Erfolg gefeiert und Weichen für Zukunft gestellt

Caritas-Weihnachtsmarktstand: Gesamtwerkstattleiter lud Elternbeirat und Initiative Freizeitclub zum Bilanzgespräch. Auch VIP-Standverkäufer dabei. Planung 2019 steht 

Fulda (cif). Zum traditionellen Jahresgespräch, bei dem im Januar alle ehrenamtlich Beteiligten immer Bilanz ziehen bezüglich der zurückliegenden Weihnachtsmarktsaison, trafen sich kürzlich die Mitglieder des Elternbeirates der Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie der Angehörigen-Initiative Freizeitclub. Mit dabei waren auch Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Ressortleiter Behindertenhilfe Dominique Vilmin sowie von den VIP aus Bistumsleitung und Politik Prof. Dr. Gerhard Stanke vom Generalvikariat, der Noch-Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel vom Sozialministerium, Sibylle Herbert vom Magistrat Fulda und Volker Büchel vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen, die alle ebenfalls ihre Verkaufsschichten am Caritas-Stand an der Mauer der Stadtpfarrkirche mit Bravour geleistet hatten.  

Vorstandsmitglied Ansgar Erb bei seiner Ansprache; hinter ihm am Tisch Prof. Dr. Gerhard Stanke von der Bistumsleitung sowie der vormalige Staatssekretär im Sozialministerium, Dr. Wolfgang Dippel

Der Gesamtleiter Berufswege und Werkstätten, Bernd Wystrach, der zu der Zusammenkunft eingeladen hatte, moderierte auch das Gespräch, an dem sich alle rege beteiligten. Deutlich wurde, dass jetzt nach inzwischen 15 Jahren der Caritas-Weihnachtsmarktstand in jeder Hinsicht ein großer Erfolg ist: Die Caritas-Behindertenhilfe kann dort zeigen, wer in den Werkstätten produziert, und welch tolle Produkte man von dort erhalten kann. Das Ehrenamtsteam aus rund 90 Personen – Mitarbeiter der Caritas aus verschiedensten Arbeitsfeldern, Freunde und Angehörige der betreuten Menschen, aber eben zusätzlich auch zahlreiche kommunale Politiker sowie Personen aus der Bistumsleitung – „stemmen“ gemeinsam dieses Projekt ausschließlich durch freiwillige Tätigkeit. Der gesamte Erlös aus dem Weihnachtsmarktverkauf schließlich fließt einem guten Zweck zu: Die Elterninitiative Freizweitclub organisiert während des laufenden Jahres davon maßgeschneiderte Freizeitangebote für die Menschen mit Behinderung, welche diese kostenfrei wahrnehmen dürfen und auf diese Weise Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfahren – in Form etwa von Theaterbesuchen, Ausflügen oder gemeinsamen Unternehmungen.

Die Ehrung des bisherigen Orga-Teams „Weihnachtsmarkt“ durch Gesamtleiter Berufswege, Bernd Wystrach und Vorstandsmitglied Ansgar Erb (rechts stehend)

Das weitere diesjährige Bilanzgespräch war geprägt von anstehenden Umbrüchen: Denn das bisherige Kernteam der Freiwilligen, das all die vergangenen Jahre über die Marktwochen vorbereitetet und zum Beispiel die zuletzt 120 Verkaufsdienste am Stand eingeteilt hatte, möchte ins zweite Glied zurücktreten: Peter und Inge Sauer, Ingrid Beck, Lucie Nitsche-Goldbach sowie Regina Gärtner wurden dann auch mit großem Applaus und Dankesgeschenken aus ihrer Funktion entlassen. Ebenfalls eine kleine Laudatio durch Caritas-Vorstandsmitglied Erb und dem Gesamtleiter Werkstätten Wystrach erhielt Dr. Dippel, der sich nun erklärtermaßen aus der Politik zurückziehen möchte und in seiner Zeit als Bürgermeister und Staatssekretär dem Caritas-Weihnachtsmarktstand über lange Jahre die Treue gehalten hatte. 

Viele weitere Gesprächsbeiträge bei der Zusammenkunft drehten sich um die Bedeutung des Ehrenamtsprojektes „Weihnachtsmarktstand“. Prof. Stanke brachte es womöglich auf die entscheidende Formel: „Entgegen der heute weit verbreiteten Ich-Bezogenheit engagieren sich  hier viele ganz unterschiedliche Menschen und zeigen Solidarität und Zusammenhalt!“ Caritas-Behindertenhilfe, Elternbeirat und Initiative Freizeitclub wollen dementsprechend mit einem neu aufgestellten Team ins 16. Weihnachtsmarktjahr 2019 starten. Die Koordination der Logistik für die Markt-Aktivitäten werden zukünftig ehrenamtlich die beiden Werkstattleiter Melanie Odenwald und Stefan Schwobe übernehmen. Erste Maßnahmen haben schon gegriffen: Neue Wolle für die beliebten handgestrickten Socken, von denen 2018 sage-und-schreibe 1.100 Paare verkauft werden konnten, stand für die Strickbegeisterten schon bereit …

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