Noch etwas Geduld erforderlich

Betreuung der Caritas-Werkstatt-Mitarbeitenden weiter daheim und in den Wohngruppen – Betreuung im Werkstattbetrieb weiterhin nur ausnahmsweise und eingeschränkt   

 

Fulda (cif). Seit dem 24. März ist die Betreuung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Caritas-Werkstätten im Rahmen der Bekämpfung des Corona-Virus weitgehend ausgesetzt. Nun ist weiterhin Geduld bei den Werkstattmitarbeitenden gefragt: Gemäß der jüngsten Vorgabe aus Berlin und Wiesbaden wird dieser Schließungszustand bei den Werkstätten noch zumindest bis zum 3. Mai so anhalten. Das heißt, in den Werkstätten gibt es weiterhin nur eine Notbetreuung für diejenigen Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, deren Begleitung in ihrem sonstigen Umfeld nicht sichergestellt ist.   

 

Dabei wird aber natürlich auch mit den Heimgebliebenen seitens der Sozialen Dienste der Werkstätten ein regelmäßiger Kontakt gehalten. Daher weiß man in den Werkstattteams, dass viele Mitarbeitenden – so schön die überraschende Freizeit auch anfangs war – gerne wieder tätig sein und mit ihren Kolleginnen und Kollegen zusammentreffen wollen.  

„Wir freuen uns, dass die Werkstatt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter so motiviert sind und lieber heute als morgen gerne wieder in die Werkstätten kommen würden“, betonen Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch und der Gesamtleiter Berufswege und Werkstätten, Bernd Wystrach, in einem gemeinsamen Statement. „Die Gesundheit der Werkstattmitarbeitenden hat jedoch selbstverständlich oberste Priorität für uns. Insofern haben wir Verständnis für die Verlängerung der Betriebseinschränkungen durch die Regierung, die ja ausschließlich dem Schutz einer Gruppe durch die Pandemie besonders gefährdeter Menschen dient!“

Man werde daher abwarten und bitte auch die Werkstattmitarbeitenden um noch etwas Geduld. Die Caritas-Behindertenhilfe werde dann aber für die Wiedereröffnung auch gut vorbereitet sein: Ein Rückkehr-Szenario für die Wiederaufnahme der Betreuung in den Werkstätten unter Einhaltung zum Beispiel eines Mindestabstandes zwischen den Arbeitsplätzen zur Verhinderung Ansteckungen mit dem Corona-Virus sei bereits an allen Standorten in Planung.

Die Werkstattmitarbeitenden sind zur Zeit zu Hause – wie hier Blandine Nattmann, Mitarbeiterin in Haselstein; sie hoffen aber bald wieder ihre Arbeit an den Werkstattarbeitsplätzen aufnehmen zu können. 
(Foto: Annerose Ottmann)

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