Die “Macher”

Papier schöpfen in der Tagesförderung

Papierschöpfen
 
In der Tagesförderung erfreut sich das Schöpfen (Schaffen) von Papier  großer Beliebtheit.

Wir, die Macher, stellen zusammen mit unseren Gruppenleitern und unserer Schaffenskraft aus Altpapier verschiedene Produkte, wie Grußkarten, Bilder oder gar Körbe her.
Ganz nach dem Motto „Aus alt mach neu“  vollzieht sich in einigen für uns von den Betreuern aufgegliederten Arbeitsschritten eine stoffliche Verwertung und Widerverwendung und somit auch eine Wandlung von nicht mehr gebrauchtem Papier hin zu einem höherwertigen schöpferischen Ergebnis.
Die Möglichkeiten der aus Altpapier geschöpften Produkte sind selbst unerschöpflich.
Wir wollen dabei auch all unsere eigenen Möglichkeiten unter Assistenz unserer Begleiter voll und ganz ausschöpfen.
So machen wir uns auf und zerkleinern Papier in kleine Schnipsel.
Nachdem wir gesehen haben, wie das Papier zerkleinert wird, konnten wir diesen Arbeitsschritt selbst nachmachen.
Papierschöpfen 

Den Schnipseln wird dann Wasser zugeführt, dabei haben wir die Beobachtung gemacht, dass sich diese über Nacht langsam in einen Papierbrei(Pulpe) zersetzen.
Später wird dieser Brei mit Hilfe eines auch von uns bedienten Mixers weiter zerkleinert. Das macht ein wenig Lärm.
Papierschöpfen 

Mit einem Sieb wird die Pulpe vorsichtig auf ein Tuch aufgetragen.
Sorgen machen müssen wir uns jetzt ein wenig über die passenden Motive aus Elementen aus der Natur, die wir auf den Brei auftragen wollen.
Papierschöpfen 

Dabei kann man auch Fehler machen, doch unsere Betreuer machen uns Mut und sagen: „Macht nichts, wir probieren es noch einmal“.
Der Kräftigste von uns ist Egor, der mit einer Walze den Papierbrei  mit Druck auf ein Tuch aufträgt. Egor ist für diese Aufgabe geradezu gemacht.
Danach werden die Tücher mit dem Papierbrei zum Trocknen aufgehängt.
Papierschöpfen 

Später trennen wir den getrockneten Brei vom Tuch und bügeln es glatt. Das macht ein wenig Arbeit und wir haben abgemacht, dass wir uns dabei abwechseln.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und es hat uns  Mut gemacht, uns nochmal auf diese Arbeit einzulassen.
Die fertige Grußkarte haben wir dann am Weihnachtsmarktstand der Caritas ausgelegt und ein Exemplar habne wir mit nach Hause genommen, das hat bei unseren Eltern Eindruck gemacht.

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