Archiv der Kategorie: Presse

Künstlerische Etiketten und ein leckerer Inhalt

Zum Jubiläum des Unesco-Biosphärenreservats Rhön bietet der Rhöner Fruchtgenuss eine besondere Künstleredition

Das Unesco-Biosphärenreservat feiert 30jähriges Bestehen. Die Caritas-Werkstatt Schloss Haselstein feiert mit und bietet – aus Liebe zur Rhön und zu den gesunden Rhöner Früchten – eine Künstleredition mit drei besonderen Fruchtaufstrichen mit ausgewählten Rhöner Spezialitäten: Hagebutten aus der Thüringischen Rhön, Erdbeeren aus dem fränkischen Teil des Mittelgebirges und Äpfel von den hessischen Berghängen. Die Etiketten der Gläser in der praktisch zu tragende Geschenkpackung haben Künstlerinnen und Künstler aus dem Schloss Haselsteiner Mitarbeiterteam geschaffen. Unsere Fotos zeigen Helmut Bellinger und Sandra Lorenz mit ihren Werken. Rhöner Fruchtgenuss gibt es zum Beispiel direkt im Laden im Hof des Schlosses Haselstein und im Fuldaer Caritas-Laden am Dom. Online schauen, was der Rhöner Fruchtgenuss im Einzelnen bietet, kann man hier: www.rhoener-fruchtgenuss.de. Infos zur Caritas-Behindertenhilfe und zur Werkstatt Haselstein: www.behindertenhilfe-fulda.de. Infos zum Biosphärenreservat Rhön: www.biosphaerenreservat-rhoen.de.  

Fotos: A. Bohl/Caritas FD

Drei Wohlfahrtsmarken zum Märchen von Frau Holle

Neue Wohlfahrtsmarken-Serie 2021 mit Werten für Standard-, Kompakt- und Großbrief –  Zuschlag für den guten Zweck – Marken ab Lockdown-Ende im Caritas-Laden erhältlich

Fulda, Berlin (cif). Die Wohlfahrtsmarken 2021 zeigen erneut originelle Motive aus einem der Grimmschen Märchen: Drei in ihrer Grundfarbe himmelblaue Briefmarken erzählen die Geschichte von Frau Holle, die das Wohlverhalten der fleißigen Stieftochter belohnt und die Faulheit der leiblichen Tochter bestraft. Das berühmte Motiv der im Himmelsfenster ausgeschüttelten Kissen, die zum Schneefall auf der Erde führen, fehlt natürlich auch nicht. Die drei Markenwerte mit 80, 95 und 155 Cent sind für Standard- Kompakt- und Großbriefe geeignet; die über den Markenwert hinausgehenden Zuschläge in Höhe von 40, 45 bzw. 55 Cent kommen direkt der Arbeit der Wohlfahrtsverbände und – im Falle der bei der Caritas im Bistum Fulda erworbenen Briefmarken – direkt der Caritas und ihren regionalen Projekten zum Wohle der Menschen mit Hilfebedarf zugute.  

Erhältlich sind die Marken mit dem Zuschlag für den guten Zweck ab Donnerstag, dem 4. Februar. Der Fuldaer Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Dom ist auf Grund des Corona-Lockdowns leider noch geschlossen. Nach Wiedereröffnung kann man die Wohlfahrtsmarken dann aber dort bequem kaufen – neben vielen schönen und originellen Werkstatterzeugnissen sowie den Produkten vom Rhöner Fruchtgenuss. Bis zur Laden-Wiedereröffnung sind die Wohlfahrtsmarken aber auf jeden Fall schon in jeder Postfiliale zu haben.

Ab dem morgigen Freitag Weihnachtsgeschenkewochen im Caritas-Laden 

In den Adventswochen alle beliebten Weihnachtsmarktprodukte erhältlich – Caritas-Laden am Dom erweitert extra Öffnungszeiten – jede Woche spezielle Rabattaktion

 Fulda (cif). Der Fuldaer Weihnachtsmarkt fällt bekanntermaßen Corona-Pandemie-bedingt aus. Doch die beliebten Weihnachtsmarktprodukte vom Weihnachtsmarktstand der Caritas-Behindertenhilfe gibt es auch in diesem Jahr zu kaufen: Ab Freitag, dem 27. November, bis einschließlich Mittwoch, dem 23. Dezember, zeigt sich der Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 in Fuldas Altstadt im vorweihnachtlichen Glanz und hält alles bereit, was in den vergangenen Jahren am Stand auf dem Universitätsplatz auch erhältlich war. Ganz wichtig dabei natürlich: Wieder haben die ehrenamtlichen Strickfrauen das Jahr genutzt, um Wollstrümpfe und andere Wollsachen wie Mützen und Schals in vielen Farben und Größen zu produzieren.  Zu den Werkstatt-Produkten der Carisma-Werkstatt gehören Holzkrippen, kleine weihnachtliche Accessoires wie Holzengelchen und handgenähte Unikate sowie verschiedene jahreszeitlich passende Leckereien. Zudem wird das Sortiment mit dem Rhöner Fruchtgenuss ergänzt. Dazu sind natürlich auch die bekannten Caritas-Kalender für 2021 im Caritas-Laden erhältlich.   

Geöffnet ist der kleine Shop in der Adventszeit auch montags. Werktäglich kann man von zehn bis 19 Uhr einkaufen, samstags sogar bis 20 Uhr. Die Verkäufer sind Mitarbeitende der Carisma-Werkstatt, am Samstag übernimmt aus dem Personal des Werkstatt-Betreuungsteams ehrenamtlich den Verkauf. „Unser Weihnachtsmarktstand lebt üblicherweise vor allem vom Einsatz ehrenamtlicher Verkäuferinnen und Verkäufer“, erläutern Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb. „Wegen der Pandemie haben wir schon frühzeitig entschieden, dass wir aus Fürsorge für diese Menschen Externe in diesem Jahr nicht einsetzen können. Daher sind wir im Verband jetzt froh, dass auch die erweiterten Verkaufszeiten im Laden komplett mit den Werkstattmitarbeitenden abgedeckt werden können.“

„Selbstverständlich gilt für den Weihnachtsverkauf dabei ein Hygiene- und Schutzkonzept“, erläutert ergänzend der für den Laden verantwortliche Carisma-Einrichtungsleiter Stefan Schwobe. „Wir freuen uns, den Kunden ein schönes weihnachtliches Sortiment aus eigener Fertigung anbieten zu können! Der Geschäftsraum im Caritas-Laden ist aber nicht sehr groß. Insofern bitte ich gegebenenfalls um Geduld, wenn man womöglich wegen Kundenandrangs ein paar Minuten warten muss, bevor man an der Reihe ist…“

Während jeder Adventswoche plant das Verkaufsteam verschiedene Rabattaktionen, so dass Aufmerksame auch besondere Schnäppchen machen können. Der Erlös aus den Strickprodukten fließt der Elterninitiative Freizeitclub zu, die für die Werkstattmitarbeitenden maßgeschneiderte kostenlose Freizeitangebote wie Ausflüge oder Theaterbesuche organisiert und durchführt. Der Verkauf der Werkstattprodukte trägt – wie die übrige Werkstatttätigkeit auch – mit zur Absicherung der Löhne der Werkstattmitarbeiter bei. Unser Pressefoto zeigt den Caritas-Laden bereits in seinem adventlichen Interieur, so wie er sich ab Freitag den Kunden präsentieren wird.

Der Caritas-Laden am Dom präsentiert sich jetzt mit weihnachtlicher Dekoration
Ganz verschiedene weihnachtliche Geschenkideen laden zum Schauen und Stöbern ein
Die Stricksocken sind in den Weihnachtsgeschenkewochen natürlich ganz wichtig – auch im Caritas-Laden am Dom!

Caritas-Kalender 2021 liegen zum Verkauf bereit – Erhältlich im Caritas-Laden am Dom

Tagesabreißkalender „Unser täglich Brot“ oder Caritas-Buchkalender stehen zur Auswahl

Fulda (cif). Das Jahr 2020 wird vielen sicher als das Jahr der Corona-Pandemie in Erinnerung bleiben. Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang ein schöner Gedanke, dass schon bald ein neues Jahr folgen wird, in dem ja hoffentlich Corona dann auch nicht mehr ganz so sehr im Vordergrund stehen wird. Zumindest aber gibt es für das Jahr 2021 wieder beschauliche und bereichernde Begleiter: Sowohl der Caritas-Tagesabreißkalender „Unser täglich Brot“ als auch der Caritas-Buchkalender sind erschienen und liegen zum Verkauf bereit.

Verkaufsstelle für die Kalender in Fulda ist der Caritas-Laden in der Kanalstraße 7 nahe dem Fuldaer Dom. Sofern ab Ende des für November angeordneten Lockdowns Anfang Dezember das Café bunt.Werk in der Edelzeller Straße auf dem Mehler-Gelände wieder geöffnet sein darf, werden dann auch dort die Kalender erhältlich sein.

Beide Caritas-Kalender haben ihre „Fan-Gemeinde“. Im Abreißkalender mit dem täglichen Kalenderblättchen wechseln sich spirituelle Gedanken und Sprüche aus der Bibel ab mit alten Volksweisheiten, klugen Worte von Schriftstellern oder Wissenschaftlern und weltgewandten Politiker. Die kurzen Texte geben einen täglichen Impuls. Dazu wird datumsbezogen auf Namens- und Festtage hingewiesen.

Ein „dicker Schmöker“ ist demgegenüber mit seinen 160 Seiten das Caritas-Kalenderbuch. Darin gibt es Kurzgeschichten, Anekdoten und Gedichte, informative Beiträge und Tipps zu verschiedensten Themenbereichen wie Zusammenleben und Gesellschaft, Gesundheit, Ernährung und Garten. 

 

Der Abreißkalender kostet 5,50 Euro, der Buchkalender ist für 6,50 Euro zu haben. Wer nicht den Caritas-Laden aufsuchen kann oder von außerhalb kommt: Bestellungen des Kalenders sind online direkt beim Verlag unter www.lambertus.de möglich. 

„Hessische“ Weihnachtsmarke 2020 zeigt Kirchenfensterausschnitt „Die Geburt Christi“ von Kirche in Bad Soden im Taunus

80-Cent-Sonderbriefmarke für Standardbriefe ab 2. November im Verkauf – auch im Caritas-Laden am Dom erhältlich – 40 Cent Zusatzbeitrag je Marke für die soziale Arbeit

Fulda (cif). Die diesjährige Weihnachtsmarke 2020 ist ab 2. November verfügbar: Die Marke zeigt einen Kirchenfenster-Ausschnitt mit der Darstellung der Geburt Christi vom großen Portalfenster der Pfarrkirche St. Katharina in Bad Soden am Taunus. Das Werk schuf der Künstler Johannes Beeck (1927 – 2010) aus Mönchengladbach, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für über 360 Kirchen, Kapellen und Profanbauten im In- und Ausland Fenster erstellte.

Der Portowert dieser weihnachtlichen Sonderbriefmarke beträgt 80 Cent und entspricht damit dem aktuellen Porto von Standardbriefen innerhalb Deutschlands. Daneben wird zugunsten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, zu der auch die Caritas gehört, ein Zuschlag von 40 Cent erhoben. Mit dem Kauf jeder Weihnachtsmarke kommt also den Sozialverbänden ein kleiner Spendenbeitrag für ihre Arbeit zu.   

Fuldaer Briefmarkenliebhaber und fleißige Briefeschreiber können die neue Weihnachtsmarke sowie die noch gültigen Wohlfahrtsmarken 2020 des Märchen-Satzes „Der Wolf und die sieben jungen Geißlein“ im Caritas-Laden am Dom in der Kanalstraße 7 erhalten. – Die Zuschläge dort gekaufter Wohlfahrtsmarken kommen im vollen Umfang der vielfältigen Arbeit des katholischen Wohlfahrtsverbandes zum Wohle aller Bedürftigen im Bistum Fulda zu Gute. Außer den Briefmarken bietet der Caritas-Laden auch die beliebten Caritas-Kalender und verschiedenste Werkstattprodukte aus Holz, Stoffen, Papier – vielfach auch Unikate – sowie Kunstartikel und Accessoires und leckere Produkte vom Rhöner Fruchtgenuss. Wegen der Corona-Pandemie hat der Laden zurzeit folgende Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von zehn bis 16 Uhr geöffnet, samstags von zehn bis 14 Uhr. Die Weihnachtsmarke ist darüber hinaus in allen Postagenturen erhältlich.

UTH-Ausbildungsprojekt: Entwicklung eines innovativen Arbeitsmittels für Fuldaer Caritas

Vom Entwurf bis zur Realisierung einer arbeitserleichternden Vorrichtung – engagierte Nachwuchskräfte nutzen Projektarbeit zur Unterstützung einer sozialen Einrichtung.

Fulda. Jannes-Daniel Froese und Siyamend Muhammed Abdullah gefiel die Idee des UTH-Ausbildungsprojekts für die Fuldaer Caritas-Werkstatt von Anfang an. Die angehenden Industriemechaniker im dritten Lehrjahr übernahmen gerne die Verantwortung für das „Tüftler-Team“, das für Menschen mit Handicap eine arbeitserleichternde Vorrichtung entwickeln und realisieren sollte. Dabei war die To-do-Liste von UTH-Ausbilder Bernhard Reith „schon sportlich“, sind sich die jungen Mitarbeiter einig. Vom Entwurf über die Angebotserstellung bis zur Realisierung des Arbeitsmittels inklusive Präsentation und Einweisung beim Kunden lag alles fest in der Hand des Fachkräftenachwuchses.

Bei dem Auftrag ging es laut Reith um die Optimierung eines Arbeitsschritts in der Caritas-Werkstatt, bei dem Schrauben in einen Gummidübel exakt 20 Millimeter tief einzustecken sind. Vorgabe für die jungen „Entwickler“: Die Arbeit sollte durch ein technisches Hilfsmittel mit weniger Kraftaufwand und damit leichter ausgeführt werden können – unter der Berücksichtigung, jegliche Verletzungsgefahr nahezu auszuschließen.

„Beeindruckendes Engagement“

Nachdem Lasten- und Pflichtenheft erstellt waren, begannen die Kollegen aus der Konstruktionsabteilung schon sehr bald mit den Zeichnungen, die sich nach den Vorstellungen der beiden Azubis richteten. Parallel dazu mussten Siyamend Muhammed Abdullah und Jannes-Daniel Froese ein Angebot erstellen – völliges Neuland für die jungen Techniker. „Bei der Präsentation und der Übergabe des fertiggestellten Prototyps konnten unsere Azubis schließlich beweisen, dass sie auch im persönlichen Kontakt mit Menschen punkten können.“, lobt Ausbilder Reith.  Siyamend Muhammed Abdullah und Jannes-Daniel Froese zeigten den Caritas-Mitarbeitern, wie die neue Vorrichtung zu benutzen ist – nach ersten Testläufen unter Anleitung des UTH-„Entwickler-Teams“ gab es anerkennenden Applaus. Produktionsverantwortlicher Christian Müller bedankte sich im Namen der Caritas-Beschäftigten bei den „pfiffigen“ Auszubildenden für ihr Engagement und die Aufwertung der Arbeitsplätze ganz im Sinne der Mitarbeiter mit Behinderungen.

Prägende Erfahrung für die berufliche Zukunft

„Wir sind froh darüber, dass es in unserem Unternehmen Freiräume für solche Projekte gibt, und wir schätzen das soziale Engagement von UTH, denn immerhin hat die Firma die Kosten für diese Entwicklung komplett übernommen. Uns bot sich mit dieser außergewöhnlichen Aufgabe auch eine besondere Chance: Wir konnten daraus wertvolle Erfahrungen mitnehmen“, erklären die zwei Azubis einstimmig. „Nun wissen wir, wie ein Projekt angelegt und von A bis Z durchgeführt wird, wie es ist, dafür Verantwortung zu übernehmen und relativ eigenständig zu arbeiten.“

Ausbildung hat bei UTH einen hohen Stellenwert. „Dabei sind neben einer intensiven Begleitung Wertschätzung, Fairness und ein kollegiales Arbeitsklima Grundvoraussetzung. Von Anfang an sind die Auszubildenden wichtiger Teil des Teams und übernehmen frühzeitig Verantwortung – unter anderem durch solche anspruchsvollen Projekte, die vor allem auch zur Förderung der sozialen Kompetenz beitragen“, sagt Personalleiterin und Ausbildungsverantwortliche Eva-Maria Uth. Aktuelle Ausbildungsangebote finden Interessierte unter: https://uth-gmbh.com/karriere/

Mit finanzieller Unterstützung des Fuldaer Maschinenbauers UTH konnte die Neuentwicklung der arbeitserleichternden Vorrichtung für die Caritas-Werkstatt durch das Ausbildungsprojekt umgesetzt werden. Kniend von rechts: „UTH-Entwickler“ Jannes-Daniel Froese und Siyamend Muhammed Abdullah, Melanie Odenwald (Einrichtungsleiterin). Stehend: Vierter von links: Christian Müller (Produktionsverantwortlicher), vierter von rechts: Kay Mittelsdorf (Gruppenleiter Arbeitsbereich Metall), rechts außen: Bernhard Reith (UTH-Ausbilder) und weitere Mitarbeiter der Caritas, die mit der neuen Vorrichtung arbeiten.
Nachwuchskräfte mit „Entwicklungsauftrag“: Zwei UTH-Azubis machten sich gemeinsam mit ihrem Ausbilder für eine arbeitserleichternde Vorrichtung in der Fuldaer Caritas-Werkstatt stark.
Siyamend Muhammed (rechts) und Jannes-Daniel Froese (links), Auszubildende beim Maschinenbauer UTH in Fulda, entwickelten eine arbeitserleichternde Vorrichtung für die Fuldaer Caritas-Werkstatt. Die Einweisung der Mitarbeiter rund um das neue Arbeitsmittel übernahmen sie ebenfalls gerne selbst – natürlich unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsvorschriften.

Fotos: UTH GmbH

Landtagsabgeordneter Lenders besuchte Caritas-Werkstatt

Rundgang und Meinungsaustausch mit Caritas-Vorstand und Werkstattleitung 

 Fulda (cif). Gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Melanie Odenwald empfingen kürzlich Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb den Abgeordneten des hessischen Landtags, Jürgen Lenders, der sich zu einem Werkstattrundgang in der Caritas-Einrichtung an der St.-Vinzenz-Straße angekündigt hatte. Dabei wollte sich der Landespolitiker einen Eindruck davon machen, wie die Werkstatt, in der rund 240 Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung tätig sind, nach der Corona-bedingten Schließung nun wieder aufgestellt ist, und wie dabei die nötigen Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende und Betreuungsteam umgesetzt werden.

„Die Arbeit in den Caritas-Werkstätten ist für die Menschen mit Behinderung ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags“, betonte Caritasdirektor Juch nach der Begrüßung des Politikers. „Das Ende der Werkstatt-Schließung nach dem Shutdown war für die Betroffenen entsprechend eine große Freude. Aber natürlich mussten wir zum Schutz der Menschen mit Handicap viele Arbeitsabläufe verändern und auch den zwischenmenschlichen Umgang hier in vieler Hinsicht anpassen.“

Was das im Einzelnen bedeutet, erfuhr Jürgen Lenders durch Einrichtungsleiterin Odenwald beim Rundgang zu den verschiedenen Arbeitsgruppen – etwa der Näherei, der Verpackung und Montage oder der Schlosserei. So werden die Mitarbeitenden jetzt weiter voneinander entfernt platziert, um den notwendigen Mindestabstand einzuhalten. Die Arbeitsschritte werden nun so verteilt, dass Produkte nicht mehr so oft – im wahrsten Sinne des Wortes – von Hand zu Hand gehen müssen. „Dabei wollen wir natürlich die gute Gemeinschaft unserer Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nicht unterbinden“, betont Melanie Odenwald. „Die Werkstatt ist für alle, die hier tätig sind, auch ein wichtiger Ort, wo viele soziale Kontakte und Freundschaften gepflegt werden. Darauf soll natürlich niemand verzichten müssen.“        

Ein aktuelles Problem der Werkstätten, so erfuhr es der Landtagsabgeordnete beim weiteren Rundgang, sei die derzeitige Auftragslage durch die regionale Wirtschaft, die Corona-bedingt recht niedrig ist. Lenders zeigte sich dabei optimistisch, dass die Caritas-Werkstätten für diese Krisensituation aber gut aufgestellt seien: „Die aufgebauten hervorragenden Strukturen werden helfen, diese kritische Zeit zu überstehen. Aber klar ist auch, dass sich die Wirtschaft bald wieder erholen muss, damit auch die Aufträge zurückkommen.”

Dies ist umso wichtiger, da durch die Teilhabe von Menschen mit Handicap an der Arbeit deren Selbstbewusstsein und Autonomie wächst. Nicht selten, so berichtete es Vorstandsmitglied Erb, gelinge es Mitarbeitern der Caritas-Werkstätten sogar, entsprechend begleitet Fuß im normalen Arbeitsmarkt zu fassen. 

 

Landtagsabgeordneter Lenders (3. v. li.) nach seinem Besuch in der Werkstatt zusammen mit seinen beiden Begleitern (v. li.), seinem Mitarbeiter Dr. Sebastian Koch und Sybille Herbert, Magistratsmitglied der Stadt Fulda, sowie mit seinen Caritas-Gastgebern Ansgar Erb, Dr. Markus Juch und Melanie Odenwald).

Endlich – Caritas-Laden am Dom ab Dienstag – 11. August – wieder geöffnet

Caritas-Werkstatt Carisma wagt zum Ende der Ferien Beendigung der Corona-bedingten Zwangspause – Einheimische und Fulda-Gäste haben Lädchen in der Altstadt vermisst

 Fulda (cif). Was lange währt, wird endlich gut: Der Caritas-Laden in der Fuldaer Kanalstraße hat nach eintägigem Probelauf am vergangenen Freitag nun ab Dienstag, 11. August wieder geöffnet. Corona-bedingt hatte die Caritas-Behindertenhilfe das kleine Geschäft im Frühjahr schließen müssen, denn das Geschäft gehört zur „Carisma“, der Caritas-Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen, und zum Konzept gehört es, dass Werkstatt-Mitarbeitende in dem Laden als Verkäuferinnen und Verkäufer tätig sind.

Nun werden in der Neustartphase erst einmal hauptamtliche Kräfte aus dem Carisma-Betreuerteam den Laden versorgen und für die Kundschaft zur Verfügung stehen – dienstags bis freitags von zehn bis 16.15 Uhr sowie am Samstag von zehn bis 14.00 Uhr. Am Montag ist Ruhetag. 

Der Caritas-Laden am Dom existiert seit drei Jahren und erfreut sich bei Einheimischen wie Fulda-Gästen gleichermaßen großer Beliebtheit. Die Waren sind durchweg Werkstattprodukte. Es gibt zum Beispiel Taschen, Kleidung (für Kinder) und Accessoires – alles durch Upcycling von Lkw-Planen oder alten Vorhängen und Tischdecken entstanden und weitgehend Unikate. Auch originelle Stofftiere sind im Angebot, dazu die Produkte des Caritas-Werkstatt-Labels „Rhöner Fruchtgenuss“ z. B. mit süßen Brotaufstrichen, Gewürzen und Likören sowie auch Esswaren wie die „Cari-Kekse“ aus eigener Herstellung von Carisma. Wegen der zentralen Lage ist das Caritas-Lädchen auch für Ortsfremde bei einem Rundgang durch Altstadt und Barockviertel gut erreichbar und kann somit en passant mitgenommen werden… Die genaue Adresse: Caritas-Laden am Dom, Kanalstraße 7, 36037 Fulda.

 

Berufsstart bei der Caritas: Verbandsspitze begrüßte die „Neulinge“

Vorstand des Caritasverbandes traf mit Jahrgang 2020 der Auszubildenden und Berufsbildungsteilnehmer zusammen ­– neuer Pflegeschuljahrgang startet im Herbst

 

Fulda (cif). Ausbildungsstart auch in Corona-Zeiten: Der Jahrgang 2020 der kaufmännischen Auszubildenden der Caritas und der Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs der Caritas-Werkstätten traf sich zur offiziellen Begrüßung mit der Verbandsspitze des Diözesan-Caritasverbandes Fulda. Für die Ausbildungszeit und die ersten Schritte auf der Berufslaufbahn wünschte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch allen Caritas-Neulingen viel Glück. Zum Foto ging es dann vor den Dom: Neben den Auszubildenden Angelina Herrmann, Efruz-Dilay Alarslan, Rifat Deliq sowie Justin Treffon (vordere Reihe v. li.) sind dabei die Ausbildungszuständigen Werner Jahn, Bildungsbegleiter Michael Becker, Christoph Hosenfeld (hintere Reihe v. li.) sowie rechts im Bild Aufsichtsratsvorsitzender Msgr. Elmar Gurk, Vorstandsmitglied Ansgar Erb und Caritasdirektor Juch. 

 

Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement bzw. im Gesundheitswesen sowie die Möglichkeit zur Ausbildung im Berufsbildungsbereich der Caritas-Werkstätten sind zwei der Ausbildungssäulen des Diözesan-Caritasverbandes Fulda. Die Pflegeschülerinnen und -schüler – ein weiterer wichtiger Caritas-Ausbildungsbereich – starten zum 1. Oktober mit ihrem Kurs an der Caritas-Pflegeschule und sind deshalb jetzt bei dieser Fotoaktion noch nicht mit dabei gewesen. Infos und Kontakt bei Interesse an Jobs und Ausbildung bei der Caritas:personal@caritas-fulda.de.   

Spende über 20 Schutzvisiere durch Optik Wachter an die Caritas Werkstatt Fulda

Ein großes Dankeschön möchte die Caritas Werkstatt Fulda an Optik Wachter aussprechen! Optik Wachter spendete 20 Schutzvisiere für die Mitarbeiterschaft der Werkstatt! Die Visiere werden dort dringend benötigt, gerade da nun das in Hessen geltende Betretungsverbot für Werkstätten mehr und mehr aufgelöst wird. Die Schutzschilde sind wunderbar geeignet um zu Zeiten von Corona zum Beispiel auch mit hörgeschädigten Menschen gut kommunizieren zu können. Auch im Arbeitsbereich Wäscherei können diese sehr gut eingesetzt werden um beispielsweise weiterhin im Team an der Mangel arbeiten zu können! Vielen Dank dafür!