Überwachungsaudit Bildungsträger Caritas:

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

Fulda (cif). Nach der erfolgten Zulassung der Caritasverbandes für die Diözese Fulda als Bildungsträger im September vergangenen Jahres stand nun für die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie das wichtige erste Überwachungsaudit nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung (AZAV) durch die Zertifizierungsstelle des Handwerks (ZDH-Zert) an.

Dipl. Ing. Werner Dzieia begutachtete im Rahmen dieses Prüfverfahrens die gelebte Praxis der Arbeit in den Berufsbildungsbereichen an allen drei Standorten der Caritas-Werkstätten St.-Vinzenz-Straße, Schloss Haselstein und Fulda-Maberzell. Ihm zeigten sich dabei die Prozessabläufe zur Sicherstellung der Beruflichen Bildung „in geordneten und zielführenden Formen“, so der Prüfer Dzieia. Die Bundesagentur für Arbeit als Träger dieser Maßnahmen verlangt, dass die Bildungsabläufe nach einem Fachkonzept durchgeführt werden, die für jeden Teilnehmer an dem Programm die individuelle Begleitung während der zweijährigen Bildung gewährleistet. Auditor Dzieia kommentierte in Bezug darauf die Caritas-Arbeit sehr positiv: „Es war mir eine Freude zu sehen, wie bei der Caritas die Menschen mit Behinderungen oder mit psychischen Erkrankungen individuell und maßgeschneidert Bildung in den verschiedensten Berufsfeldern erhalten. Beeindruckend finde ich auch, wie erfolgreich und engagiert die Teilnehmer zu Praktika in verschiedene Betriebe vermittelt und vor Ort begleitet werden, um die Arbeitswelt in ihrer Gänze kennenzulernen.“

Bernd Wystrach, Gesamtleiter Caritas Berufswege, unterstrich im Zuge des Überwachungsaudits, welche Bedeutung die Caritas selbst dieser Bildungsarbeit für die Menschen mit Einschränkungen beimisst: „Wir sind stolz auf diese Bestätigung unserer Arbeit. Es zeigt sich, wir sind auf dem richtigen Weg, um den behinderten Menschen einen individuellen Einstieg in Bildung und Arbeit zu ermöglichen. Wir sehen darin einen zentralen Beitrag zur Inklusion von Menschen, deren Einstieg in das Berufs- und Arbeitsleben sorgsam begleitet werden muss. Wir arbeiten in unserem Berufswegekonzept stets an den Belangen und Vorstellungen des Bildungsteilnehmers orientiert. Die Bildungsabschnitte sind dabei an den Ausbildungsordnungen der unterschiedlichen Berufe ausgerichtet“.
 
Durch die gleichzeitige Prüfung durch Gabriele Magen vom  Zertifizierer BSI wurde im selben Verfahren der Nachweis erbracht, dass auch die Arbeit in den Caritas Werkstätten sehr gut organisiert ist. „Die Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2008 ist für uns ebenso sehr wichtig“, so Bernd Wystrach, weil wir mit vielen Firmen in der Region zusammenarbeiten, die selbst zertifiziert sind und von ihren Kooperationspartnern gleichfalls diesen Nachweis der  Qualität einfordern“. Auditorin Magen war erstmals in den Einrichtungen der Caritas, die seit dem Jahre 2004 zertifiziert sind. „Ich bin beeindruckt, wie sich die Arbeit zur Eingliederung und Rehabilitation in den Caritas Werkstätten gestaltet“, erklärte sie. „Hier wird kompetent durch die ausgewiesenen pädagogisch- und handwerklich ausgebildeten Fachkräfte eine sehr aufmerksame Förder- und Betreuungsarbeit geleistet.  Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Caritas Fulda und die Begegnungen mit den Menschen in den Einrichtungen.“

Hinweis zum Foto, das aus Anlass des Überwachungsaudits der Caritas Berufswege und Werkstätten  durchgeführt wurde :

Überwachungsaudit AZAV

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Auf dem Foto  von li. Michael Haag (Fachstelle für berufliche Integration), Dominique Vilmin (Ressortleiter Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie), Gabriele Moll (Sozialdienst Werkstatt Carisma, Maberzell), Stefan Schwobe (Einrichtungsleiter Werkstatt Carisma), Michael Glüber (Einrichtungsleiter Werkstatt St.-Vinzenz-Straße), Gabriele Magan (BSI Frankfurt), Werner Dzieia (ZDH-Zert Bonn), Anja Heil (Sozialdienst Werkstatt St.-Vinzenz-Straße) sowie Bernd Wystrach (Gesamtleiter Caritas Berufswege). (Foto: C. Scharf/Caritas FD)

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