Dominique Vilmin übernimmt beim Diözesan-Caritasverband Fulda die Ressortleitung im Bereich der Jugendhilfe

Wechsel von der Ressortleitung der Behindertenhilfe und Psychiatrie erfolgt auf Bitten des Caritas-Verbandsvorstands – Nachfolge bei Behindertenhilfe wird zeitnah geregelt 

 

Fulda (cif). Der langjährige Caritas-Ressortleiter Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dominique Vilmin, wechselt zum 1. Juli auf Bitten des Caritas-Vorstandes in die Leitung des Ressorts Jugendhilfe. Diese Leitungsposition ist durch den mittlerweile feststehenden Weggang von der jetzigen Ressortleiterin Susanne Saradj als Geschäftsführerin zum Regional-Caritasverband Fulda vakant geworden. 

 

Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und Vorstandsmitglied Ansgar Erb zeigten sich gleichermaßen erfreut über die Bereitschaft Vilmins, die Verantwortung für den Bereich Jugendhilfe zu übernehmen. „Die Kinder- und Jugendhilfe ist ein wesentlicher Pfeiler der Caritas-Arbeit im Bistum Fulda mit bedeutsamem gesellschaftlichen Gewicht“, betonen die beiden Vorstände in einem gemeinsamen Statement. Engagement und Unterstützung benachteiligter und hilfebedürftiger Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien käme daher einer wichtigen Investition in die Zukunft der Gesellschaft gleich. Die Caritas arbeite in diesem Bereich eng mit den zuständigen Behörden auf Landesebene wie im kommunalen Bereich zusammen. „Für diese“, so Juch und Erb weiter, „sind eine verlässliche Anlaufstelle und ein kompetenter Ansprechpartner bei der Caritas-Jugendhilfe absolut wichtig. Wir sind uns dabei sicher, dass Dominique Vilmin diese Funktion hervorragend ausfüllen wird!“

 

Für Dominique Vilmin ist die Jugendhilfe bekanntes Terrain, denn obwohl sein Arbeitsschwerpunkt zuletzt bei der Behindertenhilfe, hatte Vilmin ursprünglich vor allem  Aufgaben im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe wahrgenommen. So hatte er nach einem Anerkennungsjahr im damaligen Kinderdorf St. Elisabeth in Maberzell, dem heutigen Jugendhilfeverbund, von 1994 bis 2006 verschiedene Leitungsfunktionen in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe sowie ambulanter und stationärer Jugendhilfe inne. 2006 erfolgte dann mit der Übernahme der Werkstattleitung von Carisma in Maberzell der Wechsel in die Caritas-Behindertenhilfe und Psychiatrie und schließlich die Übernahme der Ressortleitung. Dazu leitete Dominique Vilmin bereits 2017/2018 kommissarisch auch das Ressort Jugendhilfe, das er nun offiziell übernimmt. Dabei schaut Vilmin nach eigenem Bekunden mit etwas Wehmut und Stolz auf die Jahre bei der Behindertenhilfe zurück, in denen man vieles für das Wohl und die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen erreicht habe.  Er freue sich nun aber über die neue, anspruchsvolle Aufgabe in der Jugendhilfe, möchte erklärtermaßen den von seiner Vorgängerin Saradj eingeschlagenen Kurs fortsetzen und in einem guten Miteinander die Einrichtungsleitungen und Teams der drei Caritas-Jugendhilfeeinrichtungen Jugendhilfeverbund St. Elisabeth mit Sitz in Fulda, Haus Carl Sonnenschein in Fritzlar sowie Gertrudisheim in Marburg bei ihrer Arbeit konstruktiv begleiten. Spitzenverbandlich möchte Vilmin nach seinem Bekunden auf Landes- und Bundesebene im Rahmen der Gremienarbeit dazu beitragen, die Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt weiter zu verbessern. Dabei wäre es am einfachsten und effizientesten, so Vilmin, wenn die notwendigen Hilfen für unterstützungsbedürftige Kinder und Jugendliche mit oder ohne Behinderungen letztendlich aus einer Hand kämen.

 

Antrittsfoto mit Corona-Abstand vor dem Caritas-Haus: Dominique Vilmin, der neue Jugendhilfe-Ressortleiter, mit Diözesan-Caritasdirektor Juch und Vorstandsmitglied Erb (v. li.)

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