Firm werden in der Gebärdensprache

Mitarbeiter der Caritas Behindertenhilfe schulten sich in Hinblick auf die Vertiefung der Unterstützten Kommunikation – Gebärdensprache ein wesentlicher Baustein

Fulda (cif). Mit dem Fingeralphabet klappte es am Ende schon ganz gut: G-e-b-ä-r-d-e-n – K-u-r-s und Symbol „Herz“ buchstabierten fehlerfrei zum Abschluss die Kursteilnehmer der Behindertenhilfe und Psychiatrie (zu lesen auf dem Foto von links oben nach rechts unten).

Das Fingeralphabet zu erlernen war eine der vielen Übungen im bereits zweiten Gebärdenkurs, den die Caritas Behindertenhilfe im Zusammenhang mit der umfassenden Einführung der „Unterstützen Kommunikation“ (UK) durchführen ließ. Seminarleiter der Einführungskurse war Werner Althaus, Dipl.-Sozialarbeiter im Sozialdienst für Gehörlose des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa. Ein Aufbaukurs für Fortgeschrittene soll Anfang 2016 erfolgen.

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Die Teilnehmer gebärden die Buchstaben “Gebärdenkurs mit Herz” Pressefoto (Caritas Behindertenhilfe Fulda)

Im Seminar wurde zusätzlich von Mitarbeiterin Melanie Odenwald das Konzept der Unterstützen Kommunikation in der Caritas-Behindertenhilfe vorgestellt. Der Ressortleiter der Caritas-Behindertenhilfe, Dominique Vilmin, der ebenfalls am Gebärdenkurs teilnahm, betonte ausdrücklich, „dass wir als Einrichtung für Menschen mit Behinderung unbedingt auf gehörlose Menschen vorbereitet sein sollten, auch wenn diese nicht in großer Anzahl in unseren Einrichtungen leben und arbeiten. Darüber hinaus sind die einzelne Gebärden auch Teil von Unterstützer Kommunikation und daher für unsere Zielsetzung wichtig, mit jedem Menschen mit Behinderung den optimalen Weg der Verständigung zu gehen“.

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