Personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe

Wie geht es weiter?

Wiesbaden (cif). Zu einer Informationsveranstaltung in Sachen „Personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe in Hessen“ (PerSeh) hatten Landeswohlfahrtsverband (LWV) und die Hessen-Caritas gemeinschaftlich in Wiesbadener Roncalli-Haus eingeladen. Angesprochen waren vor allem die Vertreter der Caritas-Landesarbeitsgemeinschaften (CLAG) Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie Sucht und Vertreter der Einrichtungen aus diesen Arbeitsfeldern, die unmittelbar von der Gestaltung Eingliederungshilfen betroffen sind.

 

Der Landeswohlfahrtsverband hatte seit 2012 die finanziellen Auswirkungen und Steuerungsmöglichkeiten bei PerSeh prüfen lassen. Über die Ergebnisse und mögliche Konsequenzen daraus – auch in Hinblick auf eine politische Entscheidung zur hessenweiten Einführung von PerSeh – berichtete der Erste Beigeordnete des LWV, Dr. Andreas Jürgens den gut 100 Teilnehmern. In seiner Begrüßungsansprache hatte zuvor der Geschäftsführer der  CLAG Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dominique Vilmin, dargelegt, dass eine konsequente Umsetzung personenkonzentrierter Eingliederungshilfe die Möglichkeiten empfangsberechtigter Personen zu einem selbstbestimmten Leben weiter verbessern würde. Für die Träger der Einrichtungen bedeute dies aber auch den endgültigen Abschied von bisher deutlich voneinander abgegrenzten Leistungsformen wie ambulant, stationär oder teilstationär. Als Ressortleiter Behindertenhilfe beim Diözesan-Caritasverband Fulda konnte Vilmin eigene Erfahrungen wiedergeben, denn der Landkreis Fulda gehörte zu den Modellregionen, in denen betroffene Einrichtungen PerSeh seit 2007 in der Praxis erprobten.   

 

Ein Grußwort des Vorstandes der Hessen-Caritas kam vom Vorstandsmitglied Thomas Domnick, Diözesan-Caritasdirektor in Mainz. 

Pressefoto (D. Vilmin)
 
 

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