Unterstützte Kommunikation trifft Gebärdensprache

Das UK-Team der Caritas Behindertenhilfe ist ein einrichtungsübergreifendes Gremium, welches sich nun schon seit einigen Jahren regelmäßig trifft und die Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen im Hinblick auf besondere Kommunikationsbedarfe von Menschen mit Behinderung vorantreibt.

Im Zuge dieser Vernetzung wurde in der vergangenen Woche ein weiterer wichtiger Schritt für den Abbau von Barrieren und somit die Weiterentwicklung von Kommunikation getan.

Gebärdensprachedolmetscher Werner Althaus, der in Fulda den Sozialdienst für Gehörlose und Hörgeschädigte beim Regionalcaritasverband aufgebaut hat,   führte in einer intensiven, dreistündigen Fortbildung in die Grundlagen und Hintergründe der Gebärdensprache ein.

In einem anschließenden Austausch erörterte das Gremium die besonderen Möglichkeiten, die die Gebärdensprache in der Förderung und Qualifizierung von Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung hat.

Um eine normalisierte und selbstbestimmte Teilhabe am Arbeitsleben und im Sozialraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf barrierefreier zu machen wird der Caritasverband die Gebärdensprache und auch das große Themenfeld „Unterstützte Kommunikation“ zukünftig noch stärker in den Blick nehmen. Die Einbindung von digitalen Medien wird hierbei eine besondere Rolle spielen.

Teilnehmer des UK-Teams gebärden den Buchstaben “H” aus dem Fingeralphabet.

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