In Nürnberg das volle Messe-Programm mitgenommen

Schauen, zuhören, mitreden – Gesamtwerkstattrat der Fuldaer Caritas-Werkstättenbesuchte die diesjährige „Werkstätten:Messe“

Nürnberg, Fulda (cif). In der vergangenen Woche fand zum 13. Mal auf dem Nürnberger Messegelände die „Werkstatt:Messe“ statt, auf der sich Werkstätten für Menschen mit Handicap aus ganz Deutschland präsentieren und ihre Produkte sowie Dienstleistungen vorstellen.
Der Gesamtwerkstattrat der Fuldaer Caritas-Werkstätten nutzte diese Messe bereits schon mehrfach für eine gemeinsame Exkursion und reiste auch diesmal wieder nach Nürnberg, um
sich bei den rund 160 Ausstellern vor Ort ein eigenes Bild zu machen. „Wir haben uns schon länger intensiv auf diesen Messe-Besuch vorbereitet“, betonte dabei der Fuldaer
Gesamtwerkstattratsvorsitzende Mathias Boecken. „Die gemeinsame Reise hatte nach der Neuwahl des Werkstattrats Ende 2017 gleich noch mehrere weitere gute Gründe: So konnten
wir uns bei diesen drei gemeinsamen Tagen in Nürnberg richtig kennenlernen – schließlich arbeiten wir an verschiedenen Standorten und sehen uns teilweise nur bei unseren Sitzungen.
Und unsere neuen Mitglieder im Gesamtwerkstattrat konnten sich bei den Fachvorträgen und Workshops auch gleich noch mit vielen für den Werkstattrat wichtigen Themen vertraut machen.“

Zu diesen Themen, die im parallel zum Messegeschehen verlaufenden Fachkongress angeboten wurden, gehörten unter anderen eine Zwischenbilanz zum Bundes-Teilhabengesetz, die Vorstellung der detaillierten Anforderungen an einen Werkstattrat und die neuen Frauenbeauftragten sowie die Betrachtung der Kooperation zwischen denWerkstattratsmitgliedern mit den von ihnen ausgewählten Vertrauensleuten. Dem Andrang in
den teilweise mehr als gut gefüllten Hörsälen nach stießen die Workshops allesamt auf sehr großes Interesse bei den Messebesuchern. Dabei erwies sich das Publikum als äußerst
diszipliniert, und so fanden auch die zahlreichen Rolli-Fahrer immer neben den Sitzreihen ihre Plätze, um Vortrag und Diskussion verfolgen zu können und daran teilzunehmen.

Der Fuldaer Gesamtwerkstattrat wurde auf seiner Nürnberg-Exkursion von seinen Vertrauensleuten – allesamt Hauptamtliche aus den Sozialen Diensten und Gruppenbetreuungen an den verschiedenen Werkstatt-Standorten der Fuldaer Caritas-
Behindertenhilfe und Psychiatrie – begleitet. Auch diese nutzten die Fachmesseangebote, um sich für die Anforderungen in ihren Tätigkeitsbereichen und bezüglich der speziellen Aufgabe
„Vertrauensperson“ fachlich weiter zu informieren. In der kommenden Werkstattratssitzung in Fulda will man sich dann nochmals gegenseitig im Gremium über die Inhalte aus den
verschiedenen Fachvorträgen informieren. Und in Nürnberg ließ sich die Gruppe natürlich trotz aller individuellen Besuchsschwerpunkte im Kongress und an den Ständen den ausgiebigen gemeinsamen Messerundgang über die laut dem Veranstalter „meistbesuchten Sozial- und Bildungsschau Deutschlands“ auch nicht entgehen.

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