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Wirksame und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen ist das gemeinsame Ziel

Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie Fulda bot Fachtag zur Umsetzung des Bundesteilhabegetzes – Teilnehmende kamen aus ganz Deutschland 

Fulda (cif). Mit der Inkraftsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zielte der deutsche Gesetzgeber auf Erfüllung der ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention und auf eine wirksame und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Handicap am gesellschaftlichen Leben. Kerngedanke bei den Neuerungen, mit denen sich Anbieter von Hilfestellungen und Dienstleistungen wie der Caritas-Behindertenhilfe nun auseinandersetzen müssen, ist es, dass die Betroffenen möglichst frei und individuell darüber entscheiden, welche dieser Angebote sie nutzen und aus ihrem durch Bedarfsermittlung festgelegtem persönlichen Budget „einkaufen“ wollen.

Bei einem von der Behindertenhilfe Fulda in Kooperation mit  Dresdner Institut „Bildung Coaching im Sozialwesen“ ausgerichteten Fachtag zeigte sich, welch große Beachtung derzeit Fachleute aus ganz Deutschland den Auswirkungen der neuen Gesetzeslage widmen, denn deutlich mehr als 100 Teilnehmende waren aus allen Himmelsrichtungen nach Fulda ins Bonifatius-Haus gekommen, um an der Veranstaltung teilzunehmen.  

In seiner Einführung sprach als Gastgeber und Moderator der Veranstaltung der Fuldaer Gesamtleiter Caritas Berufswege und Werkstätten, Bernd Wystrach, dann auch von einer allgemeinen Verunsicherung, denn die Anbietenden von Hilfestellungen für die Menschen mit Beeinträchtigungen nehmen zukünftig nur noch auf Wunsch des Betroffenen an der Hilfebedarfsermittlung als „Person des Vertrauens“ teil, müssen aber mit den Folgen umgehen, wenn ermittelte Bedarfe nach ihrem Dafürhalten eben nicht völlig kompatibel sind mit den Notwendigkeiten und Wünschen der Menschen mit Einschränkungen, die sich dann – etwa in einer Werkstatt am Arbeitsplatz – in der alltäglichen Praxis herauskristallisieren.

Das Auftaktreferat kam von Prof. Dr. Gerd Grampp, der zur  vollen und wirksamen Teilhabe durch wirkungsorientiertes Teilhabemanagement sprach. Dabei ging es ihm zunächst einmal darum, die Begriffe und Prozesse zu erläutern, die in dem neuen Steuerungsmodell der Träger der Eingliederungshilfe ihre Wirkung entfalten. Zwingend vorgegeben gemäß der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen seien die Überprüfung der Wirksamkeit, der Zweckmäßigkeit und der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen seitens der Leistungserbringer – diese müssten sich selbstverständlich mit ihrer neu definierten Rolle auseinandersetzen und zu einem Modell der Leistungsbewertung kommen, das einerseits den gesetzlichen Anforderungen entspräche und andererseits aber auch die subjektiven individuellen Einschätzungen und Äußerungen der Klientel berücksichtige, mit denen man ja im Alltag unmittelbar konfrontiert sei.

Marco Winzer vom Kommunalen Sozialverband Sachsen argumentierte in seinem Vortrag zum Anspruch des Leistungsträgers an die Wirksamkeit von Teilhabeleistungen nach BTHG in ähnlicher Weise. Er unterstrich dabei aber die Vertragspartnerschaft von Leistungsträger und
-erbringer: Es ginge jetzt vor allem darum, im Zuge der Systemumstellung ein allgemein akzeptiertes Grundverständnis von Wirkung und Wirksamkeit zu entwickeln und den Rahmen auszutarieren,   was auch unter wirtschaftlichem Aspekt als angemessen gilt. Mit rechtlichen Fragen im Zusammenhang der vorgesehenen Wirkungskontrolle von Leistungen im Rahmen des BTHG setzte sich Rechtsanwältin Kerstin Stroth schließlich in ihrem Vortrag auseinander.

Der Fachtag wurde sodann zu den vorgestellten Themenblöcken mit Workshops fortgesetzt, deren Ergebnisse in einem Abschlussplenum zusammengetragen wurden. Einig war man sich darin, dass für die Zukunft besonders in der Frage der Hilfeplanerstellung prinzipiell ein „Nichts ohne uns“ gelten sollte: Der Betroffene sei bei der Hilfeplanerstellung, aber auch in der Bewertung der Wirksamkeit der Leistungen unbedingt einzubeziehen.

In drei Wochen schon Jahreswechsel – und drei ganz verschiedene Caritas-Kalender für das Jahr 2020 zur Auswahl

Im Caritas-Laden am Dom und am Caritas-Weihnachtsmarktstand erhältlich: Wandkalender „Ich und wir“, Buchkalender und Abreißkalender „Unser täglich Brot“

Fulda (cif). Erstmals in diesem Jahr hat die Caritas Fulda einen eigenen Kalender produziert: Der Wandkalender „Ich und wir“ stellt einen schönen Farbtupfer auf jeder Wand dar. Auf monatlich einer Seite zeigt er Prosa bzw. Lyrik von Menschen mit Handicap aus der Region, die sich aus Anlass von „50 Jahren Caritas-Werkstätten Fulda“ an einem Schreibwettbewerb beteiligt und mit ihren Beiträgen gewonnen hatten. Auch die Illustration der Texte stammt von den jeweiligen Autoren.

 

Der Caritas-Abreißkalender „Unser tägliches Brot“ und der Caritas-Buchkalender vom Lambertus-Verlag in Freiburg sind sozusagen gute alte Bekannte. Der Abreißkalender mit dem täglichen Kalenderblättchen bietet spirituelle Impulse und ermutigende Worte für jeden Tag; der Buchkalender mit seinen 160 Seiten beinhaltet neben dem Kalendarium Lesestoff unterschiedlichster Art von der Kurzgeschichte bis hin zu Gesundheits- und Ernährungstipps. Die Kalenderpreise der Caritas-Kalender haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Abreißkalender kostet im Einzelpreis 4,95 Euro, den Buchkalender gibt es für 5,90 Euro. Der Wandkalender „Ich und wir“ ist für 14,90 Euro zu haben.

 

Alle Kalender können noch bis zum 23. Dezember am Fuldaer Caritas-Weihnachtsmarktstand direkt neben der Stadtpfarrkirche erworben werden. Auch im Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Fuldaer Dom sind sie erhältlich. Weitere Verkaufsstellen sind das Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße 44 und in Fulda-Maberzell der Imkerei-Bedarfsladen bei der Werkstatt Carisma. Unser Foto zeigt die drei Kalender aus dem aktuellen Caritas-Angebot. 

 

Besuch bei der Caritas: „Ich komme gerne wieder!“

 

Direktorin des Landeswohlfahrtsverbandes Susanne Selbert traf in Fulda Vertreterinnen und Vertreter aus Caritasverband, Behindertenhilfe, Werkstattrat und Angehörigen

 

Fulda, Hünfeld (cif). Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) mit Sitz in Kassel, Susanne Selbert, die für einen Besuch der Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie nach Osthessen gekommen war. Das gebotene  Besichtigungsprogramm umfasste die beiden Stationen „St.-Ulrich-Quartier“ in Hünfeld als Beispiel für zeitgemäße und inklusive Wohnangebote für Menschen mit Einschränkungen und den Carisma-Werkstattstandort „bunt.Werk“ in der Fuldaer Edelzeller Straße mit Arbeitsangeboten für Menschen mit psychischer Erkrankung im Bereich von „Nähen und Upcycling“ sowie „Druck und Konfektionierung“. Anschließend traf Landesdirektorin Selbert im Café bunt.Werk mit Vertreterinnen und Vertretern der Caritas-Verbandsspitze und aus dem Ressort Behindertenhilfe sowie mit Mitgliedern des Gesamtwerkstattrates und der Angehörigenbeiräte zu einer Gesprächsrunde zusammen.    

 

Seitens der Caritas begrüßte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch die LWV-Direktorin sowie die gesamte Gesprächsrunde. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die bereits vor einiger Zeit vereinbarte Zusammenkunft nun realisiert werden konnte: „Mit dem LWV arbeitet die Caritas im Bistum Fulda intensiv auf ganz verschiedenen Ebenen zusammen, und es ist wichtig und wertvoll für uns, wenn Sie, Frau Selbert, unsere Einrichtungen und die hier beteiligten Menschen möglichst umfassend kennenlernen!“

 

Susanne Selbert, die seit zwei Jahren ihr Amt bekleidet, dankte für das interessante Besuchsprogramm, das ihr viele neue Impulse gegeben habe, und für die freundliche Aufnahme durch die verschiedenen Gesprächspartner bei der Fuldaer Caritas. Sie lobte die Fuldaer Behindertenhilfe-Konzepte gleichermaßen für  Angebote  zum Wohnen und zum Arbeiten. „Ich finde es beeindruckend, wie man etwa hier im bunt.Werk Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap gestaltet. Die Konzeption muss einfach überzeugend sein, wenn ich ohne Wenn und Aber sagen kann: Hier würde ich auch leben und arbeiten wollen!“

 

Landesdirektorin Selbert wandte sich im weiteren Gesprächsverlauf ausdrücklich an die Vertreterinnen und Vertreter aus Werkstattrat und Angehörigenbeirat, um von ihnen ein möglichst buntes, authentisches Stimmungsbild zu erhalten. Für die Eltern sprachen u. a. Luzia  Nitsche-Goldbach, die  das gute Miteinander zwischen den Angehörigengremien und den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Behindertenhilfe unterstrich, sowie Gisela Albersmeyer, die besondere Projekte der Werkstätten wie die Kooperation mit einem westukrainischen Schwesterverband vorstellte. Für den Werkstattrat sprachen u.a. der Vorsitzende Mathias Boecken und Frank Fronapfel, die das Aufgabenfeld ihres Gremiums skizzierten. Susanne Selbert verließ die Gesprächsrunde schließlich mit dem Versprechen, gerne wieder einmal nach Fulda zu kommen und dann den weiteren Werkstattstandorten sowie dem Caritas-Laden und – im Advent 2020 – dann auch dem Caritas-Weihnachtsmarktstand einen Besuch abzustatten.

2.500 Euro-Spende von Fliesen Möller fürs Begleitete Wohnen der Caritas-Behindertenhilfe übergeben

Summe bei Feier anlässlich 70-jährigen Firmenbestehen gesammelt und aufgestockt – Geld ermöglicht Freizeit- und Ferienaktivitäten der betreuten Personen mit Handicap

Fulda, Niederkalbach (cif). Mit einem großen symbolischen Scheck fürs Foto und einem kleinen Scheck fürs Bankkonto kamen Geschäftsführer Bernhard Möller und seine Ehefrau Evelyn vom Niederkalbacher Unternehmen Fliesen Möller in das Caritas-Haus St. Elisabeth in der Ratgarstraße, um am Sitz der Caritas-Behindertenhilfe eine Spende in Höhe von 2.500 Euro zu überreichen. Das Inhaberehepaar des alteingesessenen Familienunternehmens hatte die Feier anlässlich des 70-jährigen Firmenjubiläums genutzt, um zugunsten der Caritas-Behindertenhilfe den – nachträglich noch etwas aufgerundeten – Spendenertrag zu erzielen. Die Behindertenhilfe, so das Ehepaar Möller, liege ihnen aus persönlicher familiärer Betroffenheit sehr am Herzen, und man freue sich, dass alle im Unternehmen diese Initiative zur Spende gerne mitgetragen haben. Seitens der Caritas nahmen Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Ressortleiter Dominique Vilmin sowie der Leiter des Dienstes „Begleitetes Wohnen“, Harald Schäfer, den Scheck entgegen. Caritasdirektor Juch bedankte sich herzlich im Namen des gesamten Verbandes für die großzügige Hilfe, die es ermögliche, kleine Projekte zur organisieren und natürlich Hilfemaßnahmen zu finanzieren.

Harald Schäfer erläuterte, das Geld solle für die Freizeitgestaltung im Begleiteten Wohnen dienen; konkret denke er zum Beispiel an die Ermöglichung von maßgeschneiderten Ausflügen für Rollstuhlfahrer sowie an die finanzielle Unterstützung von Betreuten, die an einer Ferienfahrt teilnehmen wollen, aber nicht genug Eigenmittel für die Reise aufbringen können. Der Dienst „Begleitetes Wohnen“ ist eine ambulante Hilfe für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung, die in eigenen Wohnungen leben, aber Unterstützung benötigen, um ihren Alltag zu bestehen. Die Mitarbeitenden des Begleiteten Wohnens kommen dazu regelmäßig in die Wohnungen der Betroffenen oder bieten auch Gespräche in ihrem Büro an. Infos im Netz unter www.behindertenhilfe-fulda.de.

 

Scheckübergabe mit (v. li.) Harald Schäfer, Dominique Vilmin, Bernhard und Evelyn Möller sowie Ansgar Erb und Markus Juch

Adventliche Atmosphäre und originelle Werkstattprodukte

Caritas-Stand am Fuldaer Weihnachtsmarkt bietet wieder viele gute Gründe für einen Besuch

 

Fulda (cif). Am 25. November startet der diesjährige Fuldaer Weihnachtsmarkt, und natürlich haben die Caritas Werkstätten am Universitätsplatz auch wieder ihren Stand errichtet, an dem es die gesamte Bandbreite der beliebten Caritas-Produkte gibt: zum Beispiel Artikel aus Holz wie Nistkästen und Krippen, Strickwaren, allem voran Socken in allen Größen, Kunstpostkarten, Honigwachskerzen, weihnachtlichen Schmuck aller Art, die Caritas-Kalender und dieses Jahr als „Sonder-Edition“ den selbst produzierten Wort.Fänger-Wandkalender „Ich und wir“. Der Verkaufserlös kommt vollständig der „Initiative Freizeitclub zugute, die für die Menschen mit Handicap aus der Caritas-Werkstatt maßgeschneiderte Freizeitangebote durchführt.

 

Alle Standdienste während der vier Marktwochen werden ehrenamtlich geleistet. Neben ganz vielen Caritas-Mitarbeitenden, den Menschen mit Behinderung und ihren Verwandten und Freunden sind auch VIPs aus Politik und Kirche als Caritas-Marktverkäufer am Stand. Begleitet werden sie bei ihren Einsätzen von Vorstandsmitglied Ansgar Erb, und auch Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch wird immer wieder einmal hinter dem Markttresen stehen.

Wer also einen Geschenke-Einkauf in vorweihnachtlicher Atmosphäre mit einem kleinen Plausch mit bekannten Persönlichkeiten verbinden möchte, erhält hier eine Übersicht, wann wer am Caritas-Stand zugegen sein wird: Mi., 27. Nov., 16 bis 18 Uhr Bürgermeister Timo Zentgraf (Künzell)Do., 29. Nov.,17 bis 19 Uhr MdL Thomas Hering; Fr., 29. Nov., 17 bis 19 Uhr MdL Markus Meysner; Sa., 30. Nov., 12 bis 14 Uhr MdB Michael BrandMo., 2. Dez., 15 bis 16 Uhr Bürgermeister Dag Wehner; Do., 5. Dez., 15 bis 18 Uhr Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke; Mo., 9. Dez., 12 bis 13 Uhr MdL Sabine Waschke; ebenfalls Mo., 9. Dez., 14 bis 16.30 Uhr Prälat Christof Steinert; Do. 12. Dez.,11 bis 15 Uhr Sibylle Herbert; Fr., 13. Dez., 11.30 bis 12.30 Uhr Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld; Sa., 14. Dez., ganztägig ein Team der Grünen.

Countdown für den Weihnachtsmarktstand der Caritas

Letzte Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – am Stand die beliebten Waren aus Wekstattproduktion sowie die Caritas-Kalender inklusive Wandkalender „Ich und Wir“

 

Fulda (cif). Am 25. November ist es tatsächlich schon wieder so weit: In Fuldas Innenstadt eröffnet dann der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Universitätsplatz und drum herum. Natürlich werden die Caritas Werkstätten auch wieder mit ihrem Stand vertreten sein. Schon seit Wochen, eigentlich schon das ganze Jahr, laufen die Vorbereitungen. Viele ehrenamtliche Strickfrauen und -männer strickten und häkelten für die gute Sache Socken, Schals, Mützen, Topflappen und vieles mehr. Die Strickprodukte sind einer der Verkaufsschlager. In der Werkstatt wurden dementsprechend schon über 500 Paar Socken ausgemessen, gekennzeichnet und sortiert.

 

Aber auch die anderen Werkstattprodukte wie zum Beispiel Holzkrippen und Vogelhäuser, kleine Schmuckaccessoires, künstlerische Postkarten aus Papier und verschiedene Leckereien vom bunt.Werk  finden erfahrungsgemäß viele Liebhaber.  Dazu sollen auch die Caritas-Kalender am Stand vorrätig sein, einschließlich der diesjährige Eigenproduktion: Der Wandkalender „Ich und wir“ zeigt preisgekrönte und bunt illustriere Prosa und Lyrik von Menschen mit Behinderung aus Fulda und Rhön.  

 

Auch die Standdienste über die kompletten vier Marktwochen hinweg werden alle ehrenamtlich sein. Eingesetzt sind Mitarbeitende aus den Werkstätten, ihre Angehörigen und Freunde, Caritas-Mitarbeitende aus anderen Einrichtungen und der Zentrale sowie auch VIPs aus Politik und Kirche. Standdienst wollen auch dieses Jahr wieder u.a. übernehmen Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke  sowie sein designierter Nachfolger im Amt, Prälat Christof Steinert, Bundestagsabgeordneter Michael Brand und viele mehr. Einen kompletten Markttag wollen zum Beispiel auch die Grünen wieder „stemmen“. Alle VIPs stehen als Verkäufer aber auch natürlich als Gesprächspartner für die Passanten und Kunden am Stand zur Verfügung. Wann genau wer da ist, wird die Caritas noch rechtzeitig in einer exakten  Aufstellung bekanntgeben.

Der gesamte Erlös des Weihnachtsmarktstandes fließt der Elterninitiative Freizeitclub zu, die für die Werkstattmitarbeitenden maßgeschneiderte kostenlose Freizeitangebote wie Ausflüge oder Theaterbesuche organisiert und durchführt. Unser Pressefoto entstand in der Werkstatt bei der Marktstandvorbereitung und zeigt, dass alle  Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter beim Vorbereiten der Waren emsig mit dabei sind.

 

Ein buntes Potpourri aus Texten und Bildern

Literaturwettbewerb „Ich und wir“ der Caritas-Behindertenhilfe: Im Beisein von Bischof Gerber Gewinner ausgezeichnet – Kalender 2020 mit Preisträger-Gedichten vorgestellt 

                                         

Fulda (cif). Große Feier im Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße: Unter dem  Motto „Ich und wir” hatte es aus Anlass von 50 Jahren Caritas-Werkstätten Fulda im Sommer einen Literaturwettbwerb für alle Werkstattangehörigen und auch für die Menschen im Bereich der Caritas-Wohnbetreuung gegeben. Nun fand im Beisein des Fuldaer Bischofs Dr. Michael Gerber die Preisverleihung zu diesem Schreibwettbewerb statt.

 

Eine Jury mit Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Bürgermeister Dag Wehner, dem Redakteur der Fuldaer Zeitung, Rainer Ickler sowie dem Vorsitzenden des Fuldaer Hochschulrats, Dr. Michael Imhof, hatte aus 40 Einreichungen zwölf Texte ausgewählt. Gesammelt gibt es diese Texte nun in einem farbenfrohen Kalender für das Jahr 2020 „Ich und wir“, der ab diesem Wochenende im Caritas-Laden am Dom, im Café bunt.Werk und – sobald dieser eröffnet ist – auch am Caritas-Stand auf dem diesjährigen  Weihnachtsmarkt erhältlich ist. Der Kalender im Hochformat DIN A 3 kostet 14,90 Euro.

 

Während der Preisverleihung im Café bunt.Werk gingen die ersten frisch gedruckten Kalender an Bischof Gerber und an die Gewinner des Wettbewerbes, die auch für die jeweiligen bunten Illustrationen ihrer Texte selbst gesorgt hatten. Der Bischof zeigte sich in einer launigen Ansprache sehr begeistert über die sehr verschiedenen Gedichte und Texte, die sich aber alle um das „Ich als Teil des Wir“ drehten. Zudem erfreute  der Bischof die Anwesenden mit einem eigenen kleinen Gedicht zum Wettbewerbsthema, das er spontan vortrug.

 

Vorgelesen wurden die Siegerbeiträge im Wechsel von dem Künstler Michael Bleuel und Charlene Toles, selbst Werkstattmitarbeiterin und als eine der Gewinnerinnen und Gewinner im Wettbewerb auch mit einem eigenen Text vertreten. Für den musikalischen Rahmen sorgte Roland Sauer vom Duo „Chris and me“, als Moderatoren führten Anja Heil vom Sozialen Dienst der Caritas-Werkstätten, der Initiatorin des Literaturwettbewerbs, sowie Pressereferent Dr. Christian Scharf durch den Veranstaltungsnachmittag.

 

Aufmerksames Publikum: Vorleserin und Vorleser tragen die Sieger-Texte vor.
Bischof Gerber präsentiert den ersten Kalender „Ich und wir“ – Neben ihm der Caritas-Aufsichtsratsvorsitzende Msgr. Elmar Gurk.
Gruppenbild mit allen Gewinnern des Literaturwettbewerbs, weiteren Teilnehmern, dem Bischof und den Vertretern der Caritas-Verbandssptze Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Ansgar Erb und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Msgr. Elmar Gurk.

Caritas-Kalender 2020 jetzt erhältlich – Verkaufsstellen Caritas-Laden und Café bunt.Werk in Fulda, Imkerei-Laden bei der Carisma-Werkstatt in Maberzell

Es gibt wieder Tagesabreißkalender „Unser täglich Brot“ und Caritas-Buchkalender

 Fulda (cif). Der Sommer neigt sich dem Ende zu, mit den ersten Vorboten des Herbstes richten sich manche Gedanken auch schon einmal in Richtung Winter und Jahreswechsel. Dementsprechend erschienen nun die Caritas-Kalender 2020 und sind ab sofort im Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Fuldaer Dom erhältlich. Weitere Verkaufsstellen sind das Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße 44 und in Fulda-Maberzell der Imkerei-Bedarfsladen bei der Werkstatt Carisma. Angeboten werden wie in den Vorjahren der Abreißkalender „Unser täglich Brot“ und auch der rund 160 Seiten starke Buchkalender.  

 

Der Abreißkalender mit dem täglichen Kalenderblättchen bietet spirituelle Impulse und ermutigende Worte für jeden Tag: Sprüche aus der Bibel, alte Volksweisheiten, philosophische  Sprüche von Schriftstellern oder kluge Worte von Wissenschaftlern und Politikern wechseln dabei einander ab. Auch auf Namenstage und kirchliche Hinweise wird sozusagen tagesaktuell hingewiesen.

 

Wer demgegenüber lieber mehr blättert und schmökert, greift sicher eher auf den Caritas-Buchkalender zurück. Darin gibt es kurze Geschichten, Anekdoten und Gedichte, Sachtexte und Tipps zu verschiedensten Themen wie Gesellschaft, Lifestyle, Gesundheit, Haushalt und Garten. 

 

Die Kalenderpreise haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Abreißkalender kostet im Einzelpreis 4,95 Euro, den Buchkalender gibt es für 5,90 Euro, gegebenenfalls zzgl. Versandkosten. Bestellungen des Kalenders zur Zusendung können an die Caritas gerichtet werden. Bei größeren Bestellmengen ab fünf Exemplaren einer Kalender-Sorte wird ein Mengenrabatt gewährt. Verbindliche Bestellungen senden Interessierte bitte per Mail an oeffentlichkeitsarbeit@caritas-fulda.de.

Weihnachtsmarke 2019 zeigt Kirchenfenster „Die Geburt Christi“

80 Cent-Sonderbriefmarke bereits jetzt erschienen – Im Caritas-Laden am Dom erhältlich – 40 Cent Zusatzbeitrag je Marke für die soziale Arbeit – Aktueller Portowert für Briefe

 

Fulda (cif). Die diesjährige Weihnachtsmarke 2019 ist bereits am 10. Oktober erschienen! Die Marke ziert die Lithographie eines Ausschnitts aus dem dritten Medaillon (einem Rundelement) des sogenannten Menschwerdungsfensters an der Westfassade der Kathedrale Notre Dame in Chartres. Die zwischen 1194 und 1260 erbaute hochgotische Kathedrale beherbergt die reichhaltigste und älteste Sammlung von Farbglasfenstern in Frankreich. Das Motiv der Geburt Jesu stammt aus einem der ältesten Fenster. 

 

Der Portowert dieser weihnachtlichen Sonderbriefmarke beträgt 80 Cent und entspricht damit dem aktuellen Porto von Standardbriefen innerhalb Deutschlands. Ergänzungsmarken zur Weihnachtsmarke werden also nicht benötigt, was für deren sofortige Nutzung spricht, auch wenn es bis zur Verschickung der eigentlichen Weihnachtspost womöglich noch etwas dauert. Was auch für die Verwendung der Weihnachtsmarke spricht: Neben dem Briefporto wird zugunsten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, zu der auch die Caritas gehört, ein Zuschlag von 40 Cent erhoben. Mit dem Kauf jeder Weihnachtsmarke kommt also den Sozialverbänden ein kleiner Spendenbeitrag für ihre Arbeit zu.   

 

Fuldaer Briefmarkenliebhaber und fleißige Briefeschreiber können die neue Weihnachtsmarke sowie die noch gültigen Wohlfahrtsmarken 2019 des Märchen-Satzes „Das tapfere Schneiderlein“ jederzeit im Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 erhalten. – Die Zuschläge dort gekaufter Wohlfahrtsmarken kommen im vollen Umfang der vielfältigen Arbeit des katholischen Wohlfahrtsverbandes zum Wohle aller Bedürftigen im Bistum Fulda zu Gute. Der Caritas-Laden, der übrigens auch die neuen Caritas-Kalender für 2020 und viele schöne Waren wie Holz- und andere Kunstartikel sowie Produkte des Rhöner Fruchtgenusses bereit hält, ist dienstags bis freitags von zehn bis 17 Uhr geöffnet, samstags von zehn bis 14 Uhr. Die Weihnachtsmarke ist darüber hinaus in allen Postagenturen erhältlich.