Weihnachtsfeier der Caritas-Werkstatt Haselstein

Weihnachtsfeier mit Theaterstück

Die Caritas-Werkstatt Haselstein hat bei der Weihnachtsfeier zufrieden auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Höhepunkt des Programms: Das Theaterstück der Mitarbeiter vom reisenden Nussknacker Hans Knack.

Eröffnet wurde die Feier mit den Harfenklängen von Michaela Bohl. Sie spielte und sang zu „Leise rieselt der Schnee“ und entfachte eine besinnliche Stimmung im prall gefüllten Saal. Auch der Werkstattchor unter Dirigentin Edeltraud Hausberger und Gittarist Kunibert Stitz brachte mit „Jingle Bells“ einen Weihnachtsklassiker. Doch nicht nur die Musik sorgte für die richtige Atmosphäre: Lebensgroße Nussknacker, Kerzenlicht und kleine Tannenzweige schmückten die Räumlichkeiten festlich.

 
 
 

Ich freue mich auf die gemeinsamen Stunden in unserer Caritas-Familie“, begrüßte Michael Wehner, Einrichtungsleiter der Caritas-Werkstatt in Haselstein, die Gäste. Mitarbeiter, Angehörige, Firmen- und Behördenvertreter waren gekommen, um das erfolgreiche Jahr der Einrichtung zu feiern. „Besonders freue ich mich über den Erfolg unseres neuen Projekts Rhöner Fruchtgenuss, das wir im Januar dieses Jahres gestartet haben“, blickte Wehner zurück. Es biete ein attraktives Arbeitsangebot für die Mitarbeiter. „Wir bekommen dafür viele positive Rückmeldungen.“ Auch Ansgar Erb vom Vorstand des Caritasverbandes für die Diözese Fulda fand nur lobende Worte: „Die Werkstatt Haselstein braucht keinen beschönigenden Jahresrückblick. Sie kann stolz auf ihre Arbeit sein.“

Stolz sein konnten auch die Mitarbeiter, die für die Weihnachtsfeier ein Theaterstück eingeprobt hatten. Mit Hilfe der Betreuerinnen Stefanie Grimmel und Kirstin Leitsch brachten sie eine spannende Geschichte auf die Bühne, die das Publikum zum Lachen brachte: Nussknacker Hans Knack (gespielt von Christian Walter), den Oma Ria eigentlich nach Amerika schicken will, ist länger unterwegs als geplant. Er reist per Flugzeug auf einem turbulentem Umweg nach Mallorca, Griechenland, Rumänien und Island. Auf seiner Reise lernt er die verschiedenen Weihnachtsbräuche der Länder kennen. So erlebt er zum Beispiel, dass man auf Mallorca statt Heiligabend das Dreikönigsfest am 6. Januar feiert. Bei seiner Reise erkennt der Nussknacker schnell: „So erreiche ich New York niemals.“ Und damit soll er Recht behalten. Denn seine letzte Station ist nicht etwa Amerika. Statt in New York landet er in Berlin – wo er von Oma Ria mit Freude in Empfang genommen wird. Dass er sein eigentliches Ziel nie erreicht hat, stört bei der gewonnenen Erfahrung nicht.

Dr. Friederike Lang (CDU) lobte die Schauspielkünste: „Die Freude, die auf der Bühne greifbar war, hat uns alle erreicht.“ Stefan Gawlitzek, der dem Werkstattrat in Haselstein angehört, sagte passend zum Theaterstück: „Wir sind eine große Reisegruppe und bewegen uns jeden Tag ein Stückchen weiter.“

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