Tagesförderstätte

Mein Weg zur Teilhabe

Mein Name ist Karl und ich bin seit einigen Jahren in der Tagesförderstätte.
Zusammen mit meinen beiden Gruppenleitern und fünf weiteren Personen gestalten wir den Tag, die Woche und den Alltag.
Mein Gruppenleiter nimmt sich Zeit für mich und wir unternehmen verschiedene , abwechslungsreiche Unternehmungen.
Beim wöchentlichen Singkreis bin ich gerne dabei und bewege mich rhytmisch zur Musik.
Toll finde ich auch die Bewegungsübungen in der Aula. Dort laufe ich zum Beispiel einen Parkour und mache Geschicklichkeitsübungen.
Oft sind wir in der näheren Umgebung im Umkreis meiner Einrichtung anzutreffen. Wir gehen zusammen einkaufen, wir besuchen einmal in der Woche ein Cafe und halten guten Kontakt zu einer Kleingartenanlage. Besonders freue ich mich auf das regelmäßige Schwimmen zusammen mit anderen Personen und meinem Gruppenleiter.

Tagesförderstätte
 
 

An meinem Gesichts Ausdruck erkennen die Gruppenleiter, daß ich auch gerne einmal im Jahr eine Ferienfreizeit mit meiner Gruppe in der Rhön unternehme. Nachher schaue ich die Photos aus der Freizeit an und erinnere mich an die vielen kleinen Abenteuer unterwegs.
So haben wir uns über die Jahre in meiner Gruppe zu einem kleinen Team zusammengefunden.
Obwohl sich meine Gruppenleiter doch sehr intensiv um eine sinnvolle und auf mich zugeschnittene Beschäftigung bemühen, fühle ich mich hier und da bei den Tätigkeiten nicht ganz ausgelastet und ziehe mich dann auf den schönen Strandkorb in meinem Gruppenraum zurück.
Dabei habe ich in lezter Zeit beobachtet, wie meine Arbeitskollegin Bircan Zettel in einen Dokumentenvernichter einlegt. Der Gruppenleiter bereitet diesen Arbeitsschritt für Bircan so vor, indem er jedes Blatt einmal in der Mitte faltet.
Dann habe ich ganz allein für mich nachgedacht, ob ich meinem Gruppenleiter nicht helfen könnte, eben diese Aufgabe von ihm zu übernehmen. So habe ich mir einfach selbst einen Stapel auf meinen Arbeitsplatz gelegt und damit begonnen, die Zettel zu falten.
Nachdem mich mein Gruppenleiter bei der Ausführung beobachtet und anschließend durch Klopfen auf meine Schulter gelobt hatte, habe ich die Tätigkeit intensiver weiter betrieben.
Mein Arbeitskollege Eugen hat sich bei mir die Technik des Zusammenfaltens abgeschaut und sich dann auch an dieser Tätigkeit begleitet.
Auch Silke und Dorothee am Nachbartisch wollten  an dieser Aktion mitwirken.
Mittlerweile faltean ich und meine Gruppenkollegen jeden Tag einmal vormittags und nachmittags für jeweils 1 Stunde gemeinschaftlich Zettel.
Wir hören dabei Musik oder wir unterhalten uns.
Mein Tischnachbar Eugen , der früher sonst oft laut im Gruppenraum hin und her gelaufen ist, was mich manchmal genervt hat, ist nun ganz still und aufmerksam beim Falten dabei.
Meinen Gruppenleitern bin ich dankbar, daß ich neue Dinge ausprobieren kann und auf mich bin ich ein wenig stolz.
Ich hoffe, daß Papier geht uns nicht so schnell aus.

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