Die Reise nach Jerusalem

Vorbereitung auf Ostern

In der Tagesförderung der Caritas-Werkstätten haben sich mit Assistenz der GruppenleiterInnen interessierte Personen als Auftakt für die 40 tägige Fastenzeit auf den Weg nach Jerusalem begeben.

Wir sehen eine Landkarte von Europa, Asien und Afrika. Von unten reicht eine Hand ins Bild. Mit dem gestreckten Zeigefinder weißt derjenige auf Jerusalem.

Mit der Tagesförderstätte unterwegs
zum Osterfest.

In der Fastenzeit bereiten wir uns auf das bevorstehende Osterfest vor. Dies tun wir mit Hilfe einer Zeitreise.

Wir stellen uns Jesus vor, wie er sich damals für eine Zeit durch die Wüste nach Jerusalem begab. In diesen Tagen lebte er nur vom Allernötigsten und betete viel.

Nachdem wir unser Ziel auf der Karte geortet haben, packen wir unseren Koffer mit den unterschiedlichsten Dingen.

Drei behinderte Menschen packen einen Koffer. Der Koffer steht rechts vorn im Bild. Eine Frau legt einen Schuh hinein. Im Koffer befinden sich schon viele brauchbare Gegenstände.

Wir packen den Koffer.

Wir stellen fest, dass viele Dinge gar nicht gebraucht werden und sortieren aus.

Die Drei sitzen um den geöffneten Koffer und schauen auf  die ausgepackten Dinge. Vor dem Koffer liegen: ein Fön, ein Kissen, Schampon und Süßigkeiten.

Wir räumen aus, was wir nicht brauchen.

Wir begeben uns sinnbildlich auf die Reise nach Jerusalem und versuchen uns die Bedingungen in der Wüste vorzustellen.

Wir befinden uns auf der Straße. Die Drei aus der Tagesförderstätte sind unterwegs. Eine Frau schiebt ihren Begleiter im Rollstuhl. Die zweite Frau trägt den Koffer.

Wir gehen los.

Wir gehen langsam und wollen mit Brot und Wasser sparen. Unser Brot und Wasser reicht noch aus, um uns auszuruhen und zu stärken.

Wir sind im Speiseraum in der Tagesförderstätte. Unsre Drei sitzen am Tisch und stärken sich. Auf dem Tisch steht Wasser. In den Händen halten sie Brot.

Wir stärken uns.

Als Ziel dieser anschaulichen Begleitung stehen sowohl der Ausbau der Kommunikationsfähigkeit, des Kontaktes und der Kooperation als auch der Entwicklung von Förderung von Bewegungsabläufen, das Halten von Gegenständen und das Erspüren von unterschiedlichen Materialien.

In der Kleingruppe wollen wir Selbständigkeit und Selbstkontrolle fördern und das damalige Ereignis vergegenwärtigen.

Das Angebot soll dazu dienen, aktiv religiöses Erleben zu ermöglichen und die Fastenzeit und Osterbotschaft zu erfassen. Gemeinsam soll entdeckt werden, was für den einzelnen wertvoll und lebensnotwendig ist. In der Gruppe wurden zudem viele taktile Erfahrungen gemacht.

Religiöse Begleitung durch die christlichen Feste im Jahreskreis ist eines von vielen Angeboten im Rahmen der Tagesförderung der Werkstätten.

 

 

 

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