Die Erben vom Knottenhof

Wenn die Caritas in der Ratgarstraße zum Theater einlädt, dann gibt es ein volles Haus. Ein halbes Jahr Vorbereitung haben die 26 Schauspieler, allesamt aus den verschiedenen Wohnformen der Caritas Behindertenhilfe, unter Leitung und Idee von Martin Reus in ihr Schauspiel investiert – und es hat sich wieder absolut gelohnt. Die Zuschauer waren restlos begeistert und letztlich blieb kein Auge trocken.

Zur Geschichte: Der Opa vom Knottenhof sieht sein Ende nahen, sogar zwei kleine Teufelchen und „der Tod“ schleichen schon um ihn herum, wobei er eigentlich noch quicklebendig wirkt. Der Arzt ist vor allem verärgert, weil er von einem eher eingebildeten Kranken mitten in der Nacht aus dem Bett geholt wurde. Der Opa aber macht sich schwer Gedanken um sein Erbe, und lässt sicherheitshalber prüfen, wer denn dafür so alles in Frage komme. Auf dem Knottenhof erscheinen so die Abkömmlinge aus der ganzen Welt, da der Opa doch einige “Verflossene” aus seinen Jugendjahren aufzuweisen hat. Das lassen zumindest die Kinder aus aller Welt schließen: vertreten sind Australien, Texas, Kalifornien, Japan und Österreich. Doch Ende gut, alles gut, weil es ihm zunehmend doch besser geht, kommt die Oma noch zu ihrem guten Recht und überredet ihn, gemeinsame groß zu verreisen.

Die Schauspieler nach der Generalprobe – ausnahmsweise alle auf der Bühne vereint
..und im vollen Einsatz: die Hippie-Kommune aus Kalifornien…
Zwei Piloten aus den australischen Outback´s – kommen die als Erben in Frage?
Oder die österreichischen Ski-Lehrer?
Alle möglichen Erben – das ist einfach zu viel für die Oma
Noch kann „der Tod“ dem Opa nichts anhaben
Auch die beiden Teufelchen können ihm nichts wirklich
Der Autor und Regisseur im Kreise der Künstler

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