Archiv der Kategorie: Presse

Gesundheit und Lebensqualität

Kooperation mit der Hochschule Fulda

Die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie Fulda (CBP-Fulda) beteiligt sich mit 3 Projekten am “Regionalem Innovationszentrum Gesundheit und Lebensqualität (RIGL), das durch das Bundesprogramm “Innovative Hochschule” für fünf Jahre gefördert wird, so der Ressortleiter Dominique Vilmin. Hierbei geht es um die zentrale Fragestellung, wie sich Gesundheit und Lebensqualität in der Region erhalten und Fördern lassen.        

Am 08.05.2019 fand im “Antons” zu dem Projekt “Regionale inklusive Bewegungs-, Sport, Gesundheits- und Freizeitangebote (RinkA) die Veranstaltung “Visionscamp Inklusion – Modelregion 2020” statt. Für die CBP-Fulda nahmen der Ressortleiter Dominique Vilmin und für die Werkstätten in der St.-Vinzenz-Straße Melanie Odenwald (Einrichtungsleiterin), Anja Heil (Sozialdienst) und Mathias Boecken (Vorsitzender des Gesamtwerkstattrates) teil. 

Ein Höhepunkt des Abends war die Vorstellung des deutschlandweit einzigartigen Projektes “Inklusionskompass”, den der Verein IGbFD unter Federführung von Uwe Theele entwickelt und vorgestellt hat. www.inklusions-Kompass-Fulda.de

Erste gemeinsame Schritte

Mit Bischof Dr. Gerber ein Wegestück gepilgert

Eine ganze Delegation der Caritas Behindertenhilfe mit dem Ressortleiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Werkstattmitarbeitenden war zu Fuß mit dabei, als Bischof Gerber anlässlich seiner Amtsaufnahme vom Hoherodskopf herunter auf dem Bonifatiusweg in sein Bistum hinein pilgerte. In Zielnähe zu Fulda dann – in der Kirche in Haimbach – übergab Pfarrer Schneider dem neuen Bischof einen Fulder Rucksack aus den Caritas-Werkstätten.

So konnte Bischof Gerber dann gut gestärkt mit Rhöner Fruchtgenuss-Produkten die letzten Kilometer bis zum Fuldaer Dom angehen.

Sinnvolles Projekt und sinnvolles Produkt

Gartenbau-Schülerinnen und Schüler der Eduard-Stieler-Schule produzierten gemeinsam mit Teilnehmern aus dem Caritas-Berufsbildungsbereich Nistkästen    

Fulda (cif). Viele schöne Nistkästen, in unterschiedlichen Formen und mit Fluglöchern für verschiedenste Vogelarten als mögliche „Heimstätten“ gestaltet, waren das Resultat eines zweitägigen Workshops von Schülerinnen und Schülern der Eduard-Stieler-Schule aus dem ersten Lehrjahr Gartenbau und Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs der Caritas-Werkstätten Fulda. Unter Anleitung der Gartenbau-Fachlehrerin Maria Kliem und Matthias Kielenz von den Caritas-Werkstätten beschäftigten sich die Jugendlichen gemeinsam mit dem Werkstoff Holz. Sie erfuhren, wie man das  richtige Holz auswählt, wie man es bearbeitet, und wie unter Arbeitssicherheitsaspekten die notwendigen Maschinen korrekt bedient werden. Für den Bau der Nistkästen bildeten jeweils ein Schüler bzw. eine Schülerin und ein Bildungsteilnehmender „Tandems“, die ihren Nistkasten gemeinsam planten und produzierten.

Durch das gemeinsame Lernen und die partnerschaftliche Arbeit entstand eine ansehnliche Zahl an Nistkästen, die nun auch noch in diesem Frühling rund um die Gebäude der Eduard-Stieler-Schule sowie der Werkstätten Fulda und Haselstein installiert und den Wildvögeln als Nistplätze zur Verfügung gestellt werden sollen. Das Projekt hatte auch einen inklusiven Ansatz und sorgte ganz nebenbei für ein gegenseitiges besseres Kennenlernen der Jugendlichen untereinander. Unser Foto entstand am Ende des Workshops: Alle Beteiligten präsentierten gemeinsam die fertigen Nistkästen.


Ein beispielhaftes Fuldaer Beteiligungsmodell

Angehörigenbeirat der Fuldaer Caritas-Werkstätten besteht seit 50 Jahren – Tagung mit Vertretern der Bundes- und Landesebene beschäftigte sich mit zukünftiger Ausrichtung

Fulda (cif). Konzentrierte Arbeitsatmosphäre herrschte am vergangenen Samstag am Caritas-Werkstattstandort Edelzeller Straße im Carisma Café Buntwerk, wo die Angehörigenbeiräte und Werkstatträte aus Fulda sowie die Landesarbeitsgemeinschaft der Caritas- Angehörigenvertretungen in Hessen sowie die Bundes-Angehörigenvertretung der Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) zu einer gemeinsamen Tagung zusammengekommen waren.

Anlass war das 50-jährige Bestehen der Fuldaer Caritas-Werkstätten und damit des örtlichen  Angehörigenbeirats. Eingeladen zu der Tagung hatte der Gesamtleiter Werkstätten und Berufswege in der Caritas-Behindertenhilfe Fulda, Bernd Wystrach. 

Die Tagung, die trotz aller Ernsthaftigkeit angesichts des Wochenendtermins, des schönen Ambientes am Tagungsort Café Buntwerk und des frühlinghaften Wetters in gelöster Atmosphäre verlief, diente einer Standortbestimmung und der Formulierung eines Positionspapiers zur weiteren Ausrichtung der Angehörigenarbeit in der nahen Zukunft, in der das so genannte Bundesteilhabegesetz vollständig seine Wirkung entfalten wird. 

Beim Blick zurück auf das vergangene halbe Jahrhundert Angehörigenarbeit in Fulda waren sich alle örtlichen wie auswärtigen Tagungsteilnehmer darin einig, dass Fulda ein Beispiel für die hervorragend gelungene Einbeziehung der Familien und der gesetzlichen Vertreter von den Werkstattmitarbeitenden in die Gestaltung des Arbeitsalltages der Menschen mit Handicap darstellte. Es waren Angehörige die vor 50 Jahren die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen anregten, woraufhin der Caritasverband dann die ersten Arbeitsplätze im Priesterseminar einrichtete, Zehn Jahre später wurde die Werkstatt in der St.-Vinzenz-Straße 52 erbaut. Die Fuldaer Elternbeiratsvorsitzende, Lucie Nitsche-Goldbach. machte in ihrem Redebeitrag deutlich, dass von den Anfängen bis heute die weitere Entwicklung der Caritas-Werkstätten von den Angehörigen über die gemeinsame Gremienarbeit konstruktiv begleitet wurde.

Wie anderenorts auch gilt es aktuell jedoch mehr denn je, um die aktive Beteiligung der Angehörigen an der Interessenvertretung der betroffenen Menschen zu werben. Denn die Aufgabe der Angehörigen-Gremien sei, wie der Bundesvorsitzende der CBP Johannes Magin es formulierte, zukünftig als noch wichtiger anzusehen, wenn – wie im Bundesteilhabegesetz vorgesehen ­– die Bedarfsermittlung und die Verwaltung des persönlichen Budgets zukünftig in der Verantwortung der Betroffenen beziehungsweise ihrer Familien und gesetzlichen Vertreter liegen. Der Bundesvorsitzende im Angehörigenbeirat des CBP, Gerold Abrahamczik, machte deutlich, dass die Angehörigen unbedingt verstärkt einbezogen werden sollten, „weil sie die Experten für die Bedarfe der Menschen mit Behinderung sind“. 

Das Bundesteilhabegesetz, so Bernd Wystrach in seiner abschließenden Zusammenfassung der Positionen, solle den Menschen mit Behinderung mit seinen individuellen Bedarfen zu mehr Selbstbestimmung verhelfen. Dies sei aber mit mehr Eigenverantwortung verbunden, was Menschen mit Behinderung  und Angehörige womöglich als negative Belastung empfinden könnten. Um dies zu vermeiden, sei allerorts eine umfassende Information und Beratung für die Betroffenen nötig. Die Angehörigenbeiräte könnten dabei zukünftig noch  mehr eine wichtige Scharnierfunktion zwischen dem Leistungserbringer Werkstatt, den Leistungsberechtigten und  den Leistungsträgern einnehmen.   

Sowohl die Bundesangehörigenvertretung, wie auch die Landesangehörigenvertretung – das wurde auf der Tagung deutlich – wollen sich zukünftig noch stärker in die politischen Gesetzgebungsverfahren einbringen, um sicher zu stellen, dass Menschen mit Behinderungen die notwendigen Leistungen zur Teilhabe erhalten.

Wort-Fänger: Alle Poeten mit Mut voran!

Die Werkstätten der Caritas im Bistum Fulda werden dieses Jahr 50 Jahre alt. Das ist ein guter Grund für einen Literaturwettbewerb. Noch bis zum 17. Mai können alle, die Lust zum schreiben haben, sich beteiligen – egal, Mitarbeitende der Werkstätten oder Betreute in den Wohnheimen oder im begleiteten Wohnen. Thema des Gedichtes oder Textes sollten sein  „Ich und wir“ – zum Beispiel in der Werkstatt, im Wohnheim, in der Stadt… Der Fantasie ist keine Grenze gesetzt. 

Die zwölf besten Texte werden prämiert und erscheinen 2020 zusammen in einem Kalender. Die Preisverleihung ist am 23. Oktober.

Wer sich beteiligen möchte, erhält von Anja Heil (Werkstatt Vinzenzstraße) alle wichtigen Infos, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können: anja.heil@caritas.fulda.de.

Caritas Werkstatt in der St.-Vinzenz-Straße in Narrenhand!

„Werkstatt hopp, hopp!“

Am 29.01.2019 eröffnete der Faschingspräsident der Werkstatt die Prinzenpaarproklamation mit dem Schlachtruf der Werkstatt:

„Werkstatt hopp, hopp!“. Alle Mitarbeiter freuten sich darüber, dass die Fastnachtszeit nun endlich los geht!

Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr für die Caritas Werkstätten, deswegen gibt es auch ein besonderes Motto:  „50 Jahre Werkstatt – 40 Jahre St.-Vinzenz-Straße. Wir feiern Jubiläum!“

Zu diesem besonderen Anlass bekam auch die Faschingsgarde neue Kostüme und wir konnten einige neue Akteure dazugewinnen. Wir freuen uns sehr über unsere große Gardemannschaft!

Das Highlight der Proklamation war jedoch die Bekanntgabe des Prinzenpaares:

Bis Aschemittwoch befindet sich die Werkstatt in den Händen von „Prinzessin Nadine von der hohen Rhön“ und „Prinz Benedikt von der flotten Sohle“.

Am 21.02.2019 findet unsere diesjährige interne Fastnachtsveranstaltung im Bürgerhaus in Haimbach statt. Wir freuen uns schon jetzt auf Besucher wie den FFCK oder die Dietershaner Elfen. Und vor allem freuen wir uns auf mottobezogene Outfits, so wie die 70 er Jahre waren: Flowerpower – Hippiezeit!Das Foto zeigt unser Prinzenpaar samt „Prinzeneltern“, den Faschingspräsidenten sowie unsere große Gardemannschaft!

2019 ist für Briefeschreiber das Jahr des tapferen Schneiderleins

Wohlfahrtsmarken-Serie 2019 mit Märchenmotiven erscheint am 7. Februar – Drei Werte, Zuschlag für den guten Zweck – Marken im Fuldaer Caritas-Laden am Dom erhältlich

Fulda, Freiburg (cif). Die Wohlfahrtsmarken 2019 zeigen erneut Motive eines Grimmschen Märchens: Das tapfere Schneiderlein und seine Erlebnisse zieren den neuen dreiteiligen Satz, der ab Donnerstag, dem 7. Februar, erhältlich ist. Die Marken mit einem Zuschlag zum Porto für den guten Zweck weisen die Portowerte 70 Cent (normales Briefporto – zzgl. 30 Cent Zuschlag), 85 Cent (Kompaktbriefporto bis 50 Gramm, 40 Cent Zuschlag) sowie 145 Cent (Großbriefporto, 55 Cent Zuschlag) auf. Als Motive aus dem Märchen werden „In der Schneiderstube“, Bei den Riesen“ sowie „Die Hochzeit“ gezeigt.

Wohlfahrtsmarken 2019

Die genannten Zuschläge kommen als Kleinspenden unmittelbar der Arbeit der Wohlfahrtsverbände  zugute und helfen ihnen, besondere Projekte zur Unterstützung von Menschen in Notlagen zu finanzieren. Außer bei der Post sind die Briefmarken einzeln und als selbstklebendes 10er-Marken-Set auch direkt bei der Caritas in Fulda erhältlich: Ausgegeben werden die Wohlfahrtsmarken im Caritas-Laden am Dom, Kanalstraße 7. 

Geöffnet ist das Lädchen, wo es übrigens auch viele schöne Werkstattprodukte und Accessoires der Carisma-Werkstatt  sowie die ganze Erzeugnis-Palette vom Rhöner Fruchtgenuss aus der Werkstatt Schloss Haselstein gibt, immer dienstags bis freitags von zehn bis 17 Uhr sowie samstags von zehn bis 14 Uhr.