Weihnachtsmarktstand mit positiver Bilanz

Nachtreffen des Helferteams mit Oberbürgermeister, Generalvikar und Caritasdirektor

Fulda (cif). Gut besetzt nach Betriebsschluss war kürzlich der Speisesaal der Caritas-Werkstatt in der Fuldaer St. Vinzenz-Straße: Dahin hatte  Gesamtwerkstättenleiter Bernd Wystrach alle Akteure des Helferteams eingeladen, um bei Kaffee und Kuchen ein Abschlussgespräch zum  Weihnachtsmarktstand 2011 zu führen. Der Einladung waren zahlreiche Menschen gefolgt, die am Stand oder „hinter den Kulissen“ dazu beigetragen hatten, dass „die Marktbude“ der Caritas-Werkstätten im vergangenen Advent erneut wieder zu einem der Marktbesuchermagneten  avanciert war.  Mit Oberbürgermeister Gerhard Möller, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke sowie Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch waren auch einige der VIP-Verkäufer vom Weihnachtsmarktstand zu der „Nachlese“ gekommen.

Helferfest
 
 

Zunächst belegte Bernd Wystrach an Hand einiger Zahlen die eindrucksvolle Bilanz: Ausschließlich durch ehrenamtliche Mitarbeit waren an den 29 Markttagen 116 Verkaufsdienste zu je etwa vier Stunden am Stand abgedeckt worden. Dazu kam pro Tag je ein Helfer im Hintergrund, der für den Warennachschub und für die reibungslose Schlüssel- und Kassenübergabe gesorgt hatte. Der Umsatz konnte nochmals gesteigert werden, als besonders beliebt bei den Kunden hatten sich wieder einmal  handgemachten Strickwaren sowie die werkstatteigenen Holzprodukte wie Vogelhäuschen erwiesen. Vielleicht, so dann Oberbürgermeister Möller in seiner  kleinen Ansprache, hatte ja der neue zentrale Standort des Caritas-Marktstandes auf dem Uni-Platz mit zu dem Erfolg beigetragen. Auf jeden Fall sei es gut, dass die Behindertenhilfe sich mit ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Engagement auf dem Weihnachtsmarkt präsentieren könne und diese Chance auch so engagiert nutze.
Caritasdirektor Juch, der nicht zu ersten Mal zusammen mit Generalvikar Stanke „eine Markt-Schicht gechoben hatte“, betonte dass er im Laufe der Jahre dabei gelernt habe, wie wichtig Mütze, Handschuhe und Schal sein könnten. Er betonte, der Weihnachtsmarktstand sei eine ganz wichtige Form der Caritas-Öffentlichkeitsarbeit und dankte allen, die Jahr für Jahr zum Erfolg dieses gemeinschaftlichen Unternehmens beitrügen. Generalvikar Stanke zollte allen Verkäufern Respekt, die auf die Passanten zugingen und diesen die Produkte der Werkstätten vorstellten. Dies müsse man auch erst einmal beherrschen, um erfolgreich verkaufen zu können. Prof. Stanke betonte, er wolle auf jeden Fall im nächsten Advent wieder mit beim Helferteam dabei sein.
Abschließend ergriff der Clubmanager des Freizeitclubs der Caritas-Werkstätten Peter Sauer das Wort. Der Freizeitclub, hauptsächlich bestehend aus Eltern und Angehörigen der behinderten Werkstattmitarbeiter, organisiert seit 30 Jahren maßgeschneiderte Freizeitangebote für die Menschen mit Behinderung. Der Club managt weitgehend auch in eigener Regie den Weihnachtsmarktstand, der Erlös aus dem Marktverkauf kommt den Aktivitäten des Freizeitclubs zu Gute und ermöglicht ihm so gelegentlich auch größere Events anzubieten. Auf diese Weise war auch jüngst der Ausflug mit 160 Personen in die Frankfurter Festhalle zu „Holiday on Ice – Speed“ überhaupt möglich geworden. Peter Sauer bedankte sich für die Hilfe aller und wies darauf hin, dass die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt 2012 längst begonnen hätten: Erste frisch fertiggestellte Strickwaren seien ihm bereits wieder überreicht worden.

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