Positiver Rückblick und Auftakt für die nächste „Runde“

Caritas-Weihnachtsmarktstand wieder erfolgreich – Erneut Verkaufssteigerung für den guten Zweck – über 50 Ehrenamtliche leisteten rund 600 Freiwilligenarbeitsstunden

Fulda (cif). Nach Neujahr ist das Zusammentreffen aller ehrenamtlichen Helfer vom Caritas-Weihnachtsmarktstand zu einem gemeinsamen Resümee bei Kaffee und Kuchen in der Mensa der Caritas-Werkstätten schon gute Tradition – blickt man doch seitens der Behindertenhilfe auch bereits auf 14 Jahre derartiges gemeinsames Engagement in den Adventswochen zurück. Angesichts winterlicher Witterung, Erkältungswelle und vor allem Bus-Streik war die Teilnahme geringer als in den Vorjahren, sodass sich nur etwa 40 Personen zusammenfanden um über die Vorbereitungen und den Erfolg des Standes zu sprechen. Der Caritas-Ressortleiter Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dominique Vilmin, richtete die offiziellen Grüße von der Verbandsspitze aus und betonte, wie wichtig ihm dieses Ehrenamts-Projekt „Weihnachtsmarktstand“ sei, das nach seinem Ermessen das beste Freiwilligenprojekt überhaupt sei, weil es so viele verschiedene Menschen für eine gemeinsame und immer erfolgreichere Sache zusammenführe.

Auch Bernd Wystrach betonte, dass es sich um ein wichtiges Projekt der Behindertenhilfe handele, denn der Weihnachtsmarktstand basiere einzig und allein auf freiwilliger und unentgeltlicher Mitarbeit.

Gesamtwerkstättenleiter Bernd Wystrach bei der Ansprache Im Hintergrund (links): Stadträtin Sibylle Herbert und Ressortleiter Dominique Vilmin

Mit dabei seien Mitarbeiter, Familienangehörige, hauptamtliche Caritas-Arbeitskräfte und so genannte VIPs aus Politik und Kirche, die ebenfalls „Verkaufsschichten“ ableisteten – und das sogar sehr erfolgreich. Der Weihnachtsmarktstand, so Wystrach, sei bereits ein funktionierendes Inklusionsprojekt gewesen, bevor dieser Begriff woanders überhaupt zum ersten Mal erwähnt wurde. Alle Beteiligten seien sich einig, dass dieser Stand vielen Menschen Freude bereitet, den Kunden und den Verkäufern. Verkauft würden nur Produkte aus Behinderten-Werkstätten und Eigenprodukte, allen voran die mittlerweile in Fulda regelrecht berühmten Strickwaren. Die Produktion dafür beginne immer direkt im Januar, und 2016 waren über 1.200 Wollsockenpaare auf diese Weise produziert worden. Natürlich stehe die neue Wolle auch schon neben der Kaffeetafel bereit, wie Regina Gärtner und Lucia Nitsche-Goldbach vom Organisationsteam anmerkten…
Als Vertreterin der Stadt Fulda sprach Stadträtin Sibylle Herbert, die Grüße von OB Wingenfeld und Bürgermeister Wehner ausrichtete. Die Kommunalpolitikerin zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des großen Caritas-Ehrenamtsteams und versicherte, auch sie würde im nächsten Advent sicher für eine Verkaufsschicht am Stand der Caritas-Behindertenhilfe zur Verfügung stehen.

Der neue im Jahre 2016 in der Carisma-Werkstatt in Maberzell hergestellte Verkaufsstand hat beim Weihnachtsmarkt seine Bewährungsprobe bestanden, und auch der neue Standort neben der Stadtpfarrkirche sei ideal, so die einhellige Meinung in der Runde der anwesenden Verkäuferinnen und Verkäufer. Der Reinerlös aus dem Verkauf am Caritas-Stand fließt wie in den vergangenen Jahren auch der Arbeit des Freizeitclubs zu, von dem für Werkstattmitarbeiterinnen und -mitarbeiter maßgeschneiderte kostenlose Freizeitangebote wie Ausflüge, Wanderungen, Besichtigungen und Theaterbesuche organisiert und durchgeführt werden. Der Freizeitclub feiert in diesem Jahr übrigens sein 35. Jahr des Bestehens; dazu wird es im August ein großes Fest geben.

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