Ein Staatssekretär als Verkäufer im Caritas-Weihnachtsmarktstand

Dr. Wolfgang Dippel nutzte Privatbesuch in Fulda für ehrenamtliche “Verkaufsschicht” am Stand der Caritas-Werkstätten – Erlös für behindertengerechte Freizeitangebote

Fulda (cif). Halbzeit beim Weihnachtsmarkt in Fulda: Die Verkaufsteams sind zufrieden, denn das Wetter spielt zumeist mit und der Verkauf läuft gut. Viele Werkstatt-Produkte aus Holz wie etwa die Vogelhäuschen oder auch die selbstgemachten Strickwaren finden sehr guten Absatz.

Zudem erhalten die Verkäufer und Betreuer des Caritas-Standes, die alle ehrenamtlich tätig sind, auch immer wieder Unterstützung von VIPs aus Politik und Kirche – wie etwa durch Vertreter von Stadt und Landkreis Fulda und durch den Generalvikar des Bistums.

Nun aber absolvierte sogar ein Staatssekretär zusammen mit Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb eine Verkaufsschicht am Stand: Dr. Wolfgang Dippel, politisch nun in Wiesbaden beheimatet, nutze für diesen freundschaftlichen Dienst einen privaten Aufenthalt in Fulda: „Das ist eine gute Tradition aus meiner Fuldaer Zeit, und das kann ich auch gut fortsetzen“, sagte der ehemalige Bürgermeister. „So treffe ich viele Menschen am Caritas-Stand und auf dem Markt, zudem dient es einem unterstützungswürdigen guten Zweck.“   

Der gesamte Verkaufserlös vom Weihnachtsmarkt der Caritas Behindertenhilfe kommt der Initiative „Freizeitclub“ und ihrer Arbeit zu Gute. Die Macher des Freizeitclubs sind Angehörige der Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mit Behinderung. Sie erstellen jedes Jahr einen Katalog an maßgeschneiderten Freizeitaktivitäten für die Werkstattmitarbeiter und führen diese auch durch. Die Teilnahme für die Menschen mit Behinderung ist kostenlos. Zum Angebot gehören gemeinsame Ausflüge, Besichtigungen, Veranstaltungsbesuche und eigene Feste – wie etwas dann im Februar zum Karneval. Das Angebot des Freizeitclubs ist für die betroffenen Menschen mit Handicap wichtig und wird gerne wahrgenommen, denn trotz fortschreitender Inklusion sind viele öffentliche Räume und Veranstaltungen für die Betroffenen ohne Aufwand und Hilfe noch immer nicht wirklich erreichbar.

Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel  und Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb
 
 

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