hilfe, wenn sie unmittelbar aus den kriegszerstörten Regionen zu uns kommen“.
Der Caritas Iwano-Frankiwsk hilft bei ihrer Hilfstätigkeit, dass sie einige Partner in der EU hat. Auch von ihrem Schwesterverband in der Diözese Fulda erhält sie Unterstützung durch Hilfsgüter und Spenden. Üblicherweise arbeiten die beiden Verbände seit 2009 in der Behindertenhilfe zusammen. Diese Betreuungsarbeit leidet jetzt natürlich ein wenig. „Wir mussten die Menschen mit Handicap leider nach Hause schicken“, erläutert Geschäftsführerin Kozakevych. „Im Caritas-Haus ist jetzt kein Platz für betreute Gruppen, und niemand aus unserem Team hat die nötige Ruhe und Zeit, sich mit den Menschen zu beschäftigen. Wir profitieren jetzt aber von den Selbsthilfestrukturen, die vielerorts durch unser Partnerprojekt mit Fulda entstanden sind. Die beteiligten Familien der Menschen mit Behinderung treffen sich und unterstützen sich gegenseitig weiterhin, und virtuell bieten wir ihnen Beratungen an und begleiten so die Selbsthilfegruppen, wenn es Probleme gibt. Auch werden die Online-Zusammenkünfte genutzt, damit jeder Beteiligte immer wieder mal Ansprache hat, seine Sorgen und Nöte äußern und getröstet werden kann!“
Auch bei den Flüchtlingen, die nach Iwano-Frankiwsk gelangen oder durch die Stadt Richtung Polen und Slowakei unterwegs sind, gibt es teilweise Pflegebedarf durch physische und psychische Erschöpfung, aber es sind auch Gebrechliche und Personen mit Einschränkungen unter den Binnenflüchtlingen. Um diese Menschen bei allen Provisorien möglichst gut versorgen zu können, plant die Caritas Fulda auf Bitten von Iwano-Frankiwsk nun, mit dem nächsten Hilfsgütertransport auch Pflegebetten mitzuschicken. „Es ist klar, dass zum Beispiel alte oder körperlich eingeschränkte Menschen nicht auf Isomatten auf dem Boden liegen können“, erläutert der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. „Mit 15 Pflegebetten aus unserer Pflegeeinrichtung St. Josef können wir – so meine ich – viel bewirken, so dass die Flüchtlingsstation bei der Caritas Iwano-Frankiwsk den Menschen mit Handicap auf ihrer Flucht ganz bestimmt eine wirkliche Erholungspause bieten wird.“
Auch wenn sich derzeit fast alles um die Kriegsflüchtlinge dreht, in Iwano-Frankiwsk wie in Fulda hoffen die Caritas-Verantwortlichen, dass baldmöglichst wieder Frieden herrscht und die Partnerprojektarbeit mit den Menschen mit Behinderung wiederaufgenommen werden kann. „Diese Kooperation hat schon so viel Gutes bewirkt“, sagt Caritasdirektor Juch. „Die Menschen mit Handicap in Betreuung unserer Partner-Caritas sind so viel selbstbewusster und selbstständiger geworden. In der Gesellschaft haben sie und ihre Familien sich einen Platz erobert, der nicht wieder verloren gehen soll. Wir lassen unseren Schwesterverband nicht allein und wollen nach Ende des Krieges weitermachen!“
Die katholischen Organisationen unter dem Dach des Bistums Fulda sammeln gemeinsam Spendengelder, um die Partner-Caritas Iwano-Frankiwsk bei der Flüchtlingsarbeit sowie auch hier ankommende Flüchtlinge aus der Ukraine umfassend zu unterstützen und zu begleiten. Zweckgebundene Ukraine-Spenden sind möglich unter dem Stichwort „Ukraine-Krieg Nothilfe“, Wollen Sie das Behindertenhilfe-Partnerprojekt unterstützen, wählen Sie bitte das Spendenziel „Caritas-Partnerprojekt Ukraine“. Die Bankverbindung: Spendenkonto des Caritasverbandes für die Diözese Fulda bei der Sparkasse Fulda, IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20. Auch Online-Spenden ist möglich: Auf www.caritas-fulda.de besteht dazu ein Direktlink. Herzlichen Dank!

Als die Welt für die Ukrainer noch im Lot war – Treffen der Selbsthilfegruppe des Ortes Nadwirna.
Die Anlaufstelle der Caritas im Zentrum von Iwano-Frankiwsk ist eine wichtige Adresse für die Binnenflüchtlinge, um Hilfe zu erhalten und versorgt zu werden.
Lebensmittelspenden aus dem In- und Ausland sind permanent nötig, um die vielen Flüchtlinge in Iwano-Frankiwsk versorgen zu können.

 

 

 

 

Caritas-Laden am Dom öffnet wieder seine Pforten

Mittwochs, freitags und samstags geöffnet – 10 Prozent des Umsatzes als Nothilfe für die Ukraine

Fulda (cif/aj). Der Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 in Fulda hat ab sofort wieder geöffnet: Mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr gibt es im Laden handgemachte Produkte aus den Werkstätten der Caritas im Bistum Fulda und die beliebten Produkte des Rhöner Fruchtgenuss.

„Die Produkte im Caritas-Laden sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung und somit Teil der Therapie. Dass wir diese nun wieder im Ladenlokal in der Fuldaer Altstadt präsentieren können, freut uns und unser Klientel besonders“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. Die Corona-Pandemie hatte dem kleinen Laden zugesetzt: Nach der Zwangspause durch den Lockdown wollte die Caritas ihre Mitarbeitenden schützen, schließlich arbeiten im Caritas-Laden Menschen mit psychischen Erkrankungen und gehören folglich zum besonders gefährdeten Personenkreis. Nun musste sich das Team neu formieren ­– am Mittwoch, 16. März, kann es nun also an drei Tagen die Woche wieder losgehen.

Angeboten werden im Caritas-Laden am Dom auch allerlei neue Produkte aus der Upcycling-Näherei des Carisma bunt.Werks. Hausgemachte Marmeladen, Säfte, Liköre und Brände vom Rhöner Fruchtgenuss in Haselstein gehören fest zum Sortiment des Ladens.

Aus Solidarität mit der Schwester-Caritas im ukrainischen Iwano-Frankiwsk fließen ab sofort zehn Prozent des Umsatzes in die Nothilfe der Caritas im Bistum Fulda für die Ukraine. Die Caritas im Bistum Fulda ist seit 2009 in der Behindertenhilfe in Iwano-Frankiwsk aktiv. „Wir als Ressort Behindertenhilfe wollen damit einen Beitrag zur Nothilfe leisten und unseren Partnerverband bei der Versorgung der Binnenflüchtlinge in der Westukraine unterstützen“, sagt Carisma-Einrichtungsleiter Stefan Schwobe. So war der Entschluss, einen Teil des Erlöses zu spenden, schnell gefasst.

Geöffnet ist der Caritas-Laden am Dom mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Darüber hinaus können die Produkte weiterhin im bunt.Werk unter der Telefonnummer 0661-38094063 bestellt werden.

Voller Erfolg im Norden

In Kooperation mit „Aktion Mensch“ machte die Caritas-Behindertenhilfe „Begleitetes Wohnen“ als Unterstützungsangebot im nördlichen Teil des Landkreises Fulda bekannt

Fulda, Hünfeld (cif). Durchweg zu einem Erfolgsmodell hat sich das seit 2017 im nördlichen Landkreis Fulda angebotene „Begleitetes Wohnen“ der Caritas Behindertenhilfe entwickelt. Unterstützt durch „Aktion Mensch“ konnte diese Dienstleistung im Rahmen eines vierjährigen Projektes bekannt gemacht werden. „Unser Ziel war es, das im Stadtbereich Fulda bereits bewährte und gut genutzte Angebot auch in und um Hünfeld bekannt zu machen und zu etablieren,“ fasst es der zuständige Bereichsleiter Harald Schäfer zusammen.

Begleitetes Wohnen richtet sich an Menschen mit Einschränkungen, die in einer eigenen Wohnung leben möchten. Damit sie ihren Alltag meistern können, erhalten sie individuelle Beratung, Begleitung und Hilfestellungen. Diese Unterstützungen zielen darauf ab, eine tragende Tagesstruktur zu schaffen und die Integration ins private Wohnumfeld abzusichern. Des Weiteren gilt es eine Unterstützung bei Arztbesuchen oder um bezüglich behördlicher Angelegenheiten sicher zu stellen. Auch die oftmals nötigen Hilfen von anderen ambulanten Diensten sind gemeinsam zu planen und zu organisieren.

Unter dem Motto: „Nicht betreuen, sondern begleiten“ kann so vielen Menschen mit Handicap ein individuelles Leben in einer eigenen Wohnung ermöglicht werden. Im Projekt ging es in erster Linie darum, dies zu verdeutlichen sowie allen Interessenten und ihren Angehörigen Mut zu machen, begleitetes Wohnen auch auszuprobieren.

Im Rahmen eines Bauprojektes der Caritas in Hünfeld, bei dem neben einem stationären Wohnangebot auch sozialer Wohnraum im neuen „St.-Ulrich-Quartier“ entstanden ist, nutzte die Behindertenhilfe die Chance und eröffnete vor Ort ein kleines Büro als Anlaufpunkt. „Mittlerweile werden von dort 18 Menschen von zwei Erzieherinnen und einem Sozialpädagogen begleitet“, erläutert Harald Schäfer.

Einige Wohnungen befinden sich direkt im St.-Ulrich-Quartier, andere sind im Umland, zum Beispiel in Michelsrombach oder in Hilders. „Da wir ein aufsuchender Dienst sind, ist es so, dass unsere Begleiter in die Wohnungen kommen und somit stets die Unterstützung vor Ort im sozialen Umfeld anbieten“, so Schäfer.

Das gemeinsame Projekt mit „Aktion Mensch“ ist vor kurzem zu Ende gegangen, aber die Arbeit geht weiter. Das Büro des Dienstes ist etabliert sowie refinanziert und die Nachfrage ist weiterhin groß. „Diese Tatsache unterstreicht auch unseren Wunsch, noch mehr Menschen mit Einschränkungen in ihrem eigenen Wohnraum zu begleiten“, erläutert Caritas-Bereichsleiter Schäfer. „Wir planen daher, dieses Projekt auch für den südlichen Landkreis Fulda anzustoßen. Denn auch in Hosenfeld, Neuhof, Flieden und Gersfeld gibt es Menschen, die gerne in den eigenen vier Wänden leben wollen, aber doch eine gewisse Hilfe für den Alltag benötigen. Diese Hilfe werden wir ihnen gerne anbieten!“

Unterstützte Kommunikation trifft Gebärdensprache

Das UK-Team der Caritas Behindertenhilfe ist ein einrichtungsübergreifendes Gremium, welches sich nun schon seit einigen Jahren regelmäßig trifft und die Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen im Hinblick auf besondere Kommunikationsbedarfe von Menschen mit Behinderung vorantreibt.

Im Zuge dieser Vernetzung wurde in der vergangenen Woche ein weiterer wichtiger Schritt für den Abbau von Barrieren und somit die Weiterentwicklung von Kommunikation getan.

Gebärdensprachedolmetscher Werner Althaus, der in Fulda den Sozialdienst für Gehörlose und Hörgeschädigte beim Regionalcaritasverband aufgebaut hat,   führte in einer intensiven, dreistündigen Fortbildung in die Grundlagen und Hintergründe der Gebärdensprache ein.

In einem anschließenden Austausch erörterte das Gremium die besonderen Möglichkeiten, die die Gebärdensprache in der Förderung und Qualifizierung von Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung hat.

Um eine normalisierte und selbstbestimmte Teilhabe am Arbeitsleben und im Sozialraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf barrierefreier zu machen wird der Caritasverband die Gebärdensprache und auch das große Themenfeld „Unterstützte Kommunikation“ zukünftig noch stärker in den Blick nehmen. Die Einbindung von digitalen Medien wird hierbei eine besondere Rolle spielen.

Teilnehmer des UK-Teams gebärden den Buchstaben “H” aus dem Fingeralphabet.

Stippvisite beim Caritas-Weihnachtsmarktstand

Caritasdirektor Juch und Vorstandsmitglied Erb überzeugten sich vor Ort auch von den guten Rahmenbedingungen zum Schutz vor Corona für Verkäufer und Käufer

Fulda (cif). Zu einem informellen Besuch kamen heute – gewissermaßen zur Halbzeit des Weihnachtmarktes – Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb an den Caritas-Weihnachtsmarktstand direkt neben der Stadtpfarrkirche oberhalb des „Winterwaldes“. Dabei ließen sie sich vom momentanen Verkaufsteam Gertrud Schmitt und Anneliese Kaptschinski die verschiedenen Waren zeigen – wieder bietet der Stand ausschließlich Werkstattprodukte und originelle Erzeugnisse vor allem vom Carisma bunt.Werk wie Upcycling-Taschen, -Kleidung  und -Spielzeuge, diverse Accessoires und Holzprodukte wie Vogelhäuschen, Nistkästen und Krippen, aber auch Stollen und Plätzchen aus eigener Herstellung. Von der Werkstatt Schloss Haselstein ist die Marke „Rhöner Fruchtgenuss“ mit ihrer gesamten Produktpalette vertreten, und es gibt wieder die handgemachten Strickwaren wie Mützen und Schals in vielen Farben und Größen. 

Caritasdirektor Juch und Vorstandsmitglied Erb zeigten sich von dem vielseitigen und bunten Sortiment am Marktstand sehr angetan. Mit einem Hygienekonzept und dem nötigen Abstand, so Juch anerkennend, sei auch alles Nötige für die gesundheitliche Sicherheit von den ehrenamtlichen Verkäufern wie auch von den Käufern getan, betonte er. Es sei schön und wichtig, dass trotz der Pandemie der Weihnachtsmarkt stattfinden könne und die Caritas-Werkstätten dort wieder präsent seien. 

Ebenfalls am Stand mit dabei war mit dem Einrichtungsleiter der Carisma-Werkstatt, Stefan Schwobe, einer der beiden verantwortlichen Koordinatoren des Caritas-Marktstandes. Auch seine Halbzeitbilanz zum Weihnachtsmarktgeschehen und zum Verkauf ist äußerst positiv: Man habe die Warenpräsentation verändert, die bei den Kunden sehr gut ankomme. Das Caritas-Sortiment finde viele zufriedene Käufer, und einer der „Renner“ bei den Kunden, so Schwobe resümierend, seien unverändert wie in den Vorjahren die handgefertigten Stricksocken. Der Weihnachtsmarktstand der Caritas ist täglich zu den üblichen Marktzeiten von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Alles in bester Ordnung: Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb (3. und 2. v. li.) besuchten zur Markt-Halbzeit den Caritas-Weihnachtsmarktstand an der Fuldaer Stadtpfarrkirche. Mit dabei auch der Einrichtungsleiter der Carisma-Werkstatt, Stefan Schwobe (li. Im Bild).